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  1. Inaktiver User

    AW: Maria - Miterlöserin der Christen!

    Zitat Zitat von DerHeld Beitrag anzeigen
    Josef war definitiv der leibliche Vater Jesu.
    Wenn Du das sagst.
    Wie wäre es einfach mal unterschiedliche Ansichten nebeneinander stehen zu lassen?

  2. Inaktiver User

    AW: Maria - Miterlöserin der Christen!

    Zitat Zitat von DerHeld Beitrag anzeigen
    Als Mutter des Erlösers war sie frei von der Erbsünde, die seit Maria auf jeder Frau "lastet"
    Auch das eine ungewöhnliche Interpretation, ich vermute war ein Tippfehler (trotz Allwissenheit kann das scheinbar mal passieren).

  3. gesperrt

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    AW: Maria - Miterlöserin der Christen!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen



    ich habe den Verdacht, dass viele sich hierbei dann unbedingt als aufgeklärter Geist demonstrieren wollen.
    Mit dem anderen macht man sich angreifbar... Glaubt an Wunder und so nen Kokulorus.
    Warum beißt du dich so an der Unterstellung einer Außenwirkung fest? mir und bei allen Ungläubigen, die ich kenne ist völlig wurscht, was Andere darüber denken. Nein, stimmt nicht ganz. Ich meinem familiäre wie sozialen Umfeld sind so gut wie alle "irgendwie" gläubig, mehr, sehr oder weniger. Mich als Ungläubige zu outen ist jedesmal eine kleine Mutprobe. ich trage das nicht vor mir her, nur wenn ich mich verbiegen,heucheln oder lügen müsste, erkläre ich mich.
    An Jungfrauengeburt KANN ich nun mal nicht glauben, an Wunder generell nicht, aber daran, dass es für manch angebliches Wunder eine Erklärung gibt

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    AW: Maria - Miterlöserin der Christen!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dass die meisten Theologen davon ausgehen, dass er verheiratet war, weil er ein Rabbi war, habe ich noch nie gehört. Das müssen evangelische Theologen sein.
    "Und Petrus gedachte daran und sprach zu ihm: Rabbi, siehe, der Feigenbaum, den du verflucht hast, ist verdorrt." Mk 11,21
    und mehr Bibelstellen, wo Jesus Rabbi genannt wird.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Und zu seiner Abstammung, nun, auch da gibt es unterschiedliche Aussagen in der Bibel. Er wird oft auch Sohn der Maria genannt, was in diesen patriarchalen Zeiten sehr ungewöhnlich ist.

    Eindeutig ist in meinen Augen beispielsweise die Verkuendigung an Maria (Lukasevangelium),
    wo der Engel spricht "Fürchte Dich nicht, Maria, denn du hast Gnade bei Gott gefunden. Du wirst ein Kind empfangen .. usw.

    Maria sagt"wie soll das gehen, da ich keinen Mann erkenne?
    Engel: "Der Heilige Geist wird über Dich kommen... Etcpp."

    Gut, nun mag der geneigte Leser denken, ein Abstammungsbuch ist mehr Wert als die Aussage eines Engels, aber das ist dann vermutlich Ansichts- oder Glaubenssache.

    Dann oute ich mich hier halt als jemand der daran glaubt.

    Trotzdem wundert mich oft wie sehr sich alle an dem Thema festbeißen und ich habe den Verdacht, dass viele sich hierbei dann unbedingt als aufgeklärter Geist demonstrieren wollen.
    Mit dem anderen macht man sich angreifbar... Glaubt an Wunder und so nen Kokulorus.

    Das mag sein.
    Natürlich ist die Bibel auch ein Buch mit Erzählungen, Geschichten die weitergesponnen werden.
    Trotzdem, für mich ist es Logik, dass es, wenn es Gott gibt, auch Wunder geben kann.

    Sonst finde ich es irgendwann überzeugender auch Gott aus dem gesamten Weltbild rauszuradieren....
    Niemand will Gott aus dem Weltbild ausradieren (wer prägte das Wort?).

    Wenn es bei dem entscheidenden Konzil von Nicäa 325 um ein einheitliches Bild gegangen wäre, hätten die Konzilväter solche Dinge ausgebügelt. Haben sie aber nicht. Sie ließen Texte von offensichtlich zwei unterschiedlich Autoren nacheinander stehen. Dem ersten Autor war es wichtig, die Abstammung Jesu bis König David und bis Abraham nachzuweisen, der zweite Autor erzählt von dem Wunder der Jungfrauengeburt durch Maria. Die Konzilsväter waren belesene Menschen, ihnen ist der Unterschied sicher aufgefallen, haben aber beide Versionen beibehalten.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  5. Moderation

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    AW: Maria - Miterlöserin der Christen!

    Hmmm, ich hatte Frau Lei nicht so verstanden, dass sie damit unbedingt Nicht-Glaeubige meinte, bei denen ohnehin klar ist, dass sie nicht an die Goettlichkeit Jesu glauben und die somit ganz natuerlich keine Verwendung fuer jungfraeuliche Empfaengnis haben. Ich fuehlte mich da eher angesprochen (wurde ja ganz zu Beginn auch von Lore-Lei zitiert), als Glaeubige mit einem stark kopflastigen Glaubensverstaendnis.

    Und da ist ihre Frage schon berechtigt, warum man sich ausgerechnet an diesem Wunder, an dieser Uebernatuerlichkeit hochziehen muss. Ich gehe deswegen auch in mich. Und auch wenn ich die vermuteten Beweggruende fuer mich (!) guten Gewissens ausschliessen kann - besonders aufgeklaert wirken wollen, (ueber)grosse Bedeutung des Themas Sex - so kann ich durchaus verstehen, wie Lore-Lei zu diesen Theorien kommt.

  6. Inaktiver User

    AW: Maria - Miterlöserin der Christen!

    Liebe Flau, genau so meine ich es.
    Dass jemand der nicht an Gott glaubt und für den Jesus, ein normaler, vielleicht besonderer oder nicht besonderer Mensch war, nicht an die Jungfrauengeburt glaubt, finde ich ziemlich normal.

    Und ich respektiere es auch völlig, dass Christen, also Gläubige, das anders sehen als ich.

    Da gab es ja, wie Opelius schrieb, viele schlaue und vermutlich auch weniger schlaue Menschen, die sich da ernsthafts drüber gestritten haben. Ich lese ja immer noch meine Geschichte über das frühe Christentum, ganz interessant, was da für Theorien zu wildesten Streits und Kirchentrennungen geführt haben (z.B. Hat Jesus nur ein Wesen oder 2? War er zu Beginn göttlich oder wurde er erst? etcpp).

    Für mich steht diese Jungfrauengeburt als Teil der besonderen Geschichte um Jesus von Anbeginn an. Von der Verkündigung, über die Flucht, über die Anbetungen des Kindes und sofort. Und nochmal: Manches mag nur ein Bild sein, manches eine spätere Überhöhung, aber wenn ich glaube, dass Jesus Gottes Sohn ist und es einen dreifaltigen Gott gibt, was ja nunmal der Kern des Christentums ist, dann halte ich das alles für möglich, dann glaube ich sogar, dass nicht alles nach Schema 0815 abgelaufen ist.

    Dann war er ein Mensch aber zugleich herausgehoben von den Menschen.

    Oh, Mann, ich hätte niemals gedacht, dass ich mal in einem Internerforum die Jungfrauengeburt diskutieren würde.

    Es ist ja auch nicht das einzige Wunder um Jesus herum, da gibt es ja ne ganze Reihe, was man so nicht erklären kann.

  7. Inaktiver User

    AW: Maria - Miterlöserin der Christen!

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Niemand will Gott aus dem Weltbild ausradieren (wer prägte das Wort?).
    Das weiß ich nicht, verrätst Du es mir?

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    AW: Maria - Miterlöserin der Christen!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn Du das sagst.
    Wie wäre es einfach mal unterschiedliche Ansichten nebeneinander stehen zu lassen?
    Vorschläge, wer es gewesen sein könnte?

    Wenn dich die Religionsgeschichte doch so dolle interessiert, warum beschäftigst du dich dann nicht damit?
    Die Thesen sind eindeutig auch Teil der Religionsgeschichte(n).
    Das Idol unserer Kindheit war ein arbeitsloser Aussteiger mit hohem Bildungsgrad, der abseits gesellschaftlicher Normen im Bauwagen lebte.

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