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Thema: Vorhersehung oder Schicksal?
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04.09.2015, 18:42Inaktiver User
AW: Vorhersehung oder Schicksal?
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04.09.2015, 19:04
AW: Vorhersehung oder Schicksal?
Das eigentliche Thema ist ja die Mystik und die Tragik des Todes und der Todesumstände. Dabei spielt Seele auch eine Rolle.
- Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
von Bruce Lee
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06.09.2015, 16:19Inaktiver User
AW: Vorhersehung oder Schicksal?
Bisher gab es ja sehr viele persönliche, individuelle Sichtweisen. In den vergangenen Tagen habe ich sehr viel über dieses Thema nachgedacht und gelesen. Zu einem endgültigen Ergebnis bin ich noch nicht gekommen. Das ist wahrscheinlich auch gar nicht möglich. Aber einige Punkte kann ich nun für mich festlegen bzw. ausschließen.
Der Tod eines Menschen ist vorbestimmt. Ja, aber nicht der Zeitpunkt und die Art und Weise. Denn dann müsste ja auch die komplette Zukunft festgelegt sein.
Eine Vorhersehung möchte ich im Moment ausschließen. Denn keine Vorhersehung ohne Vorbestimmung. Und an eine Vorbestimmung glaube ich nicht.
Wann begann denn die Vorbestimmung? Bei der Zeugung? Bei dem Heranreifen im Mutterleib? Bei der Geburt?
Bibeltreue zitiert dann Textstellen aus der Bibel, die dann klar formulierte Fragen phrasenhaft und unpräzis beantworten.
Das Ungereimtheiten, Widersprüche und Uneinigkeiten in den "Kirchenlehren" bestehen, ist offensichtlich. Selbst Prediger oder Kirchenoberhäupter kommen nach großen Unglücken oder "kleinen" Familientragödien in Erklärungsnot. Sie fragen zB "Wo warst du, Gott an diesem Tag?" oder ähnliches.
Aber Zweifler werden die Damen oder Herren dann nicht genannt. Sie möchten sich ja mit den Leidtragenden identifizieren. Und alles, was nicht beantwortet werden kann, nennen sie dann "die Geheimnisse Gottes".
Meine Schwester konnte das Geschehen nicht beeinflussen, weil es für sie keine Entscheidungsfreiheit gab. Daher empfinde ich es zumindest im Moment als Schicksal.
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06.09.2015, 16:32Inaktiver User
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06.09.2015, 16:50
AW: Vorhersehung oder Schicksal?
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06.09.2015, 16:58
AW: Vorhersehung oder Schicksal?
Manches ist durchsichtiger als es scheint.
Gewaltig ist der Unterschied zwischen x und u!
Ein Piratenboot ist kein Kirchenschiff.
Seize the Day, Heaven Can Wait
If you could read my mind, love, what a tale my thoughts could tell....(Gordon Lightfood)
Allegro con brio
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06.09.2015, 17:32
AW: Vorhersehung oder Schicksal?
Ich glaube nicht ans Schicksal. Wenn es das geben sollte ist es in meinem Fall ein echtes Arschloch..
Wenn Babys "weggehen" dann haben sich, nach dieser Argumentation, vier Babys gegen mich entschieden und das Schicksal entschlosssen dass ich keine Kinder bekommen "darf".
Aber warum? Was habe ich denn getan?
Und was haben meine Schülerinnen so tolles gemacht dass sie schon in der x-ten Generation von Hartz 4 leben und immer wieder Kinder bekommen?
Diese Art von Schicksalsdefintion ist in meinen Augen nur Grausam!Ein gesparter Penny ist ein verdienter Penny. Bejamin Franklin
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06.09.2015, 17:48
AW: Vorhersehung oder Schicksal?
Wir "bezahlen" auch die "Rechnungen" für unser Tun aus verschiedenen Vorleben...
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06.09.2015, 17:59
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06.09.2015, 18:15
AW: Vorhersehung oder Schicksal?
Die Babies haben sich nicht gegen dich entschieden. Lediglich dafür, vom Erdenleben nicht mehr mitzukriegen als ein paar Wochen oder Monate Schwangerschaft, aber mehr nicht.
Das impliziert nicht, dass du irgend etwas falsch gemacht hättest.
nichts. Niemand sagt, du hättest was falsch gemacht.Aber warum? Was habe ich denn getan?
Leben ist nicht eine Belohnung und sterben ist nicht eine Strafe.
nichts.Und was haben meine Schülerinnen so tolles gemacht dass sie schon in der x-ten Generation von Hartz 4 leben und immer wieder Kinder bekommen?
Arm sein ist keine Strafe und reich sein keine Belohnung.
Warum eine Seele den Erlebenswunsch "Hartz4-Familie" hat, muss jeder Mensch, der in dieser Situation steckt selbst herausfinden. Gilt übrigens genauso für Seelen, die den Erlebenswunsch "reiche Unternehmerfamilie in der Villa" haben. Wobei es keineswegs notwendigerweise leichter ist, in eine reiche Unternehmerfamilie geboren zu werden, als in eine Familie, die seit eh und je von Sozialhilfe lebt. Es sind einfach andere Probleme.
gruss, barbara



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