Hallole,
ich suche Menschen, die diese Bücher von Neale Donald Walsch kennen und sich hier darüber unterhalten möchten.
Freu´ mich auf regen Austausch!
![]()
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 15
Thema: Gespräche mit Gott
-
14.12.2006, 11:43
Gespräche mit Gott
Einen Wandel kann man nicht krisenfrei haben
-
14.12.2006, 14:15
AW: Gespräche mit Gott
Hallo,
Ja, ich habs groestenteils gelesen und fands goettlich.
C'est la vie
-
14.12.2006, 20:13
AW: Gespräche mit Gott
Hallo C'est la vie,
und was hat das mit DIR gemacht?
Hattest Du den Wunsch, Dich nach dem Lesen mit jemandem auszutauschen?
Ich habe vor 5 Jahren mit den Büchern angefangen und war tief beeindruckt. Aber ich habe festgestellt, dass davon bei mir nicht viel hängen bleibt, wenn ich nicht immer wieder davon lese oder mich unterhalte darüber.
Deshalb suche ich jetzt den Austausch. Damit `s nicht nur im Hirn rumfliegt.....Einen Wandel kann man nicht krisenfrei haben
-
14.12.2006, 20:53
AW: Gespräche mit Gott
Hallo Wer bist Du,
eine Freundin von mir hat mir den ersten Band ausgeliehen.
Fuer mich ist es eines der beeindrucksten Buecher die ich je gelesen habe. Es scheint mir, dass keine Frage unbeantwortet bleibt und dies in einer goettlichen Logik.
Ich selbst besitze das Buch wie gesagt nicht, tausche mich aber gerne ueber den Inhalt aus. Hast Du bestimmte Passagen, die Dich besonders interessieren?
-
15.12.2006, 14:09
AW: Gespräche mit Gott
Hallo C'est la vie,
mir gefällt vor allem, dass beim Lesen der Bücher klar wird, dass wir selbst die Schöpfer unseres Lebensweges sind. Dass es keine "Bösewichte" und "Opfer" gibt, keine schuldigen und unschuldigen Menschen, keinen richtigen oder falschen Lebensweg. Dass es für uns nur das gibt, was wir sehen wollen: Wenn ich z. B. davon überzeugt bin, ein einsamer Mensch zu sein, dann wird sich mir das auch so zeigen, dann fühle ich mich einsam, obwohl es wahrscheinlich viele Menschen um mich herum gibt.
Aber ich bemühe mich gar nicht erst, diese Überzeugung zu hinterfragen und mein Verhalten den Mitmenschen gegenüber zu ändern (sonst könnte ich ja nicht weiterhin einsam sein
) und so weiter....so entsteht ein Kreislauf, der immer genau das bestätigt, was ich glaube und wovon ich überzeugt bin.
Das finde ich in den Büchern so faszinierend und aufklärend.
Grüße
Einen Wandel kann man nicht krisenfrei haben
-
15.12.2006, 14:34
AW: Gespräche mit Gott
Hallo Wer bist Du,
wenn ich in einem Satz das Geschriebene zusammenfassen sollte, dann waers so: Das Leben ist einfach, nur nichts ist schwieriger als seine Einfachkeit zu verstehen.
Genau, wer bist Du, es gibt kein Gut und es gibt kein Boese. Es gibt nur Handlungen die wir approbieren und andere, die wir verurteilen weil sie uns nachteilhaft erscheinen.
Dabei koennen Taten und Geschehnisse die uns auf den ersten Blick als vorteilhaft und " Gut " erscheinen, sich speaeter als Irrtum herausstellen und umgekehrt.
Es gibt keine guten und es gibt keine schlechten Menschen, nur koennen sie Charakterzuege an sich haben die mir mehr oder weniger gefallen. Hab ich etwas geklaut, so bin ich kein Dieb, nur eine Person die zu einem bestimmten Zeitpunkt etwas gestohlen hat, weil es mir in diesem Moment vorteilhaft erschien zu stehlen.
Menschen handeln IMMER so wie es ihnen am voprteilhaftesten erscheint. So kann niemand zum Trinken gegen seinen Willen gezwungen werden wenn er nicht einen Vorteil fuer sich darin sieht. Hm, bin ich jetzt etwas vom Thema abgekommen? Hatte nur den Eindruck, dass Du besonders an dem nicht existieren des "Gut und Boesens" interessiert bist.
C'est la vie
-
22.12.2006, 08:37
AW: Gespräche mit Gott
Hallo C'est la vie,
sorry, ich hatte bis gestern abend keinen PC, so dass ich nicht antworten konnte. Schön, dass ich genau nachvollziehen kann, was Du zu dem Thema "gut und böse" schreibst.
Am allerschwierigsten ist es für mich, solche Wahrheiten (für mich sind sie das) in den Alltag zu transportieren. Ich merke, wie verfestigt alte Muster sind.
Einerseits gehört wohl eine Engelsgeduld mit mir selber dazu und andererseits auch eine große Portion Disziplin, das Erkannte zu erlernen.
NDWalsch kommt im April 2007 nach Deutschland und ich versuche, dort zu sein. Ich denke, dass es nochmal einen Prozess anregt, wenn viele Menschen mit gleicher Gesinnung beieinander sind.
Ich habe in einem Text von Dir gelesen, dass Du im psychotherapeutischen Bereich arbeitest, was machst Du genau?
Liebe Grüße
Einen Wandel kann man nicht krisenfrei haben
-
22.12.2006, 11:13
AW: Gespräche mit Gott
Hallo Ihr zwei,
im Zusammenhang mit diesen Büchern muß ich immer an ein Ereignis denken:
Eine langjährige Beziehung lag in Trümmern, getrennt hatten wir uns noch nicht, aber wir kämpften um die Entscheidung: Bleiben wir zusammen oder trennen wir uns. Morgens wachte ich ziemlich k.o. auf; auf meinem Nachttisch lag der Teil, in welchem es auch um Beziehungen und Scheidung u.ä. geht. Ich nahm das Buch zur Hand und schlug wahllos eine Seite auf und landete genau da, wo es heißt, dass Menschen sich scheiden lassen dürfen, weil manchmal etwas, was mal gut war, trotzdem zu Ende sein kann. Ich stand auf und ging in die Küche, dort saß mein damaliger Freund und sagte mir, er hätte jetzt die ganze Nacht nachgedacht und sei zu dem Ergebnis gekommen, dass eine Trennung doch der richtige Weg sei. Als er das sagte, war ich zwar einerseits ziemlich geschockt, andererseits wußte ich in dem Moment auch: er hat Recht, es ist vorbei.
Ich habe seitdem dieses Buch nie wieder gelesen, aber dieses Ereignis/Zufall (?) ist mir haften geblieben.
LG Murmel
-
22.12.2006, 16:33
AW: Gespräche mit Gott
Hallo Murmel,
ja, solche Sätze aus den Büchern von NDWalsch können sehr unterstützend wirken, um wirklich das zu tun, was man ganz tief in sich spürt und weiß.
Andererseits gibt es meiner Meinung nach keine wirkliche "Trennung", weil wir alle miteinander verbunden sind und das, was wir in dieser Beziehung hätten entwickeln können, kommt nun in der nächsten "Runde" wieder auf uns zu. Eigentlich ist es so eine kleine Schleife, die wir drehen, aus welchen Gründen auch immer. Aber das, was entwickelt werden will, kommt so oder so, ich glaube, da braucht man sich gar nicht drum zu kümmern... nur achtsam sein, damit man es erkennt, wenns da ist. Sonst braucht man noch eine dritte Schleife, und meiner Erfahrung nach wirds immer schmerzhafter, wenn man sich um Entwicklung drückt.....hmmm, ist das jetzt zu abgehoben oder noch verständlich??
Allerdings kann es wirklich sein, dass sich eine Beziehung erfüllt hat und es dann einfach gut ist.
Aber ich glaube, dass sowas bei den wenigsten Trennungen der Fall ist. Dann ginge es ja eher im Frieden und ohne wilde Emotionen auseinander....
Grüße
Einen Wandel kann man nicht krisenfrei haben
-
12.01.2007, 15:39
AW: Gespräche mit Gott
Hallo,
stimmt, alte Glaubens und Verhaltensmuster sind oft schwierig in jedem Falle aber langwierig durch neue, realistische, (und damit neutrale) Ideen zu ersetzen.
Die Realitaet, wahre Ideen, erzeugen keine Gefuehle.
Beispiel:
Der Tisch hat eine Hoehe von 1,50m, ist eine messbar richtige Aussage. Erst wenn ich finde, das der Tisch zu hoch oder zu niedrig ist ( Glaubensmuster: Der Tisch muss eine bestimmte Hoehe haben), kommen meine Gefuehle ins Spiel.
Im Alltag, heisst das, dass es oft meine unwahren Ideen sind die ausmachen wie ich mich fuehle.
In meiner Arbeit als Psychotherapeut, setze ich deshalb den Akzent darauf Ideen auf ihren Wahrheitsgehalt zu ueberpruefen.
Wie Du Dir vorstellen kannst, Wer bist Du, sind es oft Menschen mit Schuldgefuehlen und/oder Wut die psychologische Hilfe suchen. In diesen Faellen ist es dann fuer mich wichtig aufzuzeigen, das es "Gut und Boese" so nicht gibt, sondern nur Handlungen die positif oder negatif bewertet werden, weil ich in ihnen einen Vorteil oder Nachteil sehe.
C'est la vie


Zitieren