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    AW: Was kann der Mensch von Gott erwarten..

    JoJo hat mein Posting zitiert, wollte aber nicht antworten, da meine Argumente "ausgelutscht" sind.
    Keine Antwort ist auch eine Antwort.

    Es interessiert mich, was Gläubige denken, sonst würde ich hier nicht diskutieren.
    Anrerseits finde ich manche Glaubensvorstellungen schon etwas merkwürdig.... mea culpa....

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    AW: Was kann der Mensch von Gott erwarten..

    Liebe Majolika,

    Zwei Evangelisten führen den Stammbaum Jesu über JOSEF, um zu beweisen, dass Jesus von David abstammt.

    Brüder und Schwestern von Jesus werden im NT mehrfach erwähnt. Die katholische Kirche meint, das wären Cousinen und Cousins, und Maria hätte keine Kinder mehr gehabt.

  3. Inaktiver User

    AW: Was kann der Mensch von Gott erwarten..

    Zitat Zitat von 3146
    Zwei Evangelisten führen den Stammbaum Jesu über JOSEF, um zu beweisen, dass Jesus von David abstammt.

    Brüder und Schwestern von Jesus werden im NT mehrfach erwähnt. Die katholische Kirche meint, das wären Cousinen und Cousins, und Maria hätte keine Kinder mehr gehabt.

    Stimmt.
    Hier der Text aus Lukas 3:23-38
    „Jesus .*.*. war, wie man meinte, der Sohn Josephs, Sohn des Heli, Sohn des Matthat, .*.*. Sohn des David, Sohn des Isai, .*.*. Sohn des Abraham, .*.*. Sohn des Sem, Sohn des Noah, .*.*. Sohn des Adam, des Sohnes Gottes“ .

    Sein Pflegevater Joseph hatte ihn adoptiert, so wie es der Engel gesagt hatte.
    Matthäus 1:20 "Während er dies aber bei sich überlegte, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sprach: Joseph, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen; denn das in ihr Gezeugte ist von dem Heiligen Geist.
    21 Und sie wird einen Sohn gebären, und du sollst seinen Namen Jesus nennen; denn er wird sein Volk erretten von seinen Sünden."
    24,25 "Joseph aber, vom Schlaf erwacht, tat, wie ihm der Engel des Herrn befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich;
    25 und er erkannte sie nicht, bis sie ihren erstgeborenen Sohn geboren hatte; und er nannte seinen Namen Jesus."

    In Lukas 2:7 wird gesagt, dass "Maria ihren erstgeborenen Sohn in die Krippe legte". Logischweise hatte sie danach weitere.

    In Lukas 13:55-56 steht:
    "Ist dieser nicht des Zimmermanns Sohn?
    Heißt seine Mutter nicht Maria und seine Brüder Jakobus und Joseph und Sịmon und Judas?
    56 Und seine Schwestern, sind sie nicht alle bei uns?
    Woher hat dieser Mensch denn all dies?“"

    Hier wird von den Halbgeschwistern Jesu gesprochen.

    Bei einer anderen Gelegenheit sagte man zu Jesus:
    „Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen mit dir sprechen“,
    Hier wird auch angedeutet, dass er leibliche (Halb)brüder hatte. Wir lesen außerdem, dass ‘seine Brüder nämlich nicht an ihn glaubten’ (Matth. 12:47; Joh. 7:5, EÜ).

    So sagt es die Heilige Schrift...

    Gruß Majolika

  4. Inaktiver User

    cool AW: Was kann der Mensch von Gott erwarten..

    In Lukas 2:7 wird gesagt, dass "Maria ihren erstgeborenen Sohn in die Krippe legte". Logischweise hatte sie danach weitere.

    Also rein theorteisch kann der Erstgeborene auch der Letztgeborene sein!

  5. Inaktiver User

    AW: Was kann der Mensch von Gott erwarten..

    Hi,
    also ich verlink dann mal die ganze Bibel hier, da sind alle Zitate und Sätze drin, so wie sie von den Kirchenfürsten ausgewählt und von den Übersetzern übersetzt wurden.

    Der Strang heißt doch: Was kann der Mensch von Gott erwarten?

    Und da sage ich einfach: Alles. Er hat alles erschaffen, also kann er und weiß er alles. Und ich erwarte vor allem eins: Dass er mir, mir meinen freien Willen läßt.

    Und erwarten kann ich auch von jedem Menschen alles. Wie und ob und in welchem Zeitrahmen ich dann enttäuscht werde... ist eine andere Frage.

    nathaliethor

  6. User Info Menu

    AW: Was kann der Mensch von Gott erwarten..

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    In Lukas 2:7 wird gesagt, dass "Maria ihren erstgeborenen Sohn in die Krippe legte". Logischweise hatte sie danach weitere.

    Also rein theorteisch kann der Erstgeborene auch der Letztgeborene sein!
    OK, die Empfaengnis und Geburt von Jesus hat Leihmutter Maria dank der mentalen Kontrolle von Samenspender Gott als Jungfrau durchziehen koennen/duerfen/muessen.

    Wie war das aber bei den nachfolgenden Kindern, wenns denn welche ab? Wurden die im Loderbett mit Josef gezeugt und unter Schmerzen geboren? Wenn ja, darf Maria eigentlich trotzdem noch von den maennlichen, katholischen Jungfrauen als Jungfrau verehrt werden ...

  7. Inaktiver User

    AW: Was kann der Mensch von Gott erwarten..

    Zitat Zitat von Sisyphos
    Wie war das aber bei den nachfolgenden Kindern, wenns denn welche ab? Wurden die im Loderbett mit Josef gezeugt und unter Schmerzen geboren? Wenn ja, darf Maria eigentlich trotzdem noch von den maennlichen, katholischen Jungfrauen als Jungfrau verehrt werden ...
    Alle weiteren Kinder wurden wo auch immer gezeugt...

    Aus katholischen Nachschlagewerken geht hervor, dass verschiedene katholische Gelehrte bezweifelt haben, dass Maria ihr Leben lang jungfräulich blieb.
    Die Bibel erwähnt mehrmals Jesu „Brüder“ und „Schwestern“ (Matthäus 12:46, 47; 13:55, 56; Markus 6:3; Lukas 8:19, 20; Johannes 2:12; 7:3, 5). Einige Katholiken behaupten indes, diese Wörter würden „Verwandte“, wie zum Beispiel Vettern, bezeichnen. Trifft dies zu?

    In der New Catholic Encyclopedia heißt es: „Die griechischen Wörter . . ., mit denen das Verhältnis zwischen Jesus und diesen Verwandten beschrieben wird, bezeichneten zur Zeit des Evangelisten in der griechisch sprechenden Welt einen leiblichen Bruder und eine leibliche Schwester und wurden natürlich von seinen griechischen Lesern auch in diesem Sinne verstanden.“

    In der New American Bible, einer katholischen Übersetzung, wird in einer Fußnote zu Markus 6:1-6, wo Jesu Brüder und Schwestern erwähnt werden, gesagt: „Die Frage nach der Bedeutung dieser Stelle wäre nicht aufgekommen, wenn es nicht dabei um den Glauben der Kirche an Marias immerwährende Jungfräulichkeit ginge.“

    Die Bibel zeigt deutlich, dass Maria außer Jesus noch andere Kinder hatte.
    Die dem entgegenstehende Lehre der katholischen Kirche hat zu einer Kontroverse geführt.
    Der katholische Autor J.*Gilles, der alle biblischen Hinweise zu diesem Thema sorgfältig untersuchte, kam zu folgendem Schluß:
    „Kurz und in wohlüberlegten Worten — aus Treue zur [katholischen] Kirche — kann ich, so glaube ich, meine Untersuchungen wie folgt zusammenfassen: .*.*. Die VIER KANONISCHEN Evangelien liefern übereinstimmende Beweise dafür, daß Jesus echte Brüder und Schwestern in seiner Familie hatte. . . . Angesichts des zusammenhängenden Beweismaterials erscheint mir der traditionelle Standpunkt [der katholischen Kirche] angreifbar und schwach.“

    „In verschiedenen Religionen des Altertums“, erklärte der Jesuitenpriester Ignace de*la*Potterie, „hatte die Jungfräulichkeit eine sakrale Bedeutung. Gewisse Göttinnen (Anath, Artemis, Athena) wurden als jungfräulich bezeichnet.“

    Was hat das aber mit Maria zu tun?
    Der katholische Priester Andrew Greeley sagte: „Das Mariensymbol verbindet das Christentum direkt mit den alten Religionen der Muttergöttinnen.“

    Der Kirchenhistoriker Ernst W.*Benz kommentierte diese Verbindung zu alten heidnischen Religionen in dem Werk New Encyclopædia Britannica.
    „Die Verehrung der Muttergottes“, schrieb er, „erfuhr einen Aufschwung, als die christliche Kirche unter Konstantin zur Reichskirche wurde und die Heiden sich massenhaft in die Kirche drängten. .*.*.
    Die Frömmigkeit und das religiöse Denken [der Menschen] waren jahrtausendelang vom Kult einer Muttergottheit, der ‚Großen Mutter‘ und ‚göttlichen Jungfrau‘, geformt worden, einer Entwicklung, die ihren Ursprung in den alten Volksreligionen Babyloniens und Assyriens hat .*.*.
    Trotz der ungünstigen Voraussetzungen in der Tradition der Evangelien fand die kultische Verehrung der jungfräulichen Gottesmutter in der christlichen Kirche eine neue Ausdrucksmöglichkeit in der Marienverehrung.“

    Doch was veranlaßte die katholische Kirche, den Kult der göttlichen „Großen Mutter“ und „göttlichen Jungfrau“ den eigenen Bedürfnissen anzupassen und zu übernehmen?

    Die Heiden, die „sich massenhaft in die Kirche drängten“, wollten es so; sie fühlten sich in einer Kirche heimisch, in der eine „große jungfräuliche Mutter“ verehrt wurde.

    „In Ägypten“, schrieb Professor Benz, „wurde Maria schon zu einem frühen Zeitpunkt unter dem Titel Gottesgebärerin (Theotokos) verehrt.“ Somit wurde der Kult der „göttlichen Jungfrau“ übernommen, um die Heiden, die sich in die Kirche drängten, zu befriedigen.

    Auf dem Konzil von Nizäa (325 n.Chr.)wurde das Trinitätsdogma ein Bestandteil der katholischen Lehre, denn im Nizäischen Glaubensbekenntnis wurde Jesus zum Gott erklärt.

    Auf dem zweiten Konzil von Konstantinopel (553 u.*Z.) wurde Maria der Titel „ewige Jungfrau“ verliehen.

    Maria erhielt dadurch einen Status, der ihr nicht zustand und der im glatten Widerspruch zur bibl. Lehre steht.

    Denn sie war, genau wie alle anderen Frauen eine treue Christin bzw. Nachfolgerin Jesu.
    Ihr einzigartiges Vorrecht war natürlich den Sohn Gottes zu gebären. Nicht mehr und nicht weniger. Niemals wurde sie von Jesus oder den anderen Nachfolgern Christi verehrt!

    Natürlich kann jeder für sich selbst entscheiden, ob er nun der bibl. Lehre oder der kirchl. Lehre folgt... (oder keiner von beiden)

    Gruß Majolika
    Geändert von Inaktiver User (18.01.2007 um 15:30 Uhr)

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    AW: Was kann der Mensch von Gott erwarten..

    @Majolika:
    Danke fuer die viele Muehe..... Wahnsinn!!

    Ich wuenschte, ich wuesste soviel ueber Aktien, wie Du ueber die Bibel ...
    Geändert von Sisyphos (25.01.2007 um 15:27 Uhr)

  9. User Info Menu

    AW: Was kann der Mensch von Gott erwarten..

    Wenn es schon über Marien-Dogmen geht, hier eine Erklärung. Es gibt vier Mariendogmen: Gottesmutterschaft (Maria ist Mutter von Jesus = Gottessohn), Jungfraunschaft (wurde schon ausführlich erläutert), Unbefleckte Empfängnis (Maria seit der Empfängnis von der Erbsünde befreit), Aufnahme Mariens in den Himmel (passive Aufnahme, Seele und Leib werden in den Himmel aufgenommen).

    Kennt ihr Karl Rahners Zitat über Dogmen? "Dogmen sind wie Straßenlaternen. Sie weisen in der Nacht dem Irrenden den Weg, aber nur Betrunkene halten sich daran fest." - So viel zum Thema wie wenig ernst selbst Theologen die Dogmen nehmen!

    Die Dogmen zeigen nur wie es die Kirche manchmal schafft vor lauter Kleinkram das Eigentliche zu vergessen: Das Gebot der Gottes- und Nächstenliebe! Und natürlich nicht zu vergessen die frohe Botschaft: Es gibt es ein Leben nach dem Tod!

  10. Inaktiver User

    AW: Was kann der Mensch von Gott erwarten..

    Hallo!

    Das Maria seid der Empfängnis von der Erbsünde befreit sein soll ist ein glatter Widerspruch zur Bibel.
    Die Bibel sagt: „Deshalb, wie durch einen Menschen [Adam] die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und so der Tod auf alle Menschen überging auf Grund der Tatsache, daß alle sündigten“ (Röm. 5:12, JB;).

    Das schließt Maria ein.
    Denn die Bibel berichtet, dass Maria in Übereinstimmung mit dem mosaischen Gesetz 40 Tage nach der Geburt Jesu im Tempel in Jerusalem ein Sündopfer zur Reinigung von ihrer Unreinigkeit darbrachte.
    Auch sie hatte von Adam die Sünde und die Unvollkommenheit ererbt (Luk. 2:22-24; 3.*Mo. 12:1-8).

    Sie bekannte sich zu ihrer ererbten Sündhaftigkeit und gab dadurch zu erkennen, dass sie nicht frei von Sünde oder unbefleckt war

    Was sagt aber die Kirche?
    In der New Catholic Encyclopedia (1967, Bd.*VII, S.*378 bis 381) wird über den Ursprung dieser Glaubensansicht zugegeben:
    „Die Heilige Schrift enthält keinen direkten Hinweis auf die unbefleckte Empfängnis Marias . . . Die frühesten Kirchenväter betrachteten Maria als heilig, aber nicht als absolut sündenlos. . . . Es ist unmöglich, ein genaues Datum dafür anzugeben, ab wann diese Ansicht zu einem Glaubenssatz erhoben wurde. Aber bis zum 8. oder 9. Jahrhundert schien sie allgemein angenommen worden zu sein. . . . [Im Jahre 1854 definierte Papst Pius IX. das Dogma,] ‚gemäß dem die selige Jungfrau Maria vom ersten Augenblick ihrer Empfängnis an von jedem Makel der Erbsünde unversehrt bewahrt wurde.‘ “

    Diese Ansicht wurde vom Zweiten Vatikanischen Konzil (1962—1965) bestätigt (Das Zweite Vatikanische Konzil, Freiburg, 1966, herausgegeben von Herder, Teil I, S.*335)

    Gruß Majolika

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