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    AW: Evangelisch - reformiert - Landeskirchen: ich blicks nicht!

    In den evangelischen Gemeinden, die ich kenne, gibt es immer mindestens eine Runde mit Traubensaft.

  2. Inaktiver User

    AW: Evangelisch - reformiert - Landeskirchen: ich blicks nicht!

    Zitat Zitat von Amphib Beitrag anzeigen
    In den evangelischen Gemeinden, die ich kenne, gibt es immer mindestens eine Runde mit Traubensaft.
    Genau, da können dann auch die Kinder.

  3. Inaktiver User

    AW: Evangelisch - reformiert - Landeskirchen: ich blicks nicht!

    Das ist richtig..ursprünglich gedacht, um Alkoholiker nicht bloß zu stellen.

  4. Moderation

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    AW: Evangelisch - reformiert - Landeskirchen: ich blicks nicht!

    Zitat Zitat von ilazumgeier Beitrag anzeigen
    Säufer vor dem Herrn
    aber ernsthaft jetzt, weils mir grad einfällt: wenn jemand nicht trinkt, nicht trinken will, darf: (trocken Alks, Kinder, wg Medikamenten...): schüttelt dieder dann den Kopf oder wie oder was? oder sagt: lieber noch einen nachschlag vom Festen?
    Wie geschrieben, es gibt Abendmahle mit Saft, wobei ich noch in keiner Gemeinde war, wo das jedesmal angeboten wurde. Das finde ich toll, grundsaetzlich beides anzubieten. Ich kenne es so, dass es das an festgelegten Sonntagen (z.B. einmal monatlich) gibt. Ich kenne sogar Gemeinden, wo es das gar nicht gibt.

    Wenn man aus welchen Gruenden auch immer den Kelch nicht nehmen will (es gibt z.B. auch Menschen, die einfach nicht aus einem Gemeinschaftskelch trinken koennen), nimmt man ihn eben nicht. Man kommuniziert das durch leichtes Kopfschuetteln oder durch die ganze Koerperhaltung (die Haende nicht ausstrecken). Das Abendmahl ist deswegen nicht weniger heilig oder "gueltig".
    Manche Pfarrer geben auch schlicht einen Segen, wenn jemand nicht am Abendmahl selbst teilnimmt. Z.B. hat nicht jede Kirche Kinderkommunion. In unserer anglikanischen Gemeinde hier ist jeder in der Abendmahlsrunde willkommen, wobei nur Konfirmierte Brot und Wein nehmen duerfen (selbstverstaendlich wird das nicht kontrolliert ) Unkonfirmierte und Ungetaufte erhalten einen Segen, wenn sie moechten.

    Auch die Kirchenwelt ist gross und bunt. Richtig traurig finde ich persoenlich nur die katholische Praxis (so sie denn angewandt wird), "Suendern" die Kommunion zu verweigern, z.B. Geschiedenen. Das erscheint mir unbarmherzig und unchristlich.

  5. gesperrt

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    AW: Evangelisch - reformiert - Landeskirchen: ich blicks nicht!

    ja, das ist auch so etwas, was mich bei "meinen" K abstößt: Nicht-Katholiken (Pfarrer wurden deswegen entlassen), Geschiedene....eigentlich darf niemand, der eine schwere Sünde begangen hat, zur KOmmunion

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    AW: Evangelisch - reformiert - Landeskirchen: ich blicks nicht!

    Zitat Zitat von ilazumgeier Beitrag anzeigen
    ja, das ist auch so etwas, was mich bei "meinen" K abstößt: Nicht-Katholiken (Pfarrer wurden deswegen entlassen), Geschiedene....eigentlich darf niemand, der eine schwere Sünde begangen hat, zur KOmmunion
    Mir hat noch kein Priester die Kommunion verweigert, obwohl ich kein Katholik bin. Welcher Priester in einer Großstadtgemeinde weiß denn, wer von seinen Schäfchen geschieden und wiederverheiratet ist? Auf dem Dorf mag das ja noch angehen.

    Bei einem Besuch der Kathedrale auf dem Mont Saint Michel habe ich um die Mittagszeit an einem kath. Gottesdienst teilgenommen und da wurde zu meinem Erstaunen auch den Gottesdienstbesuchern Brot und Wein gereicht.

    Gottes Weinberg hat viele Hänge.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  7. Inaktiver User

    AW: Evangelisch - reformiert - Landeskirchen: ich blicks nicht!

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Mir hat noch kein Priester die Kommunion verweigert, obwohl ich kein Katholik bin. Welcher Priester in einer Großstadtgemeinde weiß denn, wer von seinen Schäfchen geschieden und wiederverheiratet ist? Auf dem Dorf mag das ja noch angehen.

    Zum einen das und zum zweiten:

    Ich war letztens in einer Gemeinde die sehr ökumenisch orientiert ist, aber originär katholisch.
    Eine evangelische Frau sprach den (jungen und sehr sympathischen) Pfarrer auf genau dieses Thema an und er sagte "Wir respektieren die unterschiedlichen Herangehensweisen und Glaubensüberzeugungen".

    Warum muss man immer das eine schlechter finden als das andere?
    Bei den evangelischen Kirchen steht im Mittelpunkt das gemeinsame Abendmahl zu teilen, wie Jesus es getan hat.
    Bei den katholischen Kirchen steht im Mittelpunkt, die Wandlung der Hostie zum Leib Christi so wie Jesus sprach "Dies ist mein Leib".

    Das ist eine andere Interpretation und Glaubenswahrheit, der Zugang zu einem gemeinsamen Abendmahl im Sinne Jesu so wie es die evangelischen Kirchen machen ist somit vielleicht "niedrigschwelliger" als der bei den Katholiken, wo es eine viel stärkere Glaubensüberzeugung beinhalten sollte, zur Kommunion zu gehen.

    Letztens las ich einen ganz interessanten Artikel über Kircheneintritte.
    Die evangelischen Kirchen haben mehr Eintrittstellen und man kann wohl sehr schnell eintreten, bei den Katholiken gibt es mehr Gespräche vorab etc.
    Das unter anderem führt wohl dazu, dass bei den evangelischen Kirchen mehr Leute eintreten als bei den katholischen, letztere dann aber oft eine stärkere Bindung haben, aktiver sind und länger bleiben.

    Es sind zwei verschiedene Herangehensweisen, ich finde man kann das auch einfach mal nebeneinander stehen lassen ohne immer zu sagen das oder das ist besser. Letztendlich sind beides Angebote, die man wahrnehmen kann.
    Geändert von Inaktiver User (06.03.2015 um 23:28 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Evangelisch - reformiert - Landeskirchen: ich blicks nicht!

    Zitat Zitat von Flau Beitrag anzeigen
    Auch die Kirchenwelt ist gross und bunt. Richtig traurig finde ich persoenlich nur die katholische Praxis (so sie denn angewandt wird), "Suendern" die Kommunion zu verweigern, z.B. Geschiedenen. Das erscheint mir unbarmherzig und unchristlich.
    Geschiedene dürfen an der Kommunion teilnehmen, der einzige wirkliche Ausschlussgrund ist die Wiederverheiratung, da diese als Sakramentsbruch gilt.
    Es begründet sich darin, dass Jesus ein sehr striktes Scheidungsverbot ausgesprochen hat.
    Das ist so, kann man nachlesen und doof finden, es ist aber genau so wiedergegeben.

    Die evangelische Kirche bezieht sich in solchen Dingen manchmal dann auf Luther, der sagte "Die Ehe ist ein weltlich Ding". Aber um das Jesus-Wort kommt man als Christ letztendlich nicht herum.

    Aber ich wünsche mir bei den Wiederverheiraten Geschiedenen auch eine Verbesserung, es gibt Bewegung zu dem Thema, Kardinal Walter Kaspar hat eine sehr gute Rede dazu gehalten, hier der Kommentar der FAZ dazu:

    Kommunion wiederverheirateter Geschiedener: Ein Vortrag, der einen Sturm auslöste - Inland - FAZ

    Es gibt aber nunmal Strömungen in der Kirche die das als "Sündenfall" ansehen und als Anfang vom Ende der Ehe.
    Ich glaube der jetzige Papst sucht Wege ohne das Kind mit dem Bade auszuschütten.

    Hier noch einige Zitate der Rede im Wortlaut:

    http://www.domradio.de/themen/ehe-un...-walter-kasper

    Zitat Zitat von Flau Beitrag anzeigen
    In unserer anglikanischen Gemeinde hier ist jeder in der Abendmahlsrunde willkommen, wobei nur Konfirmierte Brot und Wein nehmen duerfen (selbstverstaendlich wird das nicht kontrolliert ) Unkonfirmierte und Ungetaufte erhalten einen Segen, wenn sie moechten.
    Das ist bei den Katholiken übrigens ganz genauso, da kann jeder einen "Segen" bekommen, der nicht an der Kommunion teilnimmt. Also gar nicht so viel anders, auch wenn mal wieder auf die Katholiken geschimpft wird....
    Geändert von Inaktiver User (06.03.2015 um 23:56 Uhr)

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    AW: Evangelisch - reformiert - Landeskirchen: ich blicks nicht!

    Der maßgebliche Unterschied im Verständnis des Abendmahls ist nicht Wandlung gegen Gedächtnismahl. Die Lutherischen glauben auch an eine Wandlung.
    Der Unterschied ist das Ämterverständnis.
    Katholisch: nur ein geweihter Priester kann die Wandlung gültig vornehmen.
    Evangelisch: die PfarrerInnen sind nicht "geweiht".
    Offiziell bedeutet die Teilnahme eines Protestanten an der katholischen Kommunion Konversionswilligkeit. Jedenfalls in den Augen der katholischen Kirche.

  10. Inaktiver User

    AW: Evangelisch - reformiert - Landeskirchen: ich blicks nicht!

    Zitat Zitat von Amphib Beitrag anzeigen
    Der maßgebliche Unterschied im Verständnis des Abendmahls ist nicht Wandlung gegen Gedächtnismahl. Die Lutherischen glauben auch an eine Wandlung.
    Der Unterschied ist das Ämterverständnis.
    Katholisch: nur ein geweihter Priester kann die Wandlung gültig vornehmen.
    Evangelisch: die PfarrerInnen sind nicht "geweiht".
    Aha, das habe ich dann anders gedacht, nämlich, dass es noch weitere Bedeutungsunterschiede gibt.
    Hier erklärt es jemand ganz gut, es gibt aber auch einen Unterschied was die Lutheraner und die Calvinisten angeht, für letztere scheint es tatsächlich eine Art Gedaechtnismahl zu sein, wie ich es insgesamt dachte. Womit wir ja wieder beim Thema wären:
    Religion: Abendmahl Evangelisch und Katolisch (Unterscheid abendmahl, Heilige Messe, katholisch)

    Und hier Wiki dazu
    http://de.m.wikipedia.org/wiki/Eucharistie

    Offiziell bedeutet die Teilnahme eines Protestanten an der katholischen Kommunion Konversionswilligkeit. Jedenfalls in den Augen der katholischen Kirche.
    Na, dann, herzlich Willkommen.
    Geändert von Inaktiver User (07.03.2015 um 09:23 Uhr)

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