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    AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?

    Zitat Zitat von Septima Beitrag anzeigen
    ...eine recht armselige Form von Opportunismus.
    Die nennen das sicher eher antidogmatischer Pragmatismus oder einfach eine genial einfache Problemlösung. ;-)

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    AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich denke, dass die Selbstdefinition Atheist zu sein, nicht so etwas verbindendes hat, ich kenne keine (echten, verbreiteten) Rituale wo Atheisten gemeinsam das Atheisten feiern.
    Wäre das anders, gäbe es vielleicht einen Feiertag, an dem ein bestimmtes atheistisches Ritual begangen würde.
    Aber um einen Feiertag einzuführen müsste dies eben von einer Bewegung, auch einer positiven, verbindenden Bewegung getragen werden.
    Ich sehe das aber weit und breit nicht. Wenn es das doch gibt, bitte um Aufklärung.
    Ich sehe da jetzt auch kein verbindendes Ritual, denke aber schon, dass sich bei Bedarf ein würdiges Ereignis für einen Feiertag finden lassen würde. Dies könnten Meilensteine der Aufklärung und Entwicklung der Wissenschaft oder Geburtstage entsprechender Personen sein. Als Zeichen der Abwendung vom Glauben und Hinwendung zum Wissen.

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    AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?

    Wie wär's mit dem Tag des Urknalls, Galileotag, Darwintag, Kopernikustag, Kanttag? Oder einfach Evolutionstag (den erwähnte ich bereits).
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  4. Inaktiver User

    AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich denke, dass die Selbstdefinition Atheist zu sein, nicht so etwas verbindendes hat, ich kenne keine (echten, verbreiteten) Rituale wo Atheisten gemeinsam das Atheisten feiern.
    Ich bin selbst Atheistin, finde es aber vollkommen überflüssig, dafür einen eigenen Feiertag zu "erfinden".

  5. Inaktiver User

    AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?

    Du verstehst nicht, was ich meine.
    Ich meine, dass die meisten Feiertage aus kulturellen Traditionen entstanden sind, oder aus Volksbewegungen.
    Einen von oben diktierten Tag, der einer bestimmten Glaubensrichtung oder Überzeugung huldigt und diese über andere stellt, haben wir tatsächlich nicht.
    Wir haben keinen Tag des Christentum, noch einen Tag des Islam, noch einen Tag des Atheismus.
    Die Feiertage basieren zum Großteil auf Rituale, die auch im Volk gefeiert oder genutzt werden.
    Ostern gibt es Traditionen, am ersten Mai auch.
    Das sind Dinge die Menschen verbinden, die Familien zusammen führen, bestimmte Ding im Jahreslauf bewusst machen. Solche Tage und Rituale haben eine integrative und verbindende Kraft.
    Diese scheint dem Atheismus zu fehlen.

    Einen Tag, der dazu eingerichtet wird nur eine Überlegenheit einer Glaubensrichtung über eine andere zu feiern, würde ich tatsächlich ablehnen - egal welcher Glaubensrichtung.
    Das wäre auch einer Demokratie die Religionsfreiheit gewährt nicht würdig.

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    AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Einen von oben diktierten Tag, der einer bestimmten Glaubensrichtung oder Überzeugung huldigt und diese über andere stellt, haben wir tatsächlich nicht.
    Gewagte These. Kommen wir doch nochmal zum Beispiel zum Tanzverbot am Karfreitag zurück.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Einen Tag, der dazu eingerichtet wird nur eine Überlegenheit einer Glaubensrichtung über eine andere zu feiern, würde ich tatsächlich ablehnen - egal welcher Glaubensrichtung.
    Das wäre auch einer Demokratie die Religionsfreiheit gewährt nicht würdig.
    Wieso würde ein Feiertag der Atheisten per se seine Überlegenheit über andere Glaubensrichtungen demonstrieren und die christlichen tun es nicht?

    Das klingt mir jetzt schon nach einer Verdrehung der Tatsachen.

    Es geht da um ein Grundprinzip: Die Christen haben im Jahreslauf viele christliche gesetzliche Feiertage, die Atheisten haben keinen einzigen atheistischen. Irgendwelche Kriterien irgendwie hinzubiegen, dass es dabei bleibt, weil … Atheisten und … Christen, das ist einer Demokratie, die Religionsfreiheit gewährt, nicht würdig.

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    AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?

    Du darfst von morgens bis abends tanzen. Hat dir niemand verboten. Du darfst sogar eine Party machen und alle deine Freunde einladen und denen einen Musik und Tanzzwang auferlegen.

    Keine Ahnung, wo das Problem liegt.
    Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"

    Erich Fromm

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    AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?

    Zitat Zitat von Quirin Beitrag anzeigen

    Es geht da um ein Grundprinzip: Die Christen haben im Jahreslauf viele christliche gesetzliche Feiertage, die Atheisten haben keinen einzigen atheistischen. Irgendwelche Kriterien irgendwie hinzubiegen, dass es dabei bleibt, weil … Atheisten und … Christen, das ist einer Demokratie, die Religionsfreiheit gewährt, nicht würdig.
    Durch das Christentum ist Dir auch vergönnt, dass es 52 Sonntage gibt. Das ist jüdisches Gesetz :„ Sechs Tage darfst du schaffen und jede Arbeit tun. Der siebte Tag ist ein Ruhetag, dem Herrn, deinem Gott, geweiht. “ Obwohl etwa 25% der Arbeitnehmer regelmäßig oder zumindest zeitweilig am Sonntag arbeiten müssen, genießen alle anderen den freien Tag. Dank der Gewerkschaften ist ihnen auch der Samstag als freier Tag vergönnt.
    2,5 Millionen Menschen besuchen an Sonntagen katholische Gottesdienste. 800.000 Menschen besuchen in Deutschland jeden Sonntag einen evangelischen Gottesdienst.
    Geändert von Opelius (17.04.2017 um 07:07 Uhr)
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  9. Inaktiver User

    AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?

    Zitat Zitat von Quirin Beitrag anzeigen
    Gewagte These. Kommen wir doch nochmal zum Beispiel zum Tanzverbot am Karfreitag zurück.
    ....ist eine evangelische Tradition. Im Übrigen ist der Karfreitag für Katholiken kein Feiertag, ich "ordne" mich diesem als Katholikin also ebenfalls unter - genau wie Du - ohne dauerbeleidigt zu sein, wie Du scheinbar. Und kriege auch keine Krise, weil in einigen Ländern die Reformation gefeiert wird, auch nicht wirklich ein katholischer Feiertag.



    Es geht da um ein Grundprinzip: Die Christen haben im Jahreslauf viele christliche gesetzliche Feiertage, die Atheisten haben keinen einzigen atheistischen. Irgendwelche Kriterien irgendwie hinzubiegen, dass es dabei bleibt, weil … Atheisten und … Christen, das ist einer Demokratie, die Religionsfreiheit gewährt, nicht würdig.
    Und ich sage nur, dass das eben daran liegt dass Atheismus keine kulturelle gemeinschaftliche Bewegung ist, sondern eine individuelle Entscheidung.
    Wenn sich die Atheisten organisieren und dafür einsetzen wuerden, vielleicht auch im Volk dafür werben, Unterstuetzer in der Politik finden, dann können sie es vielleicht erreichen.
    Vom Himmel, das stimmt, fällt sowas nicht. Gesellschaftliche Veränderung kommt von gesellschaftlichem Engagement.

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    AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?

    Und dieses Jahr bekommst Du einen weiteren gesetzlichen Feiertag beschert: den 31. Oktober, den Reformationstag. Er gilt bundesweit und nur in diesem Jahr.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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