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01.10.2015, 20:24Inaktiver User
AW: Bibel: wortgetreue Auslegung (Schöpfungsgeschichte,...)
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01.10.2015, 20:40
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01.10.2015, 20:45
AW: Bibel: wortgetreue Auslegung (Schöpfungsgeschichte,...)
Es heißt aber auch nicht, dass es zufällig entstanden sein muss.
Zwischen Kreationismus und Atheismus gibt es noch eine Menge Anderes.
Und eigentlich sind wir damit auch hart am OT, oder?
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01.10.2015, 21:33
AW: Bibel: wortgetreue Auslegung (Schöpfungsgeschichte,...)
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01.10.2015, 21:55
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02.10.2015, 06:08
AW: Bibel: wortgetreue Auslegung (Schöpfungsgeschichte,...)
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02.10.2015, 06:55
AW: Bibel: wortgetreue Auslegung (Schöpfungsgeschichte,...)
Stimmt. Leute, die wortgetreu lesen, müssen schon gewaltige intellektuelle Bocksprünge machen, um das irgendwie so hinzubiegen, dass es passt. Das fängt schon an im ersten Kapitel der Bibel, wo von "Tagen" gesprochen wird - doch die Himmelskörper Sonne und Mond, enstehen erst am dritten oder vierte "Tag"
Stimmt. Wobei auch die Naturwissenschaftler annehmen, dass es etwas gibt, eine Kraft - EINE Kraft (nicht viele) - die dafür gesorgt hat, dass das Universum existiert. Wobei Gläubige diese Kraft Gott nennen und ihr Eigenschaften wie Leben und Bewusstsein zuschreiben, also Begriffe, die in der Naturwissenschaft keinen Platz haben, zumindest nicht deren qualitative Aspekte.aber eine Schöpfung ohne einen Schöpfer auch nicht.
und wo die Kreationisten mit der wortwörtlichen Bibelinterpretation auf die eine Seite übers Ziel hinausschiessen, gibt's auf der andern Seite solche, die das naturwissenschaftliche Modell nicht in der Naturwissenschaft belassen, sondern es als Modell für alles, was ist nehmen, und das ist auch übers Ziel hinausgeschossen, einfach in die andere Richtung.
Die Idee, dass es ursachenlose Wirkungen nicht gibt, hielt ich mal für eine wissenschaftliche. ^^Diese komplizierten Zusammenhänge des Entstehens von Klima, von Organismen können nicht aus einem Nichts hervorgegangen sein und können auch nicht in dieser Perfektion zufällig entstanden sein. Das ist schlichtweg unmöglich.
und wenn man mal darüber nachdenkt, was "Zufall" genau bedeutet... kommen da auch immer ganz interessante Sachen raus. Das Wort wird von Atheisten/Agnostikern etc des öftern so verwendet, wie Gläubige das Wort "Gott" verwenden.^^
Es gibt Dinge, die einen selbst überfordern. Wie meinte Paulus: ja, Christen können heidnisches Götzenopferfleisch mitessen und an die entsprechenden Parties gehen; doch wenn jemand nicht gefestigt ist in seinem Glauben und davon irregeleitet werden könnte, bleibt er vielleicht doch lieber weg.Ich finde es übrigens wenig über legt mit dem Nachbarn keinen Kontakt mehr zu halten, weil die Familie einen Glauben lebt, den man selbst nicht hat.
Gilt analog auch für andere Weltanschauungen und persönliche Positionen.
gruss, barbara
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02.10.2015, 06:58
AW: Bibel: wortgetreue Auslegung (Schöpfungsgeschichte,...)
Die Idee des *hoppla!* - also da war nichts, und *hoppla!* da ist auf einmal ein Universum - find ich jetzt auch nicht wirklich plausibel.
Solche Situationen:
http://i16.photobucket.com/albums/b4...cle_occurs.jpg
sollten in wissenschaftlichen Kontexten doch wenn irgend möglich vermieden werden.
Manchmal wird Gläubigen der "Lückenbüssergott" vorgeworfen: also immer, wenn man grad keine Ahnung hat, sagt man "Gottes Wege sind unergründlich" und legt das Thema ad acta. Die Wissenschaft hat als Analogum offenbar den Lückenbüsserzufall mit genau derselben Funktion. Was das Konzept nicht besser macht.
gruss, barbara
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02.10.2015, 10:32
AW: Bibel: wortgetreue Auslegung (Schöpfungsgeschichte,...)
Würden das alle Gläubigen so sehen, wäre ja alles in Ordnung. Nur wollen viele das, was sie glauben gern als bewiesene Fakten verkaufen. Das ist es, was mich stört.
Da hat es Vorteile, wenn man intellektuell sowieso kein Überflieger ist und alles einfach so hinnimmt. Nur die Intellektuellen, die immer alles hinterfragen, haben ein Problem mit Logik-Hürden.
Der Zufall als göttliches Prinzip... ist doch auch ein schöner Gedanke.und wenn man mal darüber nachdenkt, was "Zufall" genau bedeutet... kommen da auch immer ganz interessante Sachen raus. Das Wort wird von Atheisten/Agnostikern etc des öftern so verwendet, wie Gläubige das Wort "Gott" verwenden.
So wirds auch nicht gewesen sein. Obwohl die Physiker, wenn sie unbequeme Fragen gestellt bekommen (wie z. B.: Was war vor dem Urknall?) oft genauso reagieren, wie die Gläubigen. Sie bügeln das einfach ab oder machen sich über den Fragensteller lustig. Zum Teil sind die genauso verbrettert, wie die Gläubigen, wenns um ihr Fachgebiet geht.
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02.10.2015, 12:28
AW: Bibel: wortgetreue Auslegung (Schöpfungsgeschichte,...)
Und welche bedeutende Gruppe der Gläubigen siehst Du da?
In dem Bibelgürtel der USA findest Du eine Menge Kreationisten. Die Zahl in Deutschland wird auf 1,3 Millionen geschätzt.
Für alle anderen gibt es die Evolutionstheorie, so wird sie auch allen Schulkindern beigebracht. Selbst wenn sie eine freie evangelische Grundschule besuchen. Und diese Kinder kennen beides: Darwin und die Schöpfungsgeschichte.Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel



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