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    AW: Maria - Miterlöserin der Christen!

    sehr schön zusammengefasst!

  2. Inaktiver User

    AW: Maria - Miterlöserin der Christen!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    MEIN logisches denken hindert mich daran, an die jungfrau maria zu glauben.

    echt, ich bin heilfroh evangelisch zu sein.
    mir wurde das nie eingeimpft.

    das, was ich glaube, glaube ich aus freien stücken.
    wird leider immer weniger, je älter ich werde.
    Ich habe nicht gesagt, was ich glaube, sondern nur dass mir das Thema nicht so wichtig ist und dass es in sich logisch ist.

    Eingeimpft wurde mir schon gar nix.
    Und das Glaubensbekenntnis bei Katholiken und Evangelen ist ja genau das gleiche.

    Zum Thema glauben wenn man älter wird, ja, das wird anders, es kann weniger werden, das kann ich nachvollziehen, man sieht ja auch einfach andere Dinge.

    Kinderglauben ist für mich nicht Erwachsenenglauben.
    Es ist... anders.

  3. Inaktiver User

    AW: Maria - Miterlöserin der Christen!

    warum fühlst DU dich von meiner aussage angesprochen Lore_lei?

    das war eine allgemeine (!) aussage von mir.

    mir fehlt die zeit, muße und vor allem der glaube, mich mit solchen themen ernsthaft zu beschäftigen.

  4. Inaktiver User

    AW: Maria - Miterlöserin der Christen!

    Zitat Zitat von ilazumgeier Beitrag anzeigen
    weil es wider alle Natur ist und somit - für mich - un-glaublich. weil derartige Behauptungen für mich die Glaubwürdigkeit des Ganzen unterminieren, EIN Beleg sozusagen, dass das alles ....... ist
    Das verstehe ich.
    Das sind ja auch so theologische Spitzfindigkeiten die - für mich - am Kern der Sache vorbei gehen.
    Für Jesus war das jedenfalls kein Thema.

    Bei der Lehre ist es halt so, dass es eben oft auch Erklaerungsversuche sind, um die Lehre verteidigen zu können, und bestimmte Leitlinien (in der KK eben Dogmen) die herausgegeben werden um eine einheitliche Lehre in der gesamten Kirche zu haben.
    Ich - für mich - sehe das eher pragmatisch und es hat den Effekt, das die Katholiken in Chile und die in Wanne-Eikel eine 'Sprache' sprechen und die gleichen Rituale pflegen. Ich denke nicht, dass jeder alles buchstabengetreu Glauben muss.

    Zum Strangthema ...
    Ich denke für viele ist Maria eine positive Frauenfigur, für manche bleibt sie etwas blass, weil sie ja "nur" die Mutter ist. Aber ich mag dieses 'Familiäre' am Christentum. Ich verstehe auch die feministische Kritik an dem Thema, finde sie aber etwas einseitig... Es gibt nunmal auch andere Herangehensweisen, und kommt Josef denn so viel besser weg?


    @ Tosca
    Ich dachte Du beziehst Dich auf mein Post weil ich von der Logik angefangen hatte.

    Mich interessiert das Thema halt - der Glaube aber auch die Religionsgeschichte - da ist jeder halt anders.

  5. gesperrt

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    AW: Maria - Miterlöserin der Christen!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    und kommt Josef denn so viel besser weg?
    Wie kommt der denn weg? Meines Wissens wird der grösstenteils ignoriert. Obwohl es sicher auch interessant ist zu untersuchen, was er alles bewirkt hat, ob er ein gutes Vorbild als Vater ist. Mag sein, dass er neben Gott-Vater schlicht verblasst, der Arme?

    Ein Mann, der seiner Frau glaubt, dass sie jungfräulich schwanger geworden ist, und der Träume zum Anlass nimmt, ins Exil zu fliehen, ist auf alle Fälle nicht ein Otto Normalo.

    gruss, barbara

  6. Inaktiver User

    AW: Maria - Miterlöserin der Christen!

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Ein Mann, der seiner Frau glaubt, dass sie jungfräulich schwanger geworden ist, und der Träume zum Anlass nimmt, ins Exil zu fliehen, ist auf alle Fälle nicht ein Otto Normalo.
    Das stimmt.

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    AW: Maria - Miterlöserin der Christen!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich persönlich, selbst katholisch, finde die Frage völlig überhöht.
    Es ist für mich erstmal nur "logisch", dass Jesus, wenn er denn von Gott gesandt war nicht unbedingt auf dem üblichen Wege gezeugt worden sein muss.
    Warum ist es für die einen so wichtig, dass ein Geschlechtsakt statt gefunden haben muss?
    Ich denke, dass es dabei eben schon um den besonderen Status geht, um die Gottes-Sohn-Schaft.

    Dass die Jungfräulichkeit Marias dann so überhöht wird, finde ich auch übertrieben, aber auch von Jesus wird nicht vermittelt, dass er jemals Sex gehabt habe.
    ich sehe in der Bibel einen sehr deutlichen Widerspruch zu der "Jungfrauengeburt" in Matthäus 1. : "Dies ist das Buch von der Geburt Jesu Christi, der da ist ein Sohn Davids, des Sohnes Abrahams" Es folgt in den nächsten Versen 1 - 17 die Ahnentafel Jesu von Abraham über König David bis eben Josef, dem Zimmermann.
    Für mich heißt das, der Autor will nachweisen, dass königliches Blut im neugeborenen Knaben fließt.

    Und ab Vers 18 die bekannte Version von der "Jungfrauengeburt".

    Von sich selbst sagte Jesus, er sei Menschen- und Gottessohn.

    Die meisten Theologen gehen davon aus, das Jesus verheiratet war, weil er ein Rabbi war. Um den Beruf ausüben zu können, ist verheiratet sein Voraussetzung. Jene Maria Magdalene wird im Philippusevangelium (das nicht in den Bibelkanon aufgenommen wurde) als seine Gefährtin bezeichent. Sie gehörte zu dem Jüngerkreis und war wie alle anderen Frauen für die Versorgung zuständig.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  8. Inaktiver User

    AW: Maria - Miterlöserin der Christen!

    @Opelius

    Dass die meisten Theologen davon ausgehen, dass er verheiratet war, weil er ein Rabbi war, habe ich noch nie gehört. Das müssen evangelische Theologen sein.

    Und zu seiner Abstammung, nun, auch da gibt es unterschiedliche Aussagen in der Bibel. Er wird oft auch Sohn der Maria genannt, was in diesen patriarchalen Zeiten sehr ungewöhnlich ist.

    Eindeutig ist in meinen Augen beispielsweise die Verkuendigung an Maria (Lukasevangelium),
    wo der Engel spricht "Fürchte Dich nicht, Maria, denn du hast Gnade bei Gott gefunden. Du wirst ein Kind empfangen .. usw.

    Maria sagt"wie soll das gehen, da ich keinen Mann erkenne?
    Engel: "Der Heilige Geist wird über Dich kommen... Etcpp."

    Gut, nun mag der geneigte Leser denken, ein Abstammungsbuch ist mehr Wert als die Aussage eines Engels, aber das ist dann vermutlich Ansichts- oder Glaubenssache.

    Dann oute ich mich hier halt als jemand der daran glaubt.

    Trotzdem wundert mich oft wie sehr sich alle an dem Thema festbeißen und ich habe den Verdacht, dass viele sich hierbei dann unbedingt als aufgeklärter Geist demonstrieren wollen.
    Mit dem anderen macht man sich angreifbar... Glaubt an Wunder und so nen Kokulorus.

    Das mag sein.
    Natürlich ist die Bibel auch ein Buch mit Erzählungen, Geschichten die weitergesponnen werden.
    Trotzdem, für mich ist es Logik, dass es, wenn es Gott gibt, auch Wunder geben kann.

    Sonst finde ich es irgendwann überzeugender auch Gott aus dem gesamten Weltbild rauszuradieren....

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    AW: Maria - Miterlöserin der Christen!

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen

    Aber eine immerwährende Jungfrau war sie nicht, sie gebar noch Geschwister, u.a. Johannes, den Jünger. Mit ihm ging sie auch nach Ephesos, nachdem die Jüngerschaft auseinander gefallen warl. Dort befindet sich auch ihr Grab der Überlieferung nach, an der Stelle, wo einst ein Tempel der Aphrodite stand.
    Doch, das war sie - laut katholischen und orthodoxen Kirchen.
    Natürlich nicht körperlich. Als Mutter des Erlösers war sie frei von der Erbsünde, die seit Eva auf jeder Frau "lastet" und demnach jungfräulich rein.
    Geändert von DerHeld (28.02.2015 um 18:00 Uhr)
    Das Idol unserer Kindheit war ein arbeitsloser Aussteiger mit hohem Bildungsgrad, der abseits gesellschaftlicher Normen im Bauwagen lebte.

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    AW: Maria - Miterlöserin der Christen!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Da geht es wohl nur um die "unbefleckte Empfängnis" im Bezug auf Jesus: sie hat Jesus nicht durch profanen Geschlechtsverkehr (mit Josef) empfangen sondern irgendwie anders. Ein Wunder, weil: trotzdem Jungfrau.
    Nein. Lt. Schrift steht "mit seinem anvertrauten Weibe Maria"
    "Vertraut" war zu Übersetzungszeiten auch: die hatten bereits GS.
    Unbefleckte Empfängnis bezieht sich nicht auf die Art der Empfängnis. Josef war definitiv der leibliche Vater Jesu.
    Das Idol unserer Kindheit war ein arbeitsloser Aussteiger mit hohem Bildungsgrad, der abseits gesellschaftlicher Normen im Bauwagen lebte.

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