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    AW: Universeller Glaube

    Zitat Zitat von tessie_10
    Mit anderen Worten nochmals alles zusammengefaßt: Der Glaube ist ein reiner Selbstbedienungsladen und jeder nimmt sich das für sich am besten passende heraus und wird damit glücklich ....
    ...
    Nein, ganz so einfach scheint es mir nicht zusein.

    Üblicherweise erlernt man seine religion von seinen Vorfahren und wird damit groß, setzt sich damit auseinander und iregendwann entscheidet man sich dafür, dagegen, wechseln oder wa sonst möglich ist.

    Aber ist es nicht vergleichbar mit der meistens durch Geburt erworbenen Staatsangehörigkeit? Ich werde dadurch, dass ich in Deutschalnd aufwachse, hier zur Schule gehe, hier meinen Beruf ausübe stark durchgeprägt ( selbst wenn mir viele Dinge nicht passen).Als Deutscher sehe ich sicher einige Dinge anders als Franzosen, Italiener oder Polen.
    Habe ich als Deutscher die "einzige" Wahrheit, oder vielleicht doch die Franzosen oder Italiener?

    Sie haben ihre Sicht und ihre Wahrheit. Aber keine kann die "alleinseelig machende " sein. Wenns Konflikte gibt, muss man sich verständigen, diskutieren und auf den vielleicht geringsten Nenner einigen.

    Nationalstolz und die damit verbundene Arragonz hat im letzten Jahrhundert zweimal in Katastrophen geführt. Religionskriege haben schon einmal Mitteleuropa verwüstet. Toleranz ist damit etwas für uns in Europa überlebenswichtig Gewordenes. Jede Nation und jede Religion hat "seine" Wahrheit und nur das gilt es zu akzeptieren.

  2. gesperrt

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    AW: Universeller Glaube

    Zitat Zitat von Opelius
    Üblicherweise erlernt man seine religion von seinen Vorfahren und wird damit groß, setzt sich damit auseinander und iregendwann entscheidet man sich dafür, dagegen, wechseln oder wa sonst möglich ist.
    ...
    Ich selbst bin im christlichen Umfeld aufgewachsen und kann mich mit dieser Religion gut identifizieren. Einen Grund, zu einer anderen Religion/Glaubensrichtung zu wechseln sehe ich nicht. Ich kenne überhaupt keine vergleichbare Religion, die mir ein so umfassendes Gottesverständnis und ähnliche Perspektiven und Einsichten ermöglichen.
    Mit dem Islam z.B. könnte ich da nicht allzuviel anfangen, denke ich. Kenne mich zwar nicht soo genau mit dieser Religion aus, doch was könnte mir diese neues geben, was ich durch den christlichen Glauben nicht schon habe ?
    Doch ich frage mich gerade, was dann, wenn ich dort aufgewachsen wäre ? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Scheint also wirklich irgendwie Schicksal zu sein ....

  3. Inaktiver User

    AW: Universeller Glaube

    Zitat Zitat von Sisyphos

    Heißt Toleranz: ich muß es hinnehmen, daß Du einer falschen Lehre anhängst, ich kann Dich ja nicht zwingen, einsichtig zu sein, aber meine Lehre ist trotzdem die richtige, und Deine die falsche?
    Hallo Sisyphos,

    Toleranz beschreibt die Fähigkeit, generell jegliche Form des Andersseins oder Andershandelns (andere Ansichten, -Herkunft, -Sexualität, -Moral, -Religion, -Maßhaltigkeit (technisch), usw.) unangetastet bestehen zu lassen. Erst wenn eine gewisses Maß, die Toleranz-Schwelle, überschritten ist, kommt es zu Reaktionen. Dort wo gar keine Abweichung erlaubt ist, herrscht die Intoleranz.

    (Wikipedia machts möglich)

    nathaliethor

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    AW: Universeller Glaube

    Hallo - vielen Dank dass ihr euch so lebhaft an der Diskussion beteiligt. Genau so habe ich mir das vorgestellt. Schoen, dass es so viele Menschen hier gibt, die aehnlich denken wie ich.
    Wie gesagt, ich habe mich auch fuer das Christentum entschieden, wo ich hineingeboren wurde, aber ich kann auch dem Buddhismus viel agbewinnen, wie auch anderen Religionen.
    Opelius: den Vergleich mit den Nationen finde ich genial. Guter Einwand.
    Und ueberhaupt: es heisst ja "Glaube", und zwar in jeder Sprache (soviel ich weiss).
    Die Wahrheit liegt alleine bei Gott.
    Genau darum mag ich es nicht, wenn jemand meint, er haette die ganze Wahrheit gepachtet.
    Schoenen Abend
    nordstar

  5. Inaktiver User

    AW: Universeller Glaube

    Zitat Zitat von nordstar
    Die Wahrheit liegt alleine bei Gott.
    Hallo Nordstar

    Da gebe ich dir vollkommen Recht.
    Die Wahrheit liegt bei Gott!

    Nur er entscheidet, was Wahrheit ist und wie er angebetet werden möchte.

    Gruß Majolika

  6. Inaktiver User

    AW: Universeller Glaube

    Hallo Majolika,

    vielleicht hat er das schon entschieden? Vielleicht stimmt es ja, wenn er sagt: Ich bin die Wahrheit.

    nathaliethor

  7. Inaktiver User

    AW: Universeller Glaube

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Hallo Majolika,

    vielleicht hat er das schon entschieden? Vielleicht stimmt es ja, wenn er sagt: Ich bin die Wahrheit.

    nathaliethor

    Genau. Jesus sagte gemäß Johannes 4:24 "Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen in Geist und Wahrheit anbeten." (Elberfelder)

    Psalm 31:5 "Into thine hand I commit my spirit: thou hast redeemed me, O LORD God of truth." (King James V.)
    Psalm 31:5*"Deiner Hand vertraue ich meinen Geist an.
    Du hast mich erlöst, o Jehova, du Gott der Wahrheit." (Neue Welt Übersetzung)

    Die Wahrheit dreht sich um Jesus Christus. Darum sagte er in
    Johannes 14:6 "Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich." (Elberfelder)

    Menschen werden sogar von Glaubensirrtümern befreit, wenn sie Jesu Rolle in Gottes Vorsatz anerkennen.
    Johannes 8:32 32 "und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen!"

    Weil schafähnliche Menschen die Wahrheit annehmen und Christus glaubensvoll nachfolgen, werden sie sogar ewiges Leben empfangen.
    So steht es in Johannes 10:24-28
    "Da umringten ihn die Juden und sprachen zu ihm: Wie lange hältst du unsere Seele im Zweifel? Bist du der Christus, so sag es uns frei heraus!
    25 Jesus antwortete ihnen: Ich habe es euch gesagt, und ihr glaubet es nicht; die Werke, die ich tue im Namen meines Vaters, diese zeugen von mir.
    26 Aber ihr glaubet nicht, weil ihr nicht von meinen Schafen seid; wie ich euch gesagt habe:
    27 Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach.
    28 Und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in Ewigkeit nicht umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen."

    Natürlich weiß ich, dass für viele Leser/User hier die Bibel nicht relevant ist. Aber einige wenige mögen anders denken.
    Für diejenigen habe ich die Bibelverse als Beweis/Grundlage herausgesucht.

    Gruß Majolika

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    AW: Universeller Glaube

    Dass Menschen wie Schafe sein sollen, hat mich schon immer gestört. Man sagt diesen Tieren keine überragende Intelligenz nach.
    Außerdem hütet der gute Hirt seine Schafe nicht weil er sie so lieb hat, sondern weil er sie schlachten oder verkaufen will.....

  9. Inaktiver User

    AW: Universeller Glaube

    Hallo 3146,

    wenn ich hungrig bin wie ein Bär, heißt das ja nicht, dass ich meine Hand in ein Bienennest stecke.

    Wenn ich müde bin wie ein Wolf, heißt das nicht, dass ich den Mond anbete.

    Wenn jeder erntet, was er/sie sät, heißt das nicht, dass alle einen Schrebergarten besitzen.

    nathaliethor

  10. Inaktiver User

    AW: Universeller Glaube

    Zitat Zitat von 3146
    Dass Menschen wie Schafe sein sollen, hat mich schon immer gestört. Man sagt diesen Tieren keine überragende Intelligenz nach.
    Außerdem hütet der gute Hirt seine Schafe nicht weil er sie so lieb hat, sondern weil er sie schlachten oder verkaufen will.....

    Hallo!
    Schafe sind wirklich keine dummen Tiere.
    In biblischen Zeiten war die Anhänglichkeit zwischen einem Hirten und seinen Schafen geradezu sprichwörtlich.
    Oft war der Hirte der Eigentümer der Schafe oder ein Angehöriger von ihm. Morgens pflegte er zur Hürde zu gehen und seine Herde aus den vielen anderen Herden herauszurufen.
    Er kannte seine Schafe; sie kannten seine Stimme. Er trieb sie nicht an — er führte sie, und sie folgten ihm.
    Er leitete sie auf grüne Weiden und zu frischen Wassern. War das Wetter schlecht, brachte er sie bei Einbruch der Dunkelheit entweder in die Hürde zurück oder führte sie in eine Höhle.

    Wenn sich ein Schaf verirrte, suchte der Hirte es so lange, bis er es gefunden hatte (Lukas 15:4). Die 99 übrigen Schafe waren für ihn kein Ersatz, solange das verlorene nicht zurückgebracht worden war.

    Das Verhältnis der Hirten im Nahen Osten zu ihrer Herde war, wie ein Hirte bezeugte, stark vom Gefühl bestimmt: „Der Verlust eines Schafes bereitete meiner Seele Kummer. Wenn eines erkrankte oder verkauft wurde, weinte ich, denn mir ging ein Freund verloren, ein Freund, an dem ich hing und der an mir hing. Unter dem klaren und heißen Himmel der biblischen Länder entwickelt sich, wie es auch bei mir der Fall war, zwischen dem Hirten und seiner Herde gegenseitige Anhänglichkeit und Zärtlichkeit. Allein in ihrer Abgeschiedenheit, weit und breit kein Mensch, fühlen sich Hirte und Schaf in Stunden des Friedens und der Gefahr vereint.“

    Die Schafe vertrauten ihrem Hirten.
    Wenn der Hirte sie bei ihrem Namen rief, reagierten sie prompt. Ein Forscher versuchte, dies bestätigt zu finden, als er an einer Schafherde vorbeiging. Er berichtete folgendes: „Ich bat ihn [den Hirten], eines seiner Schafe zu rufen. Er rief es, und sofort verließ es die Weide sowie alle anderen Schafe und lief dem Hirten in die Arme, und das offenbar freudig und aufs Wort gehorchend, was ich bei einem anderen Tier nie beobachtet hatte. Es stimmt auch, daß die Schafe in diesem Land ‚einem Fremden nicht folgen, sondern vor ihm fliehen werden‘.“
    Jesus bestätigte das zuvor Gesagte in vielen Punkten, als er sich als der vortreffliche Hirte seiner schafähnlichen Nachfolger bezeichnete:
    „Die Schafe hören auf seine Stimme, und er ruft seine eigenen Schafe beim Namen und führt sie [aus der Hürde] hinaus. Wenn er die Seinen alle hinausgelassen hat, geht er vor ihnen her, und die Schafe folgen ihm, weil sie seine Stimme kennen.

    Einem Fremden werden sie keineswegs folgen, sondern werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme von Fremden nicht kennen. Ich bin der vortreffliche Hirte, und ich kenne meine Schafe, und meine Schafe kennen mich, so wie der Vater mich kennt und ich den Vater kenne; und ich gebe meine Seele [mein Leben] zugunsten der Schafe hin“ (Johannes 10:3-5, 14, 15).

    Ich habe nichts dagegen, als ein Schaf oder schafähnlicher Mensch betrachtet zu werden und meinem Hirten Jesus Christus zu folgen...

    Sogar Gottes Sohn wurde als Schaf bezeichnet.
    Jesaja 53:7 , Apostelgeschichte 8:32,35

    Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Haussch...dumme_Schaf.3F

    Gruß Majolika
    Geändert von Inaktiver User (22.01.2007 um 13:17 Uhr)

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