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  1. Inaktiver User

    AW: Bibel: wortgetreue Auslegung (Schöpfungsgeschichte,...)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Deine Unwissenheit über Naturwissenschaft ist allerdings noch kein Beleg für einen Schöpfer......
    Welche Belege hast du dafür, dass ich über Naturwissenschaften kein Wissen habe? Ich verbitte mir derartige Angriffe.

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    AW: Bibel: wortgetreue Auslegung (Schöpfungsgeschichte,...)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Diese komplizierten Zusammenhänge des Entstehens von Klima, von Organismen können nicht aus einem Nichts hervorgegangen sein und können auch nicht in dieser Perfektion zufällig entstanden sein. Das ist schlichtweg unmöglich.
    Wieso? Nur weil das Universum in seiner Komplexität nicht zu verstehen ist, heißt das ja nicht, dass es irgendjemand gebastelt haben muss.

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    AW: Bibel: wortgetreue Auslegung (Schöpfungsgeschichte,...)

    Es heißt aber auch nicht, dass es zufällig entstanden sein muss.
    Zwischen Kreationismus und Atheismus gibt es noch eine Menge Anderes.
    Und eigentlich sind wir damit auch hart am OT, oder?

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    AW: Bibel: wortgetreue Auslegung (Schöpfungsgeschichte,...)

    Zitat Zitat von Amphib Beitrag anzeigen
    Es heißt aber auch nicht, dass es zufällig entstanden sein muss.
    Als quasi Agnostiker behaupte ich natürlich, dass die Frage nach dem "wie" sowieso nicht zu beantworten ist.

    Und eigentlich sind wir damit auch hart am OT, oder?
    Stimmt. aber das eigentliche Thema war ja soweit schon durch. Also, entweder abschweifen oder Thread beenden.

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    AW: Bibel: wortgetreue Auslegung (Schöpfungsgeschichte,...)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wortgetreue Auslegung ist bei der Schöpfungsgeschichte wahrscheinlich nicht unbedingt glaubhaft, aber eine Schöpfung ohne einen Schöpfer auch nicht. Und vieles stimmt sicherlich an der Geschichte, denn zuerst muss es ja Finsternis und Licht gegeben haben, Land und Wasser haben sich getrennt, Pflanzen und Tiere und zuletzt Menschen bevölkerten die Erde. Diese komplizierten Zusammenhänge des Entstehens von Klima, von Organismen können nicht aus einem Nichts hervorgegangen sein und können auch nicht in dieser Perfektion zufällig entstanden sein. Das ist schlichtweg unmöglich.
    Hawking hat neulich dazu gemeint, dass da kein Platz für einen Schöpfer ist.

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    AW: Bibel: wortgetreue Auslegung (Schöpfungsgeschichte,...)

    Zitat Zitat von Letho Beitrag anzeigen
    Als quasi Agnostiker behaupte ich natürlich, dass die Frage nach dem "wie" sowieso nicht zu beantworten ist.
    Als gläubiger Christin ist mir das sogar klar. Darum heißt es auch glauben.
    Wie schrieb der Atheist Douglas Adams? Wenn es einen Computer gäbe, der Gottes Adresse und Telefonnummer ausspucken könnte, würde dieser in einer Logikwolke verpuffen.
    Oder so.

  7. gesperrt

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    AW: Bibel: wortgetreue Auslegung (Schöpfungsgeschichte,...)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wortgetreue Auslegung ist bei der Schöpfungsgeschichte wahrscheinlich nicht unbedingt glaubhaft,
    Stimmt. Leute, die wortgetreu lesen, müssen schon gewaltige intellektuelle Bocksprünge machen, um das irgendwie so hinzubiegen, dass es passt. Das fängt schon an im ersten Kapitel der Bibel, wo von "Tagen" gesprochen wird - doch die Himmelskörper Sonne und Mond, enstehen erst am dritten oder vierte "Tag"

    aber eine Schöpfung ohne einen Schöpfer auch nicht.
    Stimmt. Wobei auch die Naturwissenschaftler annehmen, dass es etwas gibt, eine Kraft - EINE Kraft (nicht viele) - die dafür gesorgt hat, dass das Universum existiert. Wobei Gläubige diese Kraft Gott nennen und ihr Eigenschaften wie Leben und Bewusstsein zuschreiben, also Begriffe, die in der Naturwissenschaft keinen Platz haben, zumindest nicht deren qualitative Aspekte.

    und wo die Kreationisten mit der wortwörtlichen Bibelinterpretation auf die eine Seite übers Ziel hinausschiessen, gibt's auf der andern Seite solche, die das naturwissenschaftliche Modell nicht in der Naturwissenschaft belassen, sondern es als Modell für alles, was ist nehmen, und das ist auch übers Ziel hinausgeschossen, einfach in die andere Richtung.


    Diese komplizierten Zusammenhänge des Entstehens von Klima, von Organismen können nicht aus einem Nichts hervorgegangen sein und können auch nicht in dieser Perfektion zufällig entstanden sein. Das ist schlichtweg unmöglich.
    Die Idee, dass es ursachenlose Wirkungen nicht gibt, hielt ich mal für eine wissenschaftliche. ^^

    und wenn man mal darüber nachdenkt, was "Zufall" genau bedeutet... kommen da auch immer ganz interessante Sachen raus. Das Wort wird von Atheisten/Agnostikern etc des öftern so verwendet, wie Gläubige das Wort "Gott" verwenden.^^


    Ich finde es übrigens wenig über legt mit dem Nachbarn keinen Kontakt mehr zu halten, weil die Familie einen Glauben lebt, den man selbst nicht hat.
    Es gibt Dinge, die einen selbst überfordern. Wie meinte Paulus: ja, Christen können heidnisches Götzenopferfleisch mitessen und an die entsprechenden Parties gehen; doch wenn jemand nicht gefestigt ist in seinem Glauben und davon irregeleitet werden könnte, bleibt er vielleicht doch lieber weg.

    Gilt analog auch für andere Weltanschauungen und persönliche Positionen.

    gruss, barbara

  8. gesperrt

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    AW: Bibel: wortgetreue Auslegung (Schöpfungsgeschichte,...)

    Zitat Zitat von Letho Beitrag anzeigen
    Wieso? Nur weil das Universum in seiner Komplexität nicht zu verstehen ist, heißt das ja nicht, dass es irgendjemand gebastelt haben muss.
    Die Idee des *hoppla!* - also da war nichts, und *hoppla!* da ist auf einmal ein Universum - find ich jetzt auch nicht wirklich plausibel.

    Solche Situationen:
    http://i16.photobucket.com/albums/b4...cle_occurs.jpg
    sollten in wissenschaftlichen Kontexten doch wenn irgend möglich vermieden werden.

    Manchmal wird Gläubigen der "Lückenbüssergott" vorgeworfen: also immer, wenn man grad keine Ahnung hat, sagt man "Gottes Wege sind unergründlich" und legt das Thema ad acta. Die Wissenschaft hat als Analogum offenbar den Lückenbüsserzufall mit genau derselben Funktion. Was das Konzept nicht besser macht.

    gruss, barbara

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    AW: Bibel: wortgetreue Auslegung (Schöpfungsgeschichte,...)

    Zitat Zitat von Amphib Beitrag anzeigen
    Als gläubiger Christin ist mir das sogar klar. Darum heißt es auch glauben.
    Würden das alle Gläubigen so sehen, wäre ja alles in Ordnung. Nur wollen viele das, was sie glauben gern als bewiesene Fakten verkaufen. Das ist es, was mich stört.

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Stimmt. Leute, die wortgetreu lesen, müssen schon gewaltige intellektuelle Bocksprünge machen, um das irgendwie so hinzubiegen, dass es passt.
    Da hat es Vorteile, wenn man intellektuell sowieso kein Überflieger ist und alles einfach so hinnimmt. Nur die Intellektuellen, die immer alles hinterfragen, haben ein Problem mit Logik-Hürden.

    und wenn man mal darüber nachdenkt, was "Zufall" genau bedeutet... kommen da auch immer ganz interessante Sachen raus. Das Wort wird von Atheisten/Agnostikern etc des öftern so verwendet, wie Gläubige das Wort "Gott" verwenden.
    Der Zufall als göttliches Prinzip... ist doch auch ein schöner Gedanke.

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Die Idee des *hoppla!* - also da war nichts, und *hoppla!* da ist auf einmal ein Universum - find ich jetzt auch nicht wirklich plausibel.
    So wirds auch nicht gewesen sein. Obwohl die Physiker, wenn sie unbequeme Fragen gestellt bekommen (wie z. B.: Was war vor dem Urknall?) oft genauso reagieren, wie die Gläubigen. Sie bügeln das einfach ab oder machen sich über den Fragensteller lustig. Zum Teil sind die genauso verbrettert, wie die Gläubigen, wenns um ihr Fachgebiet geht.

  10. User Info Menu

    AW: Bibel: wortgetreue Auslegung (Schöpfungsgeschichte,...)

    Zitat Zitat von Letho Beitrag anzeigen
    Würden das alle Gläubigen so sehen, wäre ja alles in Ordnung. Nur wollen viele das, was sie glauben gern als bewiesene Fakten verkaufen. Das ist es, was mich stört.
    Und welche bedeutende Gruppe der Gläubigen siehst Du da?
    In dem Bibelgürtel der USA findest Du eine Menge Kreationisten. Die Zahl in Deutschland wird auf 1,3 Millionen geschätzt.

    Für alle anderen gibt es die Evolutionstheorie, so wird sie auch allen Schulkindern beigebracht. Selbst wenn sie eine freie evangelische Grundschule besuchen. Und diese Kinder kennen beides: Darwin und die Schöpfungsgeschichte.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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