Kleiner Tipp: Lies mal wie das Forum heisst!Zitat von Inaktiver User
Lieber, lieber stefan ... Ob Dus glaubst oder nicht: dieses Forum gibts schon eine Weile. So neu sind Deine Ansichten nicht ... Vielleicht kennst Du ja den Film "Und taeglich gruesst das Murmeltier"?Willst Du mit Menschen diskutieren oder willst Du anderen beweisen wie vernünftig und weise Du bist?
1.: s.o.Warum diese Feindschaft und Selbstgerechtigkeit? Wenn Du so einen Haß auf Religion hast, warum gibst Du dich damit ab? Übe dich in Toleranz und lass den anderen doch ihren "Aberglauben."
2.: machmal gibts hier wirklich interesannte Beitraege.
3.: hier ist oeffentlicher Raum: kein Widerspruch ist Zustimmung. Wehret den Anfaengen.
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Thema: Was ist Glaube?
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08.03.2007, 11:33
AW: Was ist Glaube?
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08.03.2007, 11:42Inaktiver User
AW: Was ist Glaube?
O.k, zumindest in dem Punkt kann ich dir zustimmen.hier ist oeffentlicher Raum: kein Widerspruch ist Zustimmung. Wehret den Anfaengen.
Bin neu hier und von daher etwas überrascht. Ich hatte mich eigentlich darauf eingestellt, eher von der christlich, fundamentalistischen Seite Kritik zu bekommen.....
Trotzdem.
LG
StefanGeändert von Inaktiver User (08.03.2007 um 11:42 Uhr)
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08.03.2007, 15:05
AW: Was ist Glaube?
Stefan(/QUOTE) Was heißt für dich religiös? Ist für dich religiös gleich fromm? Was motiviert dich ein gutes Leben zu führen? Ist das kein Gefühl von Verbundenheit, vielleicht sogar von Einssein mit den anderen? Das sind für mich religiöse Gefühle. Ist tief empfundene Empathie kein religiöses Gefühl? Für mich schon.
Von daher bin ich kein "Frommer", aber religiös
Stefan[/QUOTE]
Weil du fragst:
Wie schon erwähnt, ist für mich jemand religiös, der sich einer Religion zugehörig fühlt. Sagt ja schon das Wort.
Fromm ist jemand, der alles tut, was seine Religion vorschreibt. Man kann religiös, aber mehr oder weniger fromm sein.
Ein Gefühl der Verbundenheit habe ich nur mit Personen, die ich gerne mag, nicht mit dem Universum generell. Das wäre mir zu viel des Guten.
Tief empfundene Empathie für alle und jeden ist meiner Meinung nach nicht möglich.
Alles klar?
Geändert von 3146 (08.03.2007 um 15:13 Uhr)
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08.03.2007, 15:22
AW: Was ist Glaube?
Die Ergriffenheit angesichts des Universums, die Erkenntnis der eigenen "Kleinheit", das Gefuehl des Einsseins und der Verbundenheit mit der Welt, ...
Ich muss nicht religioes sein, um solche Gefuehle zu empfinden. Man muss diese Gefuehle auch nicht als religioes bezeichnen. Sie stehen fuer sich. Sie haben nichts mit Religion, sondern mit dem Menschsein zu tun.
Aber es zeigt, wie sehr Religionen ueber die Begriffe viele positive und schoene Gefuehle fuer sich vereinnahmt, besetzt, haben. Geschickte Strategie.Geändert von Sisyphos (08.03.2007 um 15:28 Uhr)
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08.03.2007, 16:02Inaktiver User
AW: Was ist Glaube?
Klingt alles etwas nach Schlacht, Krieg und Kampf, oder?Zitat von Sisyphos
Aber es zeigt, wie sehr Religionen ueber die Begriffe viele positive und schoene Gefuehle fuer sich vereinnahmt, besetzt, haben. Geschickte Strategie.
Geht's vielleicht etwas entspannter?
Weshalb bist Du so stark gegen Religion und religiöses Leben eingestellt? Was geht dir durch den Kopf, wenn Du an Personen wie Buddha oder Jesus denkst? Waren das für dich Fanatiker oder irgendwelche Esoteriker? Haben diese nicht auch etwas positives zur Menschheitsgeschichte beigesteuert?
Ich finde es z.B sehr witzig, dass Du Marc Aurel zitiert hast. Gerade wenn Du dich mit der Stoa befasst hast, müsste diese doch eher ein rotes Tuch für dich sein.
Liebe Grüsse
StefanGeändert von Inaktiver User (08.03.2007 um 20:19 Uhr)
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08.03.2007, 16:48
AW: Was ist Glaube?
Mir faellt jetzt eigentlich nichts ein, was Religion positiv zur Menschheitsgeschichte beigesteuert hat. Aber Du siehst das ja wohl ganz anders. Vielleicht magst Du ja hier eine Liste veroeffentlichen. Ich bin gespannt! Ganz besonders auf die Liste der Menschheitswohltaten der christlichen Religion. Diese extrem friedliche Religion hatte ja jahrhundertelang ausreichend Macht und Zeit positiv zu wirken. Vielleicht entspanne ich mich ja dann ein wenig.
Was soll ich zu den beiden von Dir genannten "Religionsstiftern" sagen? Beides waren Menschen, vielleicht keine alltaeglichen, aber doch Menschen, die durch guenstige? Umstaende zu Persoenlichkeiten der Geschichte wurden. Alles was darueber hinausgeht ist Glaube. An Jesus oder Buddha oder wen auch immer interessiert mich hauptsaechlich der Einfluss, den ihre Nachfolger auf mein Leben nehmen moechten. Und sie moechten immer noch sehr gerne.
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08.03.2007, 19:45Inaktiver User
AW: Was ist Glaube?
Selbst meine atheistischen, eher wissenschaftlichen Freunde haben nicht so eine radikale Meinung.Zitat von Sisyphos
Mir faellt jetzt eigentlich nichts ein, was Religion positiv zur Menschheitsgeschichte beigesteuert hat.
Schon mal was gehört von Ghandi, Albert Schweitzer, Martin-Luther King, dem Dalai Lama usw.
Sorry, aber ich halte die Diskussionen hier inzwischen wirklich für sinnlos.
Ich wünsche dir trotzdem noch alles Gute.
Stefan
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16.03.2007, 09:21Inaktiver User
AW: Was ist Glaube?
Hallo zusammen,
Stefan du und Sisyphos ihr redet gerade aneinander vorbei.
Sisyphos hat recht was den Beitrag der Religionen für die Geschichte betrifft - ich erinner an die zwangsweise Missionierung der Idianer, Hexen und Kätzerverbrennung etc. oder auch
an die ganzen Terrorgeschichten im Namen Allahs...nicht gerade rühmlich wie ich finde.
Aber ich finde Gott sollte nicht in einem Satz mit Buddah genannt werden - Der Buddhismus ist keine Religion und das ist auch gut so. Der Buddhismus ist eine Weltanschauung und hat nichts mit den dogmatischen Religionen zu tun.
Aber den Buddhismus an dieser Stelle zu erklären, würde zu weit führen und hat ja nichts mit Glauben zu tun, wie er hier diskutiert werden soll.
Lilie
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16.03.2007, 12:35Inaktiver User
AW: Was ist Glaube?
Hallo lilie2405
Da muss ich dir recht geben. Das ist aber schon eine Woche her.Stefan du und Sisyphos ihr redet gerade aneinander vorbei.
Stimmt. Aber das ist eben nicht alles, was die Religionen der Menschheit gegeben haben. Außerdem unterscheiden sich die Religionen auch sehr stark. Ich empfand die These einfach zu sehr als Verallgemeinerung.Sisyphos hat recht was den Beitrag der Religionen für die Geschichte betrifft - ich erinner an die zwangsweise Missionierung der Idianer, Hexen und Kätzerverbrennung etc. oder auch
an die ganzen Terrorgeschichten im Namen Allahs...nicht gerade rühmlich wie ich finde.
Der Buddhismus zählt zumindest offiziell zu den Weltreligionen. Es gibt natürlich auch nicht den Buddhismus, sondern es gibt dort unterschiedliche Schulen und Richtungen. Je nach dem über welche Richtung man spricht, ist der Buddhismus natürlich mal mehr oder auch gar nicht mehr Religion im herkömmlichen Sinne. Ich würde den Buddhismus auch eher als eine Befreiungslehre bezeichnen, nicht unbedingt als Weltanschauung.Aber ich finde Gott sollte nicht in einem Satz mit Buddah genannt werden - Der Buddhismus ist keine Religion und das ist auch gut so. Der Buddhismus ist eine Weltanschauung und hat nichts mit den dogmatischen Religionen zu tun.
Den Buddhismus zu erwähnen ist aber gerade interessant, wenn man über die oft sehr dogmatischen theistischen Religionen spricht. Zum einen wegen offensichtlich starker Unterschiede in der Lehre, zum anderen wegen der Geschichte des Buddhismus. Es gab dort eben nicht die von dir erwähnten Zwangsmissionierungen und eben keine Terrorgeschichte.Aber den Buddhismus an dieser Stelle zu erklären, würde zu weit führen und hat ja nichts mit Glauben zu tun, wie er hier diskutiert werden soll.
Danke für deinen Beitrag.
Vielleicht sollte man mal einen Thread zum Thema Buddhismus machen .....
Stefan
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16.03.2007, 13:18
AW: Was ist Glaube?
Unter den vielen Lügenmächten, die in der Welt wirksam sind, ist die Theologie eine der ersten.
(Mahatma Gandhi, indischer Politiker und Reformator, 1869-1948)


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