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    AW: Vorhersehung oder Schicksal?

    Zitat Zitat von Kholja Beitrag anzeigen
    Deine speziellen spirituellen "Erfahrungen" sind das was sie sind: Deine speziellen subjektiven "Erfahrungen".
    genau. Also von höchster Wichtigkeit für mich und mein Leben.


    Die will Dir keiner absprechen, aber sie beweisen - in der offiziellen Bedeutung des Wortes - genau nichts.

    Du meinst mit "offiziell" wohl das naturwissenschaftliche Verständnis des Begriffs? falls ja: ein solcher Beweis bzw dessen Fehlen ist vollkommen irrelevant.

    Naturwissenschaft beschäftigt sich mit Objekten in der Natur, und was immer Gott ist, wie auch immer er definiert wird - Gott ist definitiv kein Objekt in der Natur und fällt somit nicht in den Kompetenzbereich von Naturwissenschaften.

    Und der Austausch über diese speziellen subjektive Erfahrungen ist auch nur für solche Leute nicht merkwürdig, die einen positiven psychologischen Gewinn aus solcher Lyrik ziehen.
    Jetzt verwurstest du wieder was, was nicht zusammen verwurstet gehört.

    Das Sprechen über Erfahrungen mit dem Göttlichen, mit den passenden Personen, ist nicht darum positiv, weil es lyrisch ist, sondern darum, weil es Erkenntnisse bringt. Weil es Leuten hilft, verwirrende, eigenartigen Erfahrungen einen sinnvollen Kontext zu geben, und sinnvolle Handlungsanweisungen davon abzuleiten.

    Glaube ist eben, ich wiederhole es, nicht ein intellektuelles Spiel wie das Glasperlenspiel, sondern es ist praktisch, lebensnah, alltäglich, alltagsbezogen.


    Nicht mein Eindruck. Die meisten gläubigen Menschen können sich gar nicht vorstellen, wie man leben kann ohne das ihnen /ihrem Leben durch ein übernatürliches Wesen/Konzept Sinn verliehen wird.
    nun, deine Ideen zu dem, was Gläubige sind und tun, und was nicht, finde ich so ziemlich durchs Band seltsam und in sehr vielen Fällen alles andere als passend. Womöglich würde es sich für dich lohnen, etwas genauer hinzuschauen?

    gruss, barbara

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    AW: Vorhersehung oder Schicksal?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    nicht nur. Sie hat auch Gehorsam als positive, konstruktive Kraft genutzt. Wenn eine Organisation so lange Bestand hat, so muss sie auch eine ganze Menge Mitarbeiter haben Millionen davon im Fall der Kirche - die die Sache von sich aus und freiwillig mittragen. Die ersten Ansätze von Sozialstaat, Schulen, Spitälern, Hilfe für Arme... ging ja die längste Zeit wesentlich von der Kirche aus. Da gibt es eben nicht nur Schlechtes.
    Dabei übersiehst Du, dass die Kirche für Jahrhunderte das war, was "Die Partei" unter Hitler und in der DDR war: Es gab schlicht nichts neben ihr. Bei Hitler war auch nicht alles schlecht....

    Die Kirche hat sämtliche Konkurrenten, auch die guten, umgebracht oder unterdrückt.
    Lies Dich zum Beispiel mal ein bisschen in die Thematik "Heilkundige Frauen" und Hexen ein.

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    AW: Vorhersehung oder Schicksal?

    Zitat Zitat von Kholja Beitrag anzeigen
    Dabei übersiehst Du, dass die Kirche für Jahrhunderte das war, was "Die Partei" unter Hitler und in der DDR war: Es gab schlicht nichts neben ihr. Bei Hitler war auch nicht alles schlecht....
    huch, die Nazikeule. Da scheinen die Argumente wohl rar zu werden, wenn die schon gezogen werden muss.


    Die Kirche hat sämtliche Konkurrenten, auch die guten, umgebracht oder unterdrückt.
    Lies Dich zum Beispiel mal ein bisschen in die Thematik "Heilkundige Frauen" und Hexen ein.
    naja, was die heilkundigen Frauen betrifft, da waren die männlichen, weissen, europäischen, universiätär gebildeten Aufklärer mindestens genauso übel. Zu Semmelweis' Zeiten hat eien Frau gut dran getan, Hausgeburten mit Hebamme durchzuführen... weil sie im wissenschaftlich und rational geführten Spital starben wie die Fliegen.

    ansonsten finde ich diesen Artikel (im Link der erste Teil) sehr gelungen:
    http://www.wurzelwerk.at/thema/noreiadieeule40.php

    gruss, barbara

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    AW: Vorhersehung oder Schicksal?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Glaube ist eben, ich wiederhole es, nicht ein intellektuelles Spiel wie das Glasperlenspiel, sondern es ist praktisch, lebensnah, alltäglich, alltagsbezogen.
    Wenn Du Deinen Glauben so definierst, ist das doch wunderbar. Darfst Du doch.
    Aber wie ich schon oben schrieb: Über subjektive Empfindungen lässt sich nicht streiten / diskutieren.

    Solange Du aus Deinen persönlichen psychologischen oder spirituellen Erfahrungen/Notwendigkeiten keine allgemeinen Vorschriften für andere ableitest, ist mir jedes noch so exotische spirituelle Konzept recht.

    Es möge nur keiner von mir verlangen, dass ich die Millionen verschiedener spiritueller Erfahrungen alle ernst nehme. Soweit ich weiss muss man Religionen oder Götter heutzutage nicht mehr respektieren sondern nur noch tolerieren.

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    AW: Vorhersehung oder Schicksal?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    huch, die Nazikeule. Da scheinen die Argumente wohl rar zu werden, wenn die schon gezogen werden muss.
    Nein, nicht die Nazikeule (les mal nach, was das eigentlich bedeutet...), sondern die Verdeutlichung eines Konzepts.

    Vielleicht hast Du ja noch Verwandte, die während der Hitlerzeit oder in der DDR gelebt haben, dann weisst, Du wie "Die Partei" sich alle Vereine und Verbände einverleibt hat, genau so wie es jahrhundertelang eben nichts gegen, ausser oder neben der Kirche gab.

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    AW: Vorhersehung oder Schicksal?

    Zitat Zitat von Kholja Beitrag anzeigen
    ...
    Es gibt also ungefähr so viele unterschiedliche Meinungen was Gott oder das Göttliche ist wie es Gläubige gibt.
    Und ebenso viele Ansichten was genau der sogenannte christliche Glaube ist, wie es Christen gibt.

    Um jedoch über einen Gegenstand sinnvoll diskutieren zu können muss man sich erstmal auf eine Definition einigen.
    Wenn das nicht geht kann man sich über die richtige Definition streiten - und wer hat da recht, und wer missversteht in Bezug auf ein im wissenschaftlichen Sinne nicht beweisbares Konzept - oder allerhöchstens persönliche Empfindungen austauschen.

    Diskutieren im klassischen Sinne kann man also über Gott / das Göttliche nicht.



    Für Menschen, die das Konzept des Glaubens an ein übernatürliches Wesen nicht für ihr psychologisches Gleichgewicht brauchen, muten bestimmte "Diskussionen" eher seltsam an. Es geht ihnen ungefähr so, wie es Nichtfussballfans geht, wenn sie mitbekommen, dass es Menschen gibt, deren Seelenfrieden an Fussballergebnissen hängt, wenn ihr versteht was ich meine :-)

    Ärgerlich und manchmal auch gefährlich (für andere) wird es nur dann, wenn Lyrik mit Logik und Notwendigkeiten (für andere) verwechselt wird.
    Nun vielleicht kann man sich irgendwann einigen, was die Bezeichnung Gott denn wirklich bedeutet. Für mich ist Gott auch kein Objekt in diesem Universum sondern geistige Energie dir mir durch Bewusstsein zuteil wird. Mit Gott verbinde ich geistige Energie die mir in meine Leben eingegeben wurde eben in Form von Bewusstsein. Auch die Freiheit zu denken wie ich mit Gott umgehe ist für mich eine Angelegenheit der ich mich nicht verschliessen möchte.

    Es ist wohl so dass der organisierte Glaube sein eigenes Gepräge hat und so manch Gläubige stellt vielleicht keine kritischen Fragen , dass ist das was der organisierte Glaube braucht und die Regeln die so ein mächtiger Klerus geschaffen hat mag den Zugang zum Göttlichen verstellen.

    - Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
    von Bruce Lee



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    AW: Vorhersehung oder Schicksal?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen


    Das Sprechen über Erfahrungen mit dem Göttlichen, mit den passenden Personen, ist nicht darum positiv, weil es lyrisch ist, sondern darum, weil es Erkenntnisse bringt. Weil es Leuten hilft, verwirrende, eigenartigen Erfahrungen einen sinnvollen Kontext zu geben, und sinnvolle Handlungsanweisungen davon abzuleiten.

    Glaube ist eben, ich wiederhole es, nicht ein intellektuelles Spiel wie das Glasperlenspiel, sondern es ist praktisch, lebensnah, alltäglich, alltagsbezogen.



    So halte ich es auch, und bis jetzt bin ich selbst und auch andere gut damit gefahren.
    Allerdings räume ich ein, dass Glauben ebenfalls veränderbar ist ...warum auch nicht?
    Nix bleibt, wie es ist ...gar nichts.
    Bei gewissen Lebenskrisen habe ich meinen "Glauben" komplett verloren, damit hatte ich niemals gerechnet.
    Durch neue, andere Erfahrungen bekomme ich "andere Erkenntnisse" und ein ganz neues Bild von mir, meinem Leben, und ich kehre zurück zu dem, was mir gut tut.

    Heisst es nicht irgendwie und irgendwo: es geschehe nach eurem Glauben?

    Niemals würde ich jemand anderen bekehren oder überzeugen wollen, doch es gibt viele "neu-gierige Menschen", die interessiert daran sind, wie es möglich ist, mit diesem und jenem klarzukommen.
    Da kommt man schon mal ins Gespräch ... und wenn es dann auch noch "hilft und Mut zum Leben" macht, warum denn nicht?
    Ich rede jemandem ja auch nichts weg ...fast alles ist angemessen.
    Überzeugungsarbeit Pro oder Contra zu leisten, ist nicht meine Aufgabe.

    Was ist denn der Unterschied zwischen Vorhersehung und Schicksal?

    Lieben Gruss

    Lyanna

  8. Inaktiver User

    AW: Vorhersehung oder Schicksal?

    Zitat Zitat von Lyanna Beitrag anzeigen
    Was ist denn der Unterschied zwischen Vorhersehung und Schicksal?
    Es gibt keinen:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Schicksal

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    AW: Vorhersehung oder Schicksal?

    Zitat Zitat von Akzent Beitrag anzeigen
    Mit Gott verbinde ich geistige Energie die mir in meine Leben eingegeben wurde eben in Form von Bewusstsein.
    Und warum sagst Du nicht Bewusstsein, wenn Du Bewusstsein meinst und verwendest statt dessen einen Begriff der Millionen von Vorstellungen von "Thor über Jesus und Zeus bis "Reine Energie" bedeuten kann?

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    AW: Vorhersehung oder Schicksal?

    Zitat Zitat von Kholja Beitrag anzeigen
    Und warum sagst Du nicht Bewusstsein, wenn Du Bewusstsein meinst und verwendest statt dessen einen Begriff der Millionen von Vorstellungen von "Thor über Jesus und Zeus bis "Reine Energie" bedeuten kann?
    Ich schreibe nicht von den verschiedenen Bezeichnungen für Gott sondern von der größtmöglichen kosmischen geistigen Energie, die es in unserem/diesem Universum gibt, eben dass man Bewusstsein nennen könnte und dafür kann diese Energie zuständig sein und diese Energie meine ich ist das Gott. Bewusstsein könnte dieses Gott - sein. Die Urquelle für diese Ursuppe. Es gibt ohnehin keine präzise Definition für "Bewusstsein". Außerdem heisst es auch "Gott steckt in uns". Bewusstheit hängt natürlich vom Geisteszustand ab.

    Gott wird überbewertet, weil man wissenschaftlich nicht erklären kann und das Göttliche eben nicht offensichtlich greifbar ist. Und (gläubige, experimentelle Menschen schreiben eben ihre Geschichten um das herum, auch die Bibel) und andere Werke......Bewusstsein ist für mich eben göttliche Energie und keine Erfindung - Gott ist eben eine Glaubensangelegenheit.
    Geändert von Akzent (22.09.2015 um 00:56 Uhr)

    - Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
    von Bruce Lee



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