Schon klar.
Aber natürlich sind es dennoch "nur" symbolisch festgesetzte Tage die diesen christlichen Kerngedanken aus der Überlieferung darstellen - und keine "historischen Jahrestage".
Und diese Überlieferung ist eben teilweise sehr bildlich ... wie eben die Himmelfahrt Christi.
Für manchen 'aufgeklärten' Menschen sind diese Bilder auch fremd, zu naiv.
Das kann ich durchaus verstehen.
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18.05.2015, 11:21Inaktiver User
AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?
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18.05.2015, 11:23Inaktiver User
AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?
40 Tage zwischen Ostern und Himmelfahrt.
40 Tage war Jesus in der Wüste.
40 Tage ist in vielen Relegionen die enge Trauerzeit.
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18.05.2015, 12:00
AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?
... und 40 Tage von Aschermittwoch bis Ostern, wenn ich mich nicht wieder täusche.^^
Und mir hat das Christentum zuviel Mythos, Pathos und Jenseitigkeit. Mir würde der "Geist" völlig reichen, nach dem eine Gemeinschaft sich ausrichtet. Die soliden ethischen Grundlagen liegen im Neuen Testament. Das, von Pomp und dümmlichen Bildern befreit, würde mir als "Kirche" völlig genügen. Darin könnten sich wahrscheinlich sehr viel mehr Menschen wiederfinden als in diesem starren Konstrukt in Rom und seiner nebulösen Gottesauslegerei.
Eigentlich "feiert" die Kirche auch nur "Ereignisse" aus dem NT. Oder gibt es einen Feiertag, der sich auf das Alte Testament bezieht? Der Auszug aus Ägypten, die Gesetzgebung durch Moses?
Der Gedanke ist die Gotthaftigkeit von Christus. "Er sitzt zur Rechten des Vaters ...". Dafür braucht es eine Rechtfertigung und einen "Beweis" - die Himmelfahrt. Für mich unnötig. Ich bräuchte den Feiertag, der zudem zu einem reinen Männer-Sauftag verkommen ist, überhaupt nicht.*
Der Adler fängt keine Mücken.
'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz' ist Kindergartenniveau. - Igor Levit
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18.05.2015, 12:04
AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?
Ja die meisten, die 52 Sonntage im Jahr. "Du sollst den Shabbat heiligen".Oder gibt es einen Feiertag, der sich auf das Alte Testament bezieht?Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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18.05.2015, 12:18
AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?
Erwischt!^^ Opelius, ich werde künftig bedenken, dass für Christen auch Sonntage Feiertage sind.
So war's aber nicht gemeint mit den besonderen christlichen Feiertagen.*
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18.05.2015, 12:27
AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?
Sind für Dich Sonntage keine Feiertage?
Es gibt übrigens vom Gesetzgeber her einige Ruhegebote an Sonntagen. Öffentliche Veranstaltungen dürfen erst ab 11 Uhr (also nach der üblichen Gottesdienstzeit) gestartet werden. Es darf am Sonntag keine Lärmbelästigung gemacht werden, keine Bauarbeiten (nur mit Ausnahmegenehmigung), kein Rasenmähen. Und LKW-Fahrverbot (Ausnahmen im Einzelfall).Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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18.05.2015, 12:35
AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?
Du willst es jetzt aber wissen.
Nicht immer, oft sind sie nur Ruhetage. Manchmal nicht mal das (Freiberuflerin). Das christliche Feiern muss ich nicht immer an Sonntag haben. Eucharistie-Feiern (Messen) gibt's auch unter der Woche. Ein arbeitsfreier Tag in der Woche ist sinnvoll, muss aber für mich nicht zwingend religiös ausgerichtet sein.*
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18.05.2015, 12:37Inaktiver User
AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?
Dies war mein vollständiger AbsatzZitat von Lore_Lei
Wasserkatze, hier musste ich in letzter Zeit nochmal drüber nachdenken.
Und ich habe überlegt, welche neuen Bräuche und Sitten sich in letzter Zeit in Deutschland durchgesetzt haben.
Es sind meiner Meinung nach vor allem zwei neue Bräuche, nämlich der Valentinstag und Halloween die wirklich praktiziert werden.
Beide Bräuche kommen aus den USA und das zeigt wohl, dass die kulturellen Einflüsse von dort derzeit am stärksten sind.
Oder gibt es noch andere Bräuche, die sich hier wirklich verbreitet haben?
Mir fällt nichts ein.
Es ging mir nicht darum, neue Bräuche "künstlich" zu schaffen, sondern die Entwicklung zu zulassen. Warum soll Weihnachten nicht genauso heißen? Einer feiert die Geburt seines Gottessohnes, Kinder freuen sich auf den Weihnachtsmann, und andere feiern einfach nur die Wintersonnenwende und den Abschluß des alten Jahres (oder, oder,...). Für viele Menschen (und ich lebe in so einem Umfeld) hat Weihnachten nichts mit christlich zu tun, selbst wenn wir die alten Weihnachtslieder singen, Stollen backen, Weihnachtsbäume aufstellen usw. Es ist eine lieb gewordene Tradition und weckt angenehme Erinnerung an die Vergangenheit und die Lieben, die seinerzeit noch dabei waren, eine Tradition, die sich im Laufe der Zeit natürlich verändert und auch durch uns weiter verändert wird.Selbst in unserem Atheistenbundesland heißt der Weihnachtsmarkt und Ostermarkt genauso. Es gibt auch die Martinsgans und den Martinslaternenumzug. Von einer künstlichen Umbennenung halte ich nichts, wenn sich die Bedeutung im Laufe der Zeit ändert, dann ist dies für mich okay.
Und gerade die Weihnachtsbräuche haben sich in Deutschland allein in den letzten 50 Jahren doch deutlich verändert. Fragt mal die Alten, wie die ihre Weihnachten verbracht haben.
Allerdings sehe ich dies auch bei Ostern, es brennen zwar noch die Osterfeuer, so wie ich es aus meiner Kindheit kenne, aber wer geht heute am Ostersonntag vor Sonnenaufgang noch zu einer Quelle?
Auch Ostergeschenke oder Ostermarkt kenne zumindest ich aus meiner Kindheit nicht.
Sehr interessant fand ich die Osterfeierlichkeiten auf einer griechischen Insel. Offiziell war dies alles christlich, aber schon Karfreitag wurde gegessen (auch Fleisch) und getrunken, als ob es die nächsten Tage nicht geben würde. Es wurde tatsächlich 4 Tage durchgefeiert, mich hat es an Silvester erinnert. Die Häuser, Kirchen und Heiligen wurden geschmückt, alle waren immerzu auf den Beinen bis tief in die Nacht.
So habe ich mir immer die Bacchanalien vorgestellt und wer weiß, vielleicht sind sie es auch, im Kleid des christlichen Osterfestes.....
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18.05.2015, 12:38Inaktiver User
AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?
Upps, das sind aber harte Worte.
Das Christentum ist nunmal auch Volkskirche und manche Bilder können naiv verstanden werden, aber eben auch symbolisch interpretiert werden.
Ich mag diesen Aspekt des 'volkstümlichen' Glaubens auch sehr in der Kirche.
Und die Bilder in Kunst und Musik.... ich finde diese Seite des Christentums sehr schön, die Freude wird eben auch sinnlich ausgedrückt.
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18.05.2015, 12:40Inaktiver User



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