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    AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?

    Ich sag ja, mit der Konfessionslosenzahl habe ich mich vertan.

    Allerdings ist die Zahl seit Jahren ungebrochen steigend.


    Ich wusste überhaupt nicht, dass Unternehmen ÜBERHAUPT Kirchensteuern bezahlen müssen (habe so ganz auf die Schnelle auch nicht herausgefunden ob das in Deutschland so ist), kann mir aber nicht vorstellen, dass eine Abstimmung in Deutschland darüber so ausginge wie in der Schweiz.


    Eher höre ich einen Aufschrei durch die Presse hallen, dass da überhaupt ein Zwang besteht.

  2. gesperrt

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    AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Von einer einheitlich geprägten christlichen Kultur zu sprechen passt da nicht.
    Das kann man spätestens seit Luther nicht mehr sagen, aber auch uneinheitlich christlich ist immer noch christlich. Reformierte, Katholische und die ganzen Freikirchler, das sind alles Christen.

    gruss, barbara

  3. gesperrt

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    AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen


    Wenn er keine Ethik hätte, hätte er auch keinen Grund zur Angst gehabt, sondern hätte einfach gesagt "ich hab ihn umgebracht, so what? Ist doch kein Problem dabei."

    gruss, barbara
    Ach so meinst Du das?
    Weil Gott zu dem Zeitpunkt das Umbringen anderer Leute noch nicht explizit verboten hatte, musste Kain das irgendwie von selbst wissen = Ethik?

    Andererseits, NATÜRLICH wusste er, was gut und böse ist - das war doch das Ergebnis der Frucht vom Baum der Erkenntnis, oder nicht?

  4. Inaktiver User

    AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?

    Zitat Zitat von Saetien Beitrag anzeigen
    Ich bin formell katholisch, mir wird keine Kirchensteuer abgezogen (noch nicht) mangels Einkommen, es ist nicht so, als ob es da um riesige Beträge ginge.

    Ich finde es auch nicht sooo viel, aber es gibt genug Leute die wirklich sehr sparsam sind, für viele spielt das schon eine Rolle, von Finanzberatern wird es heute durchaus direkt empfohlen.

    Zur Haltung zur Kirche.

    Ich stimme Dir zu, dass eher eine kritische Haltung zum Christentum und zu den Kirchen vorherrscht, aber es gibt auch verschiedene Phasen im Leben von Menschen, was die Religion angeht.

    Menschen die jeden Sonntag in die Kirche gehen liegen bei etwa 10%...
    das ist nicht viel.

    Wobei ich ja inzwischen wieder gehe, aber ich "schaffe" es bestimmt nicht öfter als 10% im Jahr.... Trotzdem sehe ich mich der christlichen Kultur und sogar meine Kirche verbunden. Das wird anderen auch so gehen.

    Ich habe letztens vom Diaspora-Effekt gelesen.

    So leben zum Beispiel Türken, die in der Mehrheitsgesellschaft sehr säkular lebten in Deutschland dann oft stärker religiös als zuvor.

    Auch bei mir führt die allgemein sehr kritische Haltung gegenüber den Kirchen dazu, dass ich denke, das kann nicht alles sein und beschäftige mich daher mit den positiven Seiten, die es natürlich genau so gibt. Ich lebe auch in der wie man so schön sagt "katholischen Diaspora"... und es gibt eben auch die Tendenz, dass die Kirchen in diesen Gebieten manchmal aktiver sind und einladender, man ruht sich nicht auf den Mehrheiten aus.
    Die Leute, die gehen, gehen eben nicht weil man "muss" - das hat auch Vorteile.

  5. gesperrt

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    AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?

    Zitat Zitat von Saetien Beitrag anzeigen
    Ach so meinst Du das?
    Weil Gott zu dem Zeitpunkt das Umbringen anderer Leute noch nicht explizit verboten hatte, musste Kain das irgendwie von selbst wissen = Ethik?
    Er musste es nicht von selbst wissen, vor dem Mord wurde er von Gott höchstpersönlich ermanht, seine Emotionen zu beherrschen und sich nicht von ihnen beherrschen zu lassen. Was er nicht beachtete. Drum auch das Rumdrucksen nachher, nehm ich an.


    Andererseits, NATÜRLICH wusste er, was gut und böse ist - das war doch das Ergebnis der Frucht vom Baum der Erkenntnis, oder nicht?
    ja, das auch.

    Aber eben: den Atheisten fehlt sowohl ein Mythos, um Ethik zu begründen, aber es fehlt auch eine rational wasserdichte Erklärung. zumindest was das der Fall bei allen, die ich bisher fragte, und das sind schon einige.

    gruss, barbara

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    AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen

    Unsinn, das sind Erfahrungen aus inzwischen mehreren Jahren Internetdiskussion um weltanschauliche Themen, auf verschiedenen Plattformen. Da kristallisieren sich schon so gewisse Muster heraus. Aber eben - kannst ja alles selbst nachprüfen gehen, einen Internetanschluss hast du ja.
    Deine sehr einseitigen, sowohl qualitativ als auch quantitativ nicht nachprüfbaren Erfahrungen zum Maß aller Dinge zu machen und damit einer ganzen Bevölkerungsgruppe deinen allgemeingültigen, intoleranten, kleingeistigen Stempel aufzudrücken, zeugt von einer nicht gerade geringen Selbstüberschätzung.
    Manches ist durchsichtiger als es scheint.
    Gewaltig ist der Unterschied zwischen x und u!
    Ein Piratenboot ist kein Kirchenschiff.
    Seize the Day, Heaven Can Wait
    If you could read my mind, love, what a tale my thoughts could tell....(Gordon Lightfood)
    Allegro con brio

  7. Inaktiver User

    AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?

    Warum will man eigentlich den Himmelfahrtstag erhalten? Wer glaubt denn eigentlich, dass an diesem Tag der auferstandene Christus in den Himmel gefahren ist? Ich habe das Gefühl, dass selbst Menschen, von denen man annehmen würde, dass sie daran glauben, dies nicht tun. Also warum sollte man dann die Arbeit an diesem Tag ruhen lassen, das wird nur eine Frage der Tradition, aber wo ist der wirkliche Sinn eines solchen Festtages?.

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    AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Warum will man eigentlich den Himmelfahrtstag erhalten? Wer glaubt denn eigentlich, dass an diesem Tag der auferstandene Christus in den Himmel gefahren ist? Ich habe das Gefühl, dass selbst Menschen, von denen man annehmen würde, dass sie daran glauben, dies nicht tun. Also warum sollte man dann die Arbeit an diesem Tag ruhen lassen, das wird nur eine Frage der Tradition, aber wo ist der wirkliche Sinn eines solchen Festtages?.
    Das ist eine sehr berechtigte Frage. Aber genauso kann man fragen, weshalb gibt es den freien Tag am Karfreitag (und das noch als stillen und damit für sehr viele sehr ärgerlichen freien Tag). Wozu haben wir die zweiten Feiertage zu Weihnachten, Ostern und Pfingsten? Und in einigen Bundesländern Fronleichnam.

    Es sind gesetzliche Feiertage! Ich als Christ habe nichts das geringste dagegen, dass sie vom Gesetzgeber abgeschafft werden. So wie 1995 der gesetzliche Feiertag "Buß-und Bettag" an einem Mittwoch im November abgeschafft wurde, um die Pflegeversicherung besser finanzieren zu können, Ausnahme Sachsen.

    Um gesetzliche Feiertage abzuschaffen bedarf es politischen Mehrheiten. Wir Christen können das auch schlucken. Wem die christlichen Feiertage wichtig sind, findet immer einen Weg, diesen auch zu begehen. Alle anderen dürfen arbeiten.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  9. Inaktiver User

    AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wer glaubt denn eigentlich, dass an diesem Tag der auferstandene Christus in den Himmel gefahren ist?
    Wobei er natürlich auch für gläubige Christen nicht "an genau diesem Tag" auferstanden ist, sondern es ist ein symbolischer Tag im Kirchenjahr für den Auferstehungsgedanken im Christentum.

  10. Inaktiver User

    AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?

    Zur Erinnerung:
    Die Auferstehung findet an Ostern statt.
    An Himmelfahrt ist Jesus nach der Überlieferung in den Himmel aufgefahren, also zu Gott gekommen.

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