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  1. Inaktiver User

    AW: Maria - Miterlöserin der Christen!

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Es gibt wohl immer noch welche, die lieber mit der Mama als dem Bruder reden, wenn sie ein Problem haben.



    Das klingt fast so, als ob Gnosis was Ungebührliches wäre.

    In diesen theologischen Feinheiten gibt's ja auch mehrere Ansichten, vor allem, da es den meisten schwer fallen dürfte, grundlegende christliche Konzepte wie zB "eingeborene Sohn" oder "Reich des Todes" oder eber "ganzer Mensch" klar, eindeutig und ohne offene Fragen zu definieren.

    Was ist denn das, ein "ganzer Mensch"? Sind wird denn ganze Menschen? Woran erkennt man so einen? - udn das mal ganz abgsehen von der Frage nach einer eventuellen Göttlichkeit

    gruss, barbara
    Da wärest du bei Karl Rahner, "Grundkurs des Glaubens", gut aufgehoben. Ich sehe leider keine Möglichkeit, hier theologische Proseminare durchzführen.

  2. gesperrt

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    AW: Maria - Miterlöserin der Christen!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Daran fühle ich mich durchaus erinnert, wenn die Bibel wortwörtlich interpretiert wird unter der Prämisse, sie sei Buchstabe für Buchstabe von Gott persönlich diktiert.
    Das tun ja die wenigsten.

    Und sogar jene, die behaupten, sie täten es, tun es nicht. Ich halte ja die Bibel nicht für das irrtumlos inspirierte Wort Gottes, abe ich hab schon mehr als einmal festgestellt, dass ich Stellen wörtlich nehme (aus mir gut erscheinenden Gründen), die Vertreten von Wörtlichkeit nicht wörtlich nehmen. zB von Paulus das "alles ist erlaubt". Klar nehm ich das wörtlich!


    Das gilt dann auch für beide Seiten. Der Zweifel hat so viel Daseinsberechtigung wie der Glaube.
    sicher.

    Es ist ja nicht so, dass Gläubige nie zweifeln. Ganz im Gegenteil.



    Das versteh ich jetzt nicht - hast du ein Beispiel?
    Es gibt eine grössere Gruppen von Atheisten, die vom Glauben so ungefähr das ablehnen, was man im Religionsunterricht der Grundschule vermittelt bekommt. Und die der festen Überzeugung sind, das, was man dort lernt, sei schon alles, was es im Glauben gibt und geben kann. Und die daran festhalten, sogar wenn sie darauf hingewiesen werden, dass es sowas wie Glauben für Erwachsene gibt, genauso wie es auch höhere Mathematik gibt, die in einigen Dingen der Grundschulmathematik widerspricht - zum Beispiel wird in der Grundschule den Kindern erzählt, dass die Rechnung 9-25 "nicht funktioniert" - und das ist durchaus pädagogisch begründbar - aber später, wenn das Konzept der negativen Zahlen behandelt wird, sieht das anders aus.

    Analog gibt es das im Glauben, aber auf diese Idee können sich viele Leute nicht einlassen.

    Das, was die TE hier geschrieben hat, verstehe ich als die Realität ihres Glaubens.
    ich hoffe doch sehr, dass Leute hier von der jeweiligen Realität ihres Glaubens reden, und nicht von etwas, an das sie selbst nicth glauben.

    gruss, barbara

  3. gesperrt

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    AW: Maria - Miterlöserin der Christen!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Da wärest du bei Karl Rahner, "Grundkurs des Glaubens", gut aufgehoben. Ich sehe leider keine Möglichkeit, hier theologische Proseminare durchzführen.
    Danke, aber nein danke, ich habe keinerlei Bedarf an theologischen Proseminaren.

    Wie kommst du überhaupt darauf, mir sowas vorzuschlagen?

    Die von mir aufgeworfenen Fragen konnten mir übrigens schon eine ganze Menge gelernter Theologen NICHT beantworten.

    gruss, barbara

  4. Inaktiver User

    AW: Maria - Miterlöserin der Christen!

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Das tun ja die wenigsten.
    Den Eindruck hatte ich schon bei der TE.

    Und sogar jene, die behaupten, sie täten es, tun es nicht. Ich halte ja die Bibel nicht für das irrtumlos inspirierte Wort Gottes, abe ich hab schon mehr als einmal festgestellt, dass ich Stellen wörtlich nehme (aus mir gut erscheinenden Gründen), die Vertreten von Wörtlichkeit nicht wörtlich nehmen. zB von Paulus das "alles ist erlaubt". Klar nehm ich das wörtlich!
    Paulus ist meines Wissens kein Prophet gewesen. Ich bezog mich auf die Teile der Bibel, die als direkt von Gott weitergegeben verstanden werden (Gott => Moses), Genesis.


    sicher.

    Es ist ja nicht so, dass Gläubige nie zweifeln. Ganz im Gegenteil.
    Das würde ich auch mit Interesse lesen - konkret.


    Es gibt eine grössere Gruppen von Atheisten, die vom Glauben so ungefähr das ablehnen, was man im Religionsunterricht der Grundschule vermittelt bekommt

    .......

    Analog gibt es das im Glauben, aber auf diese Idee können sich viele Leute nicht einlassen.
    Sorry, das ist jetzt keine Antwort auf meine Frage bzw. erklärt mir nicht, was du oben konkret gemeint hast.
    Du beschreibst lediglich, was du für ein Erkenntnisproblem bei Atheisten hältst.

    Oder habe ich den Bezug dieser Passage von dir:

    Allzu oft werden ja bloss simplizistische Vorurteile abgelehnt, die gar nichts mit der Realität eines Glaubens oder einer Weltanschauung zu tun haben.
    falsch verstanden?

  5. gesperrt

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    AW: Maria - Miterlöserin der Christen!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Paulus ist meines Wissens kein Prophet gewesen. Ich bezog mich auf die Teile der Bibel, die als direkt von Gott weitergegeben verstanden werden (Gott => Moses), Genesis.
    Bei den Vertretern von Wörtlichkeit wird in der Regel die ganze Bibel als irrtumslos wörtlich von Gott inspiriert verstanden.

    Wobei durchaus der Text selbst auch Hinweise darauf gibt, dass er eben dies NICHT ist.


    Das würde ich auch mit Interesse lesen - konkret.
    nun ja, es gibt genug christliche Foren, wo du das in aller Ausführlichkeit und in allen Varianten nachlesen kannst, wenn du willst.


    Sorry, das ist jetzt keine Antwort auf meine Frage bzw. erklärt mir nicht, was du oben konkret gemeint hast.
    Du beschreibst lediglich, was du für ein Erkenntnisproblem bei Atheisten hältst.
    ja, ich meinte das Erkenntnisproblem bei gewissen Atheisten und Skeptikern. Die erkennen eben nicht, dass es durchaus mehr Substanz im Glauben hat, als das, was in der Sonntagsschule vom netten Frollein erzählt wurde.

    gruss, barbara

  6. Inaktiver User

    AW: Maria - Miterlöserin der Christen!

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Bei den Vertretern von Wörtlichkeit wird in der Regel die ganze Bibel als irrtumslos wörtlich von Gott inspiriert verstanden.
    Das wäre mir neu.


    ja, ich meinte das Erkenntnisproblem bei gewissen Atheisten und Skeptikern. Die erkennen eben nicht, dass es durchaus mehr Substanz im Glauben hat, als das, was in der Sonntagsschule vom netten Frollein erzählt wurde.
    Da sind sich dann ja alle - Atheisten, Skeptiker, Gläubige - wieder gleich: jeder pickt sich das zusammen, was ihm in das Weltbild passt.

    Der eine nimmt's wörtlich, der andere interpretiert, der dritte kanns einfach nicht glauben.
    Glaube ist dann das, was der Atheist einfach nicht verstanden hat. Aha.

    Wobei mich Frömmigkeit sehr berühren kann. Ich schaue eher darauf, wie die Menschen glauben und nicht was.

  7. gesperrt

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    AW: Maria - Miterlöserin der Christen!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das wäre mir neu.
    siehst du, man lernt nie aus.


    Da sind sich dann ja alle - Atheisten, Skeptiker, Gläubige - wieder gleich: jeder pickt sich das zusammen, was ihm in das Weltbild passt.
    Das ist jetzt nicht sehr nett fomuliert.

    Man kann auch sagen: jeder Mensch hat seine bewusst gewählten Prioritäten, aber auch seine unbewussten blinden Flecke, und die machen dann ein Weltbild aus, beim einen klüger und differenzierter, beim andern banaler und gröber. udn das quer durch Konfessionen hindurch.


    Glaube ist dann das, was der Atheist einfach nicht verstanden hat.
    nicht notwendigerweise. DAs wär jetzt zum Beispiel ein Beispiel für "banal und grob". Das ginge auch etwas feiner und präziser, und kommt doch sehr darauf an, was wer wie sagt.

    gruss, barbara

  8. Inaktiver User

    AW: Maria - Miterlöserin der Christen!

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen

    Das ist jetzt nicht sehr nett fomuliert.

    Man kann auch sagen: jeder Mensch hat seine bewusst gewählten Prioritäten, aber auch seine unbewussten blinden Flecke, und die machen dann ein Weltbild aus, beim einen klüger und differenzierter, beim andern banaler und gröber. udn das quer durch Konfessionen hindurch.
    Und wo machst du dann den Unterschied zwischen religiösem Glauben und Weltanschauung?

    Oder ist der Glaube die Weltanschauung des Gläubigen und der Atheismus die Religion des Nicht-Gläubigen?



    nicht notwendigerweise. DAs wär jetzt zum Beispiel ein Beispiel für "banal und grob". Das ginge auch etwas feiner und präziser, und kommt doch sehr darauf an, was wer wie sagt.
    Die "gewissen" Atheisten, die bei "Frolleins" Vortrag geistig stehen geblieben sind, hattest du ja angeführt.

  9. Inaktiver User

    AW: Maria - Miterlöserin der Christen!

    Kann mir mal jemand erklären, wie Maria Jungfrau sein konnte, wenn sie doch verheiratet war? Nämlich mit Joseph, dem Zimmermann.

  10. Inaktiver User

    AW: Maria - Miterlöserin der Christen!

    Laut Skript war sie nur verlobt.

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