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    AW: Bibel: wortgetreue Auslegung (Schöpfungsgeschichte,...)

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Gut, der Urknall wird sich eher als "BUMM!" denn als "hoppla" vorgestellt. Es bleibt aber: auf einmal ist da was, wo vorher nichts war, einfach so, kein Mensch weiss warum.
    Selbst wenn man weiß, wieso auf einmal etwas da gewesen ist: es werden sich daraus neue Fragen ergeben (speziell nach dem, was davor ist; nach dem was "Außerhalb" ist.

    Unendlichkeit ist mit unserem Verstand eben nicht zu fassen. Weder zeitlich noch räumlich.

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Wenn Leute sagen "ich weiss es nicht", ist das in der Tat ehrlich; leider sagen aber viele selbsternannte Verteidiger der Wissenschaft "das ist Zufall!", und implizieren damit, dass es da gar nicht mehr zu wissen gäbe. Als ob man heute schon wissen könnte, was morgen oder in zehn Jahren oder auch im Jahr 2570 alles gewusst werden wird...
    So Leute gab es immer wieder ("Es ist alles erfunden worden, wir können die Patentämter schließen!") und... die sollte man nicht zu ernst nehmen. Mit jeder Beantworteten Frage bekommen wir immer wieder neue Fragen: einst war das "Atom" wortwörtlich unzerteilbar, dann wurde es in Protonen, Neutronen und Elektronen unterteilt, die sind mittlerweile auch schon unterteilt... es geht also immer weiter.

    Aber ich gebe dir recht, es gibt nicht wenige, die der Ansicht sind, das man ein Gebiet erschöpfend erforscht hat, bzw. die Lücken mit schlicht "Zufall" oder eben "Magie" beantworten.

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    AW: Bibel: wortgetreue Auslegung (Schöpfungsgeschichte,...)

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Wichtiger finde ich, Kindern eine Vielzahl von Vorbildern zur Verfügung zu stellen; da kann auch kein Einzelner so leicht stülpen. Und nicht, Kinder vor "anderen" Einflüssen abzuschirmen.
    Den Ansatz finde ich richtig. Ich bezeichne mich selbst als Agnostiker, versuche das aber nicht meinen Kindern aufzudrängen. Wenn Fragen nach Religion kommen, gebe ich ihnen meine Sicht der Dinge, aber eben mit dem Vermerk, dass es meine Sicht ist und das andere es anders sehen.

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    AW: Bibel: wortgetreue Auslegung (Schöpfungsgeschichte,...)

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Gut, der Urknall wird sich eher als "BUMM!" denn als "hoppla" vorgestellt. Es bleibt aber: auf einmal ist da was, wo vorher nichts war, einfach so, kein Mensch weiss warum.
    Das ist weder ein „Bumm“ noch ein „Hoppla“. Und es ist nicht auf einmal was, wo vorher nichts war, denn die Zeit entsteht mit dem „Urknall“. Es ist nicht vorher nichts da, es gibt schon ein Vorher nicht.

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    AW: Bibel: wortgetreue Auslegung (Schöpfungsgeschichte,...)

    Glaubst du.

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    AW: Bibel: wortgetreue Auslegung (Schöpfungsgeschichte,...)

    Zitat Zitat von Quirin Beitrag anzeigen
    Das ist weder ein „Bumm“ noch ein „Hoppla“. Und es ist nicht auf einmal was, wo vorher nichts war, denn die Zeit entsteht mit dem „Urknall“. Es ist nicht vorher nichts da, es gibt schon ein Vorher nicht.
    Kannst du das beweisen?

  6. gesperrt

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    AW: Bibel: wortgetreue Auslegung (Schöpfungsgeschichte,...)

    Zitat Zitat von Quirin Beitrag anzeigen
    Das ist weder ein „Bumm“ noch ein „Hoppla“. Und es ist nicht auf einmal was, wo vorher nichts war, denn die Zeit entsteht mit dem „Urknall“. Es ist nicht vorher nichts da, es gibt schon ein Vorher nicht.
    "vorher" ist selbstverständlich eine façon de parler, mangels zeitloser Ausdrucksmöglichkeiten in unserer Sprache.

    Das populäre Wort "Big Bang" oder eben "Urknall" deutet das Entstehen das Universums allerdings als - Knall. Passend zu unserer kriegerischen Kultur. Wo man es sich doch auch wie das Entfalten einer Blüte vorstellen könnte, so wie der Lotos, der aus Vishnus Bauchnabel wächst.

    Tatsache ist und bleibt aber: da war mal kein Universum, und hoppla! - auf einmal ist da ein Universum, und wie es von Zustand A zu Zustand B gekommen ist, weiss kein Wissenschaftler. Nicht mal jene, die diszipliniert genug sind, um sich vom Knalleffekt des Worts Urknall nicht allzu sehr ablenken zu lassen.

    gruss, barbara

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    AW: Bibel: wortgetreue Auslegung (Schöpfungsgeschichte,...)

    Zitat Zitat von Wiesenblume Beitrag anzeigen

    Was ich meine: es muss doch auch in den Kreisen derer, die die Bibel wörtlich auslegen, eine Art von Auseinandersetzung mit dem Hier und Jetzt und den wisenschaftlichen Erkenntnissen geben.

    Wenn ja: weiß jemand , wie da das Pro und Contra argumentiert wird?


    Daher würde ich das gerne besser verstehen, "wie" der Blick von Bibeltreuen auf die Schöpfung (u.a.) und die aktuelle Wissenschaft ist.
    Ich kenne kaum jemanden, der nach der Bibel wortgetreu lebt. Ich selbst bin nicht Bibelfest und lebe nicht Bibeltreu doch weiß ich, dass es verschiedene Übersetzungen gibt. Am ehrlichsten für mich ist die aus der aramäischen Sprache, da Jesus auch aramäisch gesprochen hat und ein modernes Aramäisch gibt es nicht.

    Schon im aramäischen heißt zu Anfang im Vater unser Gebet - "Führ´ uns, auf dass wir nicht in Versuchung fallen". Und in den heutigen Übersetzungen heisst es "Führe uns nicht in Versuchung" - das ist ein großer Unterschied.

    Die Evangelien bestehen aus vielen Gleichnissen und Gleichnisse sind eine orientalische Gewohnheit, gerade weil die Bevölkerung zu jener Zeit nicht lesen und schreiben konnte, außer die Priester und Gelehrten. Gleichnisse waren ein beliebtes Kommunikationsmittel zu jener Zeit. Aber auch diese Gleichnisse müssen verstanden werden.

    Zum Beispiel, dass mit dem Nadelöhr und Kamel. "Und weiter sage ichf euch: Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als das ein Reicher ins Reich Gottes komme". (Nicht den Reichtum an sich verurteilte Jesus, sondern die Art und Weise wie er erworben wird.)
    Im aramäischen gamla bedeutet es Kamel, Strick oder Seil oder auch Balken. Tritt es mit "reiten" auf ist natürlich ein Kamel gemeint. Wird es in Verbindung mit Nadelöhr gebracht bedeutet es selbstverständlich einen Strick oder Seil. Die Nadeln können ohne weitere 15 bis 30 Centimeter lang sein um die Teppiche zu knüpfen.

    Inder aramäischen 'Übersetzung heisst es deswegen auch " Es ist leichter für ein Seil, durch ein Nadelöhr gezogen zu werden,
    als für einen Reichen, in das Königreich Gottes zu gelangen.

    Westliche Bibelforscher übersetzen Nadelöhr mit kleinem Tor, dass eventuell mit einem Kamel passierbar wäre. Doch darüber ist man sich nicht einig bzw. soll dieser Deutungsversuch falsch sein.

    - Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
    von Bruce Lee



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    AW: Bibel: wortgetreue Auslegung (Schöpfungsgeschichte,...)

    Das NT ist in griechischer Sprache verfasst, Jesus hat allerdings Aramäisch gesprochen. Meinst du mit dem aramäischen Gebet vielleicht das Schemone Esre, das Achtzehnbittengebet? Das wäre dann aber auf Hebräisch.

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    AW: Bibel: wortgetreue Auslegung (Schöpfungsgeschichte,...)

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen

    Tatsache ist und bleibt aber: da war mal kein Universum, und hoppla! - auf einmal ist da ein Universum, und wie es von Zustand A zu Zustand B gekommen ist, weiss kein Wissenschaftler. Nicht mal jene, die diszipliniert genug sind, um sich vom Knalleffekt des Worts Urknall nicht allzu sehr ablenken zu lassen.

    gruss, barbara
    Das ist keine Tatsache, sondern lediglich eine Vermutung.
    Die einzige Tatsache ist, dass man beobachten kann, dass sich der sichtbare Teil des Universums ausdehnt.
    Es ist anzunehmen, dass diese Ausdehnung einen hochenergetischen Ursprung hat.(Knall).
    Das heißt aber noch lange nicht, dass da vorher nichts war.
    Die Frage nach dem absoluten Anfang ist allerdings weder interessant noch sinnvoll, denn sie betrifft unser hier und jetzt nicht im geringsten und kann sie zudem eh nicht beantworten.

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    AW: Bibel: wortgetreue Auslegung (Schöpfungsgeschichte,...)

    Zitat Zitat von Amphib Beitrag anzeigen
    Das NT ist in griechischer Sprache verfasst, Jesus hat allerdings Aramäisch gesprochen. Meinst du mit dem aramäischen Gebet vielleicht das Schemone Esre, das Achtzehnbittengebet? Das wäre dann aber auf Hebräisch.

    Nein nein ich meine schon das aramäische "Vater unser". Noch heute sprechen die Assyrer in Kurdistan und Teilen Mesopotamiens aramäisch.

    Selbst Bücher des Alten Testaments wurden etwas 250 bis 130 v. Chr. schon ins Griechische übertragen da die Stadt Alexandria große semitische und griechische Kolonien besaß und die dort heimischen Juden fast ausschließlich nur noch griechisch sprachen.

    Dem entgegen wurde jüdische Literatur (auch) vom vierten Jahrhundert bis zum neunten nachchristlichen Jahrhundert in aramäischer Sprache abgefasst. Auch Juden sprechen ihre Gebete heute noch ganz allgemein aramäisch.

    Im NT wurde das Aramäische überhaupt nicht mehr berücksichtigt.

    In Judäa war Griechisch wenig verbreitet und wahrscheinlich verstand auch Jesus kein griechisch.

    Vielleicht noch zu erwähnen , das östliche Christentum ist älter als jenes Griechenlands oder Roms. Jesus und seine Jünger waren Galiläer und auch die ersten Christen waren Galiläer, Juden, Syrer und Assyrer. Es ist eigentlich natürlich dass sich das Christentum von dort aus verbreitete.

    Die Griechen widerum die für die westliche Übersetzung und Kultur zuständig waren hellenisierten viele Begriffe und Namen.
    Geändert von Akzent (17.10.2015 um 22:31 Uhr)

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    von Bruce Lee



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