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    AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hallo Nasenmann,

    bist du denn aus der Kirche ausgetreten? Ansonsten sehe ich die christlichen Feiertage genau wie die nicht religiösen als eine Gelegenheit sich mit diesen auseinanderzusetzen, sich in Erinnerung zu rufen, was an diesem Tag so wichtig ist, was er für einen selbst bedeuten könnte. Du hast die Chance deinen Glauben zu hinterfragen, dich selbst zu fragen, ob vielleicht doch ein Sinn darin liegt diesen Tag feierlich zu begehen, ob du vielleicht doch irgendwie siehst , da gibt es etwas, was für mich und andere wichtig ist und lohnt.
    Ja. Ich bin aus der Kirche ausgetreten. Ich wurde ökumenisch getauft, da mein Vater Protestant war und meine Mutter extrem katholisch. Mein Urgroßvater war ein Pfarrer. Da war die ökumenische Taufe schon ein Kompromiss.
    Ich wurde in einem kirchlichen Kindergarten gesteckt und
    hatte bereits Bibel und Gesangbuch, Rosenkranz, Kruzifix und Taufkerze bevor ich eingeschult wurde. Kindergottesdienste, Kirchenausfahrten, kirchliche Pfadfinder. Alles was dazugehört.
    Mir wurde vorgegeben was ich zu glauben hatte. Fragen oder gar Kritik unerwünscht.

    Für mich ist ein Feiertag vor allem die Gelegenheit tagsüber Zeit mit der Familie und abends mit meiner Frau und/oder Freunden zu verbringen.

  2. Inaktiver User

    AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?

    Zitat Zitat von Nasenmann Beitrag anzeigen

    Für mich ist ein Feiertag vor allem die Gelegenheit tagsüber Zeit mit der Familie und abends mit meiner Frau und/oder Freunden zu verbringen.
    Das kannst du alles am Karfreitag tun......

  3. Inaktiver User

    AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?

    Zitat Zitat von Nasenmann Beitrag anzeigen

    Für mich ist ein Feiertag vor allem die Gelegenheit tagsüber Zeit mit der Familie und abends mit meiner Frau und/oder Freunden zu verbringen.
    Vielleicht nach Bremen ziehen? Da ist die Umsetzung relativ locker, im Vergleich zu Bayern oder Baden-Württemberg, die dafür aber den einen oder anderen Feiertag mehr haben.
    Ist das Tanzverbot am Volkstrauertag auch so schlimm?

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    AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das kannst du alles am Karfreitag tun......
    Abends mit meiner Frau , Babysitter vorausgesetzt, oder Freunden tanzen gehen? Nee. Das geht nicht.

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    AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?

    Ökumenische Taufe gibt es nicht. Es gibt evangelische oder katholische Taufe, die gegenseitig anerkannt wird. Ich weiß, OT.

    Ich würde mich nicht gestört fühlen, wenn andere an Karfreitag tanzen, solange ich es nicht merke.
    Ich fühle mich aber vom allgegenwärtigen Christenbashing genervt.

  6. Inaktiver User

    AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?

    Zitat Zitat von Nasenmann Beitrag anzeigen
    Abends mit meiner Frau , Babysitter vorausgesetzt, oder Freunden tanzen gehen? Nee. Das geht nicht.
    Das kannst du an allen anderen Feiertagen - muss es wirklich dieser eine Tag sein? Wie gesagt - einfach nur kindisch.
    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ist das Tanzverbot am Volkstrauertag auch so schlimm?
    Für Nasenmann sicher nicht, denn das ist kein christlicher Feiertag.

    Zitat Zitat von Amphib Beitrag anzeigen
    Ökumenische Taufe gibt es nicht. Es gibt evangelische oder katholische Taufe, die gegenseitig anerkannt wird.
    So ist es.

    Ich fühle mich aber vom allgegenwärtigen Christenbashing genervt.
    Ich auch.

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    AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?

    Zitat Zitat von Amphib Beitrag anzeigen
    Ich fühle mich aber vom allgegenwärtigen Christenbashing genervt.
    Na,na, vom "Christenbashing" sind wir wohl weit entfernt. Es darf doch einmal die Frage gestellt werden, welchen Sinn ein solches Verbot von Veranstaltungen hat, wem es dient und wen es stört. Und ich sehe da schon einige Schwierigkeiten, einen Sinn zu erkennen, der es nötig macht, Einschränkungen für alle, - egal welchen Glaubens,- zu machen, für eine Gruppe in der Bevölkerung. Mehr ist es nicht.
    Und wenn jemand meint, die Bibel sei ein Märchenbuch, dann ist das vielleicht für den einen oder anderen strittig- Christenbashing ist es noch lange nicht.
    "Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
    Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)

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    AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?

    Es darf doch einmal die Frage gestellt werden, welchen Sinn ein solches Verbot von Veranstaltungen hat, wem es dient und wen es stört. Und ich sehe da schon einige Schwierigkeiten, einen Sinn zu erkennen, der es nötig macht,
    Das ist hier schon einige hundert Mal beantwortet worden. Schon zu Kaisers Wilhelm I. Zeiten wurde Karfreitag ein stiller Tag per Gesetz. Und ist es somit seit 150 Jahren. Nicht einmal die DDR hat daran etwas geändert. Es musste nur diese Arbeitszeit nachgearbeitet werden.

    Ich hätte nicht das geringste dagegen, wenn die "Stille" abgeschafft würde. Aber dazu bedürfte es einer Gesetzesinitiative. Und das schreiben hier einige seit 17 Seiten.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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    AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Aber dazu bedürfte es einer Gesetzesinitiative.
    öhm... ich hätte da jetzt eigentlich eher an eine Revolution gedacht oder so... ;)

    Natürlich geht es nur über die Politik. Darum diskutieren wir ja- Meinungsbildung, Austausch, Anregungen- es wird leider auch nicht per Dekret des BRIGITTE-Forums zu ändern sein :( da hast Du schon Recht.
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  10. Inaktiver User

    AW: Christliche Feiertage = gesetzliche Feiertage - wie steht ihr dazu?

    Und wenn jemand meint, die Bibel sei ein Märchenbuch, dann ist das vielleicht für den einen oder anderen strittig- Christenbashing ist es noch lange nicht.
    Nun ja, wie so oft macht der Ton die Musik. Und die Wortwahl und die Ausdrucksweise können sachlich oder eben beleidigend und verhöhnend sein, wie teilweise hier.

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