Da stimme ich Dir tatsächlich mal zu.
Nur sollten die Feiernden einfach grob mal wissen, weshalb wir diese Feiertage haben.
Wie einfach es ist, Feiertage abzuschaffen haben wir 1993 erlebt, als der Buß- und Bettag, ein rein evangelischer Feiertag, zur Finanzierung der Pflegeversicherung abgeschafft wurde. Proteste von evangelischer Seite kamen erst, als er weg war. Keiner vermisst ihn heute, er lag allerdings auch in der nichttouristischen Zeit des Novembers.
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16.04.2017, 07:26
AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?
Geändert von Opelius (16.04.2017 um 07:32 Uhr)
Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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16.04.2017, 08:58
AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?
Hier in dem ehemaligen Fürstentum Lippe gibt es an Ostern eine alte vorchristliche Tradition: Osterradlauf in Lüdge.
Riesige schwere Wagenräder werden nach tagelanger Wässerung mit Stroh gestopft und am Abend von Ostersonntag auf eine 500 m lange Talreise geschickt. Das war eine Orakelbefragung zur Ernte. Die brennenden zu Tal laufenden Räder symbolisieren den Sonnenlauf. Heute nur noch ein Touristenspektakel, zu dem Tausende Menschen anreisen.
>Nicht weit davon entfernt liegen die Externsteine, ein alter vorchristlicher Kultort. Dort wurden lange Jahre Sonnenwendfeiern durchgeführt. Der Ort war für die Nazis wichtig und wurde von Neonazis gerne mißbraucht. Da es in den letzten Jahrzehnten zu Wandalismus und schweren Ausschreitungen kam, sind diese Feiern inzwischen verboten.Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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16.04.2017, 10:51
AW: Was ist die richtige Religion?
nach der französischen Revolution waren Sozialisten grösstenteils identisch mit Atheisten; gemäss Karl Marx ist Religion das Opium des Volkes; und der aktuelle sozialistische Kanzlerkandidat Martin Schulz, so sagen es die sozialen Medien, habe sich für ein Verbot von Kruzifixen in öffentlichen Gebäuden eingesetzt.
Das einzige Problem, das ich mit atheistischen Feiertagen habe, ist, dass es im Moment keine gibt.Da du, wie du geschrieben hast, Probleme mit einem atheistischen Feiertag hättest, kommt dir der 1. Mai natürlich entgegen. Er würde für Menschen, die mit dem Atheismus Probleme haben, wohl weiterhin der Feiertag der Arbeitnehmer bleiben, nicht der Feiertag der Atheisten.
Ebenso wie mich auch schon störte, dass es zB keine atheistischen Liedersammlungen gibt, die von Schulen benutzt werden könnten, als Alternative zu den traditionellen Liedersammlungen, wo doch immer wieder mal Religiöses aufscheint.
Atheisten sind offenbar schlicht nicht an Erziehung und Weitergabe ihrer Kultur interessiert, und ja, das finde ich schade, dass die meisten nur Gegenpositionen haben (also alles, was sie abgeschafft haben wollen), aber kaum je positive Ideen davon, was sie denn vermitteln wollen.
Kirchemitglieder oder Gläubige?Laut Eurobarometer 2010 stellen die Gottgläubigen in Deutschland und Österreich nicht mehr die Mehrheit. Es wird also durchaus Zeit für einen atheistischen Feiertag.
nicht jeder, der aus einer Landeskirche austritt, ist deswegen automatisch atheistisch.
im Katholischen ist grundsätzlich jeder Tag ein Feiertag, das heisst, mindestens einem oder einer Heiligen gewidmet.Da wir keine Inflation von Feiertagen benötigen, wäre es sinnvoll, einen bestehenden Feiertag abzuschaffen und durch einen atheistischen zu ersetzen. Da es so viele christliche Feiertage gibt, schaffen wir einen von denen ab.
und so viele Feiertage gibt's jetzt auch nicht, besonders nicht im Sommer. Wie wär's mir der Sommer-Tagundnachtgleiche als Feiertag? Das wäre quasi der Gegenpol zu Weihnachten.
ein zusätzlicher Feiertag wäre voll in Ordnung für mich, oder auch zwei.
gruss, barbara
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16.04.2017, 11:16
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16.04.2017, 12:02
AW: Was ist die richtige Religion?
Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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16.04.2017, 12:33
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16.04.2017, 12:40
AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?
Manches ist durchsichtiger als es scheint.
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Allegro con brio
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16.04.2017, 12:51Inaktiver User
AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?
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16.04.2017, 13:07
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16.04.2017, 13:25Inaktiver User
AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?
Ich habe ihn als ein Beispiel verstanden für einen Feiertag, der auf eine nicht-religioese Bewegung zurück geht.
Ich denke, dass die Selbstdefinition Atheist zu sein, nicht so etwas verbindendes hat, ich kenne keine (echten, verbreiteten) Rituale wo Atheisten gemeinsam das Atheisten feiern.
Wäre das anders, gäbe es vielleicht einen Feiertag, an dem ein bestimmtes atheistisches Ritual begangen würde.
Aber um einen Feiertag einzuführen müsste dies eben von einer Bewegung, auch einer positiven, verbindenden Bewegung getragen werden.
Ich sehe das aber weit und breit nicht. Wenn es das doch gibt, bitte um Aufklärung.



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