Nö, ich fühle mich nicht als etwas Besonderes, nur als Außenseiter. Und das bin ich, schließlich beobachte ich mich schon seit JahrzehntenZitat von Eustachia
![]()
Keine Angst, ich bin nicht jemand, der wie du es formulierst, von Impulsen gejagt wird.
Ich fühle vielmehr immer eine Art innere Unruhe aufkommen, dann weiß ich, dass ich wieder etwas unternehmen muss. Aber was und wie ich das tu, wird sehr nüchtern durchdacht und geplant. Von Affekten kann also keine Rede sein, denn bei diesen setzt ja die Ratio aus.
Ich bin ja gar nicht gegen diese treibende Kraft, sie hat positive und negative Seiten.
Da es meiner Ansicht nach keine ideale Lebens- und Wesensart gibt, hab ich auch kein Interesse, so zu leben wie die breite Masse.
Mich interessiert einfach nur, woher die Unterschiede kommen. Mein Bruder zum Beispiel ist das Gegenteil von mir, er lebt immer in derselben Stadt, hat seit x Jahren denselben Job bei derselben Firma, etc. Und ich bin froh, dass ich nicht so bin wie er oder meine Eltern. Auch wenn ich sie mehr oder weniger mag, so verachte ich doch ein wenig ihr Art zu leben, oder sollte ich sagen zu funktionieren. Rein subjektiv gesehen![]()
Antworten
Ergebnis 11 bis 20 von 22
-
27.12.2006, 19:47
AW: Veränderung als treibende Kraft
-
27.12.2006, 19:51
AW: Veränderung als treibende Kraft
Deinem Avatar entsprechend
Zitat von Paulinacgn
-
27.12.2006, 20:01
AW: Veränderung als treibende Kraft
so ungefähr
errae humanum est
-
27.12.2006, 20:36
AW: Veränderung als treibende Kraft
Du verstehst ihre Lebensweise nicht, sie ist Anders, vielleicht sogar Verschwendung in Deinen Augen, aber verachten, nööööö.
errae humanum est
-
27.12.2006, 22:59
AW: Veränderung als treibende Kraft
na dann bin ich ja beruhigt.
ich habs nämlich nach 14 umzügen innerhalb deutschlands erlebt, dass ich hier dann ganz unruhig wurde: was, schon 2 jahre im selben haus und das solls gewesen sein?
auf einmal kam ganz langsam meine kreativität: ich hatte zeit und energien übrig , erst fand ichs spießig, mich um blumen und garten zu kümmern, dann entdeckte ich die freude am werden und beobachten und meine interessen verlagerten sich mit zunehmendem alter dahin, bis ich spürte, man kann etwas weitergeben von dem, was wir an frieden und bildung so reichlich erhalten konnten hier : z.b. fotografieren, malen, schreiben, in die kommunalpolitik gehen, beim malteser hilfsdienst projekte organisieren und einen neuen beruf daraus machen.
wenn du jedoch schon unruhig bist in solchen kleinen äußeren dingen wie mail adressen wechseln, dann weiß ich nicht, ob man von einer treibenden veränderungskraft sprechen kann .
vielmehr glaube ich , du hast deinen inneren ruhepunkt noch nicht gefunden und deine suche nach änderung will dir das zeigen...Die Leute haben mit der Liebe zuviele Probleme.
Dauernd suchen sie wen, der ihr Souffle` sein soll.
Aber wehe, er fällt zusammen.
Andy Warhol
-
28.12.2006, 08:57
AW: Veränderung als treibende Kraft
@Aussenseiter,
im Moment habe ich grad wenig Zeit.Ich komme spaeter noch
auf die St.Zeichen zurück.
Nur soviel;das ist der Löwe in Dir der diesen Individualismus
ausmacht.
Kannst Du mir noch sagen ob Du maennlich oder weiblich bist?
Gruss
SevenIch bin ein Capulcu
-
28.12.2006, 09:54Inaktiver User
AW: Veränderung als treibende Kraft
Hallo
Als Jugendliche dachte ich immer, wenn ich zu Hause war: "Draußen dreht sich das Karussell der Welt und du sitzt hier zu Hause und versäumst es!"
Später war ich mit meiner Entscheidung, was ich lernen wollte, auch wieder nicht zufrieden.
"Gab es denn nicht noch bessere Berufe?"
Dann nach der Heirat: "..und wenn es der falsche Mann war, mit dem ich den Rest meines Lebens verbringen würde?"
Die anderen Fragen waren:
Willst du wirklich so viele Kinder?
Ist das wirklich dein Zuhause?
Soll ich wirklich meinen Beruf für meinen Mann und die Kinder aufgeben?
Willst du wirklich auch so eine "Spießerfamilie" werden, wie die anderen?
Zusammengefasst: SOLL DAS ETWA ALLES SEIN?
Mir fehlte einfach der Sinn meines Daseins hier auf der Erde.
Da hatte ich mich der Religion zugewandt und habe nun den Sinn in meinem Leben gefunden.
Denn eine gute Ehe zu führen, die Kinder auf das Leben vorzubereiten, meiner Familie ein wohliges Heim zu bieten und meinen Glauben im täglichen Leben umzusetzen und viele andere Dinge, gehören für mich nun zu meinem Sinn im Leben.
Ich weiß aber, dass Religion nicht bei allen Menschen ein sinnvolles Leben garantiert.
Das gilt jetzt hier nur für mich persönlich.
Gruß Majolika
Geändert von Inaktiver User (28.12.2006 um 10:03 Uhr)
-
28.12.2006, 14:12
AW: Veränderung als treibende Kraft
Aha, der Löwe in mir also
Zitat von Seven
Ich bin relativ männlich.
Mach dir bitte keine Umstände, ich persönlich glaube nämlich nicht an Sternzeichen etc., denn ich habe schon zuviele Ausnahmen kennen gelernt, die gar nicht zu ihrem jeweiligen Sternzeichen passen.
-
28.12.2006, 14:23
AW: Veränderung als treibende Kraft
Das freut mich für dich
Zitat von Inaktiver User
Aber Familie ist kein gangbarer Weg für mich, das hab ich längst erkannt.
Religion, tja, damit kann ich leider gar nichts mehr anfangen. Ich denke zwar, dass Religionen für die meisten Menschen sinnvoll sind und dem Geist einen Halt geben, aber ich kann mir nicht einreden, dass ich an irgendein Wesen glaube, wenn dem einfach nicht so ist. Das wäre, als würde ich mir einreden, dass ich Schnitzel mag, obwohl ich Veganer bin.
Aber ich gebe dir Recht, dass es im Grunde die Suche nach dem Sinn des Lebens ist.Geändert von aussenseiter (28.12.2006 um 14:31 Uhr)
-
28.12.2006, 16:59
AW: Veränderung als treibende Kraft
Von den meißten wird die Veränderung/Veränderungswunsch als treibende Kraft eher als eine Belastung angesehen. Ich empfinde dies nicht so. Es ist wie es ist.
Bin übrigens Löwin
errae humanum est


Zitieren