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    AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zu den Stillen Tagen ... ich habe jetzt gelesen, dass es sogar auch Vorschläge gibt der jüdischen oder muslimischen Religion einzuführen, ich fände das gar nicht schlecht....Ich weiß aber nicht, ob es sich für deren Religion anbietet und es das dort überhaupt gibt. Lärm gibt es genug. In meinen Augen: Zu viel.

    Und warum auch nicht unreligiöse stille Tage.

    Ich bin dabei.
    ich wäre auch dabei, als wirkliche Möglichkeit zum Innehalten; das gelingt an Feiertagen tatsächlich leichter als im Normalbetrieb.
    Aber erzwungene Ruhe ist keine Ruhe, da findet kein Innehalten statt und schon gar keine Besinnung, im besten Falle gar nichts, wenn es blöd läuft: Auflehnung und Zorn.

    Das entsprach durchaus der Denkweise und Pädagogik zu Kaiser Willis Zeiten, als fortlaufende Begründung ist das "so wurde es beschlossen" wenig überzeugend. gar nicht. Warum wollen es die besinnungsfreudigen Trauernden partout nicht aushalten, dass Andere nicht trauern, auch wenn sie in ihrem stillen Gedenken nicht gestört werden? Die Einführung jüdischer/islamischer Feiertage soll, wemoerwasauchimmer sei Dank, den Gläubigen die Möglichkeit bieten, ihre Feiertage zu begehen, vorerst dürfen wir Ungläubigen an Ramadan auch tagsüber noch was essen

    Jahrtausendealte Tradition: die germanische Mythologie böte da auch Einiges, abgesehen von W&O
    Geändert von ilazumgeier (30.04.2015 um 09:22 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?

    Zitat Zitat von Ila
    Warum wollen es die besinnungsfreudigen Trauernden partout nicht aushalten, dass Andere nicht trauern, auch wenn sie in ihrem stillen Gedenken nicht gestört werden?
    Gegenfrage: Warum wollen es die tanzwütigen Feiernden partout nicht aushalten, dass sie an max 3 von 365 Tagen im Jahr nicht öffentlich tanzen können? Sonst wird doch Toleranz auch so groß geschrieben, warum nicht gegenüber der christlichen Religion? Und in diesem Strang geht es ja eh hauptsächlich um den Karfreitag, also explizit gegen die christliche Religion.

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    AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?

    Zitat Zitat von bruennette_2 Beitrag anzeigen
    Das ist, als ob z.B. die gesamte europäische Kunst des Mittelalters bis mindestens hinein ins 18. Jhd. (man denke an Architektur und Kunst, v.a. Musik und hier v.a. die Musik eines Johann Sebastian Bachs) das Etikett " Bebilderte und vertonte G'schichten aus dem Märchenbuch" aufgepappt bekämen. Wie süß.

    Hopla.... die Bibel ist nun mal nicht mehr als ein, wenn auch außergewöhnlich populäres, Buch- Literatur eben, eine Zusammenstellung von mehr oder weniger skurilen Inhalten.
    "Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
    Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)

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    AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?

    Zitat Zitat von ilazumgeier Beitrag anzeigen
    Aber erzwungene Ruhe ist keine Ruhe, da findet kein Innehalten statt und schon gar keine Besinnung, im besten Falle gar nichts, wenn es blöd läuft: Auflehnung und Zorn.

    Das entsprach durchaus der Denkweise und Pädagogik zu Kaiser Willis Zeiten, als fortlaufende Begründung ist das "so wurde es beschlossen" wenig überzeugend. gar nicht. Warum wollen es die besinnungsfreudigen Trauernden partout nicht aushalten, dass Andere nicht trauern, auch wenn sie in ihrem stillen Gedenken nicht gestört werden? Die Einführung jüdischer/islamischer Feiertage soll, wemoerwasauchimmer sei Dank, den Gläubigen die Möglichkeit bieten, ihre Feiertage zu begehen, vorerst dürfen wir Ungläubigen an Ramadan auch tagsüber noch was essen
    Die stillen Feiertage sind gesetzliche Feiertage. Und zwar seit 150 Jahren. Wer sie abschaffen will, muss sich an seine Abgeordneten in den Länderparlamenten wenden. Sie sind zuständig. Christen jeglicher Konfession sind es nicht. Egal, was man von ihrem Glauben hält. Alle Vorwürfe an die Konfessionen sind hinfällig, weder die Bischofskonferenz noch die EKD könnte daran etwas ändern.

    Wendet Euch bitte an Eure Landtagsabgeordneten. Nur die können eine Aufhebung der "Stille" herbeiführen.

    Nicht die Kirchen überwachen die Einhaltung der "Stille", sondern die Ordnungsämter.

    Mir wäre es Recht, wenn die stillen Feiertage abgeschafft würden. Aber der Unmut über Kirche und Religion würde nicht ein Fatz weniger dadurch werden.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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    AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?

    ja, danke, Opelius, das wissen wir inzwischen. ich dachte, die Diskussion hier ginge darum, welche Berechtigung diese Tage heute noch haben

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    AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?

    Zitat Zitat von ilazumgeier Beitrag anzeigen
    ja, danke, Opelius, das wissen wir inzwischen. ich dachte, die Diskussion hier ginge darum, welche Berechtigung diese Tage heute noch haben
    Welche Berechtigung haben dann der "Tag der deutschen Einheit", der 1. Mai. Nur noch Minderheiten besuchen die offiziellen Veranstaltungen dazu. Der Rest freut sich auf einen arbeitsfreien Tag oder auf die Feiertagszuschläge.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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    AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Welche Berechtigung haben dann der "Tag der deutschen Einheit", der 1. Mai. Nur noch Minderheiten besuchen die offiziellen Veranstaltungen dazu. Der Rest freut sich auf einen arbeitsfreien Tag oder auf die Feiertagszuschläge.
    Und was ist daran verkehrt?
    Es wird schließlich niemand dazu gezwungen am ersten Mai auf eine Demo zu gehen.
    Und wenn es so wäre, müsste man allerdings die Berechtigung dazu hinterfragen und es im Zweifel abschaffen.

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    AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Welche Berechtigung haben dann der "Tag der deutschen Einheit", der 1. Mai. Nur noch Minderheiten besuchen die offiziellen Veranstaltungen dazu. Der Rest freut sich auf einen arbeitsfreien Tag oder auf die Feiertagszuschläge.
    Es geht darum, dass an den stillen Feiertagen Zwangs-Einkehr herrscht. also innere

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    AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?

    Zitat Zitat von Nasenmann Beitrag anzeigen
    Und was ist daran verkehrt?
    Es wird schließlich niemand dazu gezwungen am ersten Mai auf eine Demo zu gehen.
    Und wenn es so wäre, müsste man allerdings die Berechtigung dazu hinterfragen und es im Zweifel abschaffen.
    Und es wird niemand gezwungen am Karfreitag einen Gottesdienst zu besuchen.

    Dass Du Zweifel an der Berechtigung gesetzlich verordneter Feiertage mit den der Einschränkung der öffentlichen Belustigung hast, ist hier jedem inzwischen bekannt. Aber noch bildest Du nicht die Mehrheit - wenn Du es verändern möchtest, betätige Dich politisch. Wir haben das nicht zu verantworten.
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  10. Inaktiver User

    AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?

    Zitat Zitat von ilazumgeier Beitrag anzeigen
    Es geht darum, dass an den stillen Feiertagen Zwangs-Einkehr herrscht. also innere
    Nein, niemand wird zur (inneren) Einkehr gezwungen.

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