Es sollte doch wohl inzwischen klar geworden sein, dass sich sehr viele Menschen dennoch nicht als "spirituell" begreifen - denn um die allgemeingültige Aussage, "jeder sei spirituell", geht es ja. Die Definitionen klaffen da offenbar auseinander.
Und ich frage mich wirklich, warum Menschen, die sich selbst als spirituell sehen, so dringend wollen, dass ALLE anderen auch spirituell sind.
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06.07.2016, 10:18Inaktiver User
AW: Jeder Mensch hat eine spirituelle Ader?
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06.07.2016, 10:22
AW: Jeder Mensch hat eine spirituelle Ader?
klar ist das so, das steht ja völlig ausser Frage.
Ebenso ausser Frage steht, dass ich das für eine komplette Fehleinschätzung dieser Menschen halte. Aber das können ja alle ignorieren, die das anders sehen.
Das ist die gute Frage!Ich hab meine Definition ja inzwischen mehrfach dargelegt; das, was zB Ila genau darunter versteht, weiss ich aktuell nicht, (hab ich es übersehen?), aber vielleicht schreibt sie es ja noch.Die Definitionen klaffen da offenbar auseinander.
Ich will das nicht, ich stell das einfach fest, dass es, nach allem, was ich gesehen und gehört habe, und nach allem, was ich darüber nachgedacht habe, dass Menschen eben alle spirituell sind; genauso wie alle Menschen Luft zum Atmen brauchen, und Wasser zum Trinken.Und ich frage mich wirklich, warum Menschen, die sich selbst als spirituell sehen, so dringend wollen, dass ALLE anderen auch spirituell sind.
muss ja niemand damit einverstanden sein, aber es muss auch niemand hoffen, mich durch begründungsfreien Widerspruch zu einer andern Idee zu bringen.
gruss, barbara
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06.07.2016, 10:22
AW: Jeder Mensch hat eine spirituelle Ader?
Missverständnis? ich dachte, ich hätte es gleich zu Beginn erkärt: Anlass war das in der Überschrift formulierte Statement (einer ansonsten sehr geschätzten userin) im Strang über Trennung wg Religion; dort wollte ich nicht weiter darauf eingehen, um das Thema nicht zu sprengen, deshalb ->neuer Strang.
Möglicherweise habe ich das früher nicht wahrgenommen, aber seit geschätzt so zwei Jahren fliegt mir diese Behauptung immer öfter um die Ohren, als Argument mit Anspruch auf Allgemeingültigkeit, nicht als Bekanntgabe individueller Befindlichkeit.
DU akzeptierst, dass Spiritualität in meinem Leben keinen Raum hat; das ist es, was ich mir wünsche. So wie ich akzeptiere, dass du eine andere Sicht der Dinge hast.
Nervig wird es (unter anderem), wenn einer Diskussion damit eine - diese - Richtung aufgezwungen wird. Auch das habe ich in den ersten Postings erklärt
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06.07.2016, 10:27
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06.07.2016, 10:32
AW: Jeder Mensch hat eine spirituelle Ader?
"Dem Leben einen Sinn geben" bereichert das Leben, da gebe ich dir recht, fehlt der, muss das nicht zwangsläufig Zeichen einer Depression sein oder in diese führen. eat, drink, sex - der Mensch ist nur eine Spezies, die sich von anderen auch hinsichtlich der Hirnleistungen nicht so fundamental unterscheidet wie das bis in jüngste Zeit gelehrt wurde, die Übergänge sind fließend. Welchen Sinn sieht ein Pavian im Leben? "Seelische" Krankheiten, auch Depression, erkennt die Wissenschaft längst auch bei Tieren, nicht nur Primaten.
Selbst wenn ich deine Aussage zur allgemeinen Präsenz von Spiritualität akzeptiere, dann stört mich daran das Gleiche wie in deinen Aussagen zu körperlicher Nähe (sorry, crossposting unvermeidlich): ich mag das nicht übergestülpt und aufgezwungen kriegen, nur weil du das für dich gut findest
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06.07.2016, 10:37Inaktiver User
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06.07.2016, 10:46
AW: Jeder Mensch hat eine spirituelle Ader?
Es ist doch völlig unerheblich, ob es irgendwo auf der Welt Kuttelsuppe gibt: in meinem Dasein spielt sie keine Rolle, existiert sie auch nicht. ich bestreite nicht, dass Andere spirituelle Erfahrungen machen/haben, ich gönne sie ihnen von Herzen! Nur die Behauptung, jeder habe die "irgendwie" finde ich anmaßend
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06.07.2016, 10:51Inaktiver User
AW: Jeder Mensch hat eine spirituelle Ader?
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06.07.2016, 10:51Inaktiver User
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06.07.2016, 10:52
AW: Jeder Mensch hat eine spirituelle Ader?
Anders formuliert: Spiritualität (= Sinngebung) bereichert das Leben. :-)
Auch um zu essen, zu trinken, Sex zu haben oder Vergnügen zu geniessen, muss man einen Sinn darin sehen. sonst macht man das alles nämlich nicht.fehlt der, muss das nicht zwangsläufig Zeichen einer Depression sein oder in diese führen. eat, drink, sex -
in der Tat. Was aber meist darauf hinaus läuft, dass man feststellt, dass Tiere nicht ganz so dumm und blöd und ohne Empfindungen sind, wie man meist angenommen hat; und nicht, dass Menschen weniger klug und fähig sind, als man gemeinhin meint.der Mensch ist nur eine Spezies, die sich von anderen auch hinsichtlich der Hirnleistungen nicht so fundamental unterscheidet wie das bis in jüngste Zeit gelehrt wurde, die Übergänge sind fließend.
Da müsstest du jemanden fragen, der sich mit Pavianen auskennt. Also nicht mich.Welchen Sinn sieht ein Pavian im Leben?
ja klar auch Tiere haben eine Psyche. Aber sicher doch."Seelische" Krankheiten, auch Depression, erkennt die Wissenschaft längst auch bei Tieren, nicht nur Primaten.
Ich stülpe dir genau gar nichts über. Ich teile lediglich meine Ideen mit. Was du mit denen dann anfängst, oder auch nicht, musst du selbst wissen.Selbst wenn ich deine Aussage zur allgemeinen Präsenz von Spiritualität akzeptiere, dann stört mich daran das Gleiche wie in deinen Aussagen zu körperlicher Nähe (sorry, crossposting unvermeidlich): ich mag das nicht übergestülpt und aufgezwungen kriegen, nur weil du das für dich gut findest
gruss, barbara



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