Echt?
Dann hast Du aber ein sehr mildes Verständnis von Menschen und lehnst persönliche Verantwortung ab.
Findest Du auch fiese Nazis o.ä. sind irgendwie gar nicht selber schuld?
Nun, wenn Du das Konzept der freien Willens ablehnst, dann ist das wohl so.
Ich denke und erlebe das Leben anders.
Für mich ist Freiheit und Verantwortung für mein eigenes Handeln ein ganz ganz wichtiges Gut.
Ich glaube, besser kann ich es Dir dann auch nicht erklären.
Antworten
Ergebnis 41 bis 50 von 117
Thema: Fragen zum Katholizismus
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05.02.2015, 16:22Inaktiver User
AW: Fragen zum Katholizismus
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05.02.2015, 16:25
AW: Fragen zum Katholizismus
Die Erbsuende. Die ist fuer mich auch sowas abstruses. An die glaube ich nicht - siehe auch mein Problem mit dem freien Willen.
Eva wendet Ihren freien Willen an und schau' was dann passiert ist.Mein Leben, bis ans Ende der Welt ginge ich mit Dir!
(Opernplakat in Berlin)
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05.02.2015, 16:32
AW: Fragen zum Katholizismus
Mein Leben, bis ans Ende der Welt ginge ich mit Dir!
(Opernplakat in Berlin)
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05.02.2015, 16:35
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05.02.2015, 16:39Inaktiver User
AW: Fragen zum Katholizismus
Ich habe nicht gesagt, dass ich besser bin als jemand anders. Aber ich denke, wir sollten es zumindest von uns versuchen. Und wenn man "schuldig" wird, dann hat man eben die Verantwortung dafür zu tragen.
Es nicht besser wissen?
Das klingt schnell wie eine Entschuldigung für alles - vielleicht ist man manchmal nur zu bequem oder zu ängstlich um sich für etwas oder jemanden einzusetzen?
Und wenn man tatsächlich etwas zu spät erkennt, dann hat man immer noch die "Chance" zur Reue - im Christentum. Das Thema hatten wir ja schon vorher.
Das bringe ich dann nicht mit Deiner Ablehnung des Konzepts des freien Willens zusammen.
Ohne freien Willen keine persönliche Verantwortung.
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05.02.2015, 16:40Inaktiver User
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05.02.2015, 16:58
AW: Fragen zum Katholizismus
Und bist es immer noch. Einmal getauft genügt, da kannst du noch so austreten, konvertieren, vom Glauben abfallen.^^
Zur Beichte: Mir sagt sie nichts, und ich gehe nicht hin. Aber wenn sie anderen das Leben erleichtert, weil sie sich was "von der Seele sprechen" können, wenn sich Menschen dadurch von einer echten oder vermeintlichen Schuld befreien können, wenn die Beichte ihrem Seelenfrieden hilft oder ein paar davon abhalten kann, vor lauter innerer Verzweiflung zur Waffe zu greifen... warum dann nicht?
Ich hatte immer das Gefühl, dass der/die/das Gott an Büchern nicht sonderlich interessiert ist. Auch nicht an Päpsten, Priestern und Heiligen. Das ist alles Menschenwerk und im Interesse der Menschen, manchmal gut, oft schlecht, aber immer durchschaubar.*
Der Adler fängt keine Mücken.
'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz' ist Kindergartenniveau. - Igor Levit
Deutsche Tugenden: „Pünktlich wie die Deutsche Bahn, ehrlich wie die Deutsche Bank und sauber wie VW.“
Arnulf Rating
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05.02.2015, 18:10
AW: Fragen zum Katholizismus
Ich weiß
, das wird man nicht wieder los.
Aber zumindest habe ich mich durch meinen Kirchenaustritt und noch ein paar andere Sünden, die ich bewusst begangen habe und weder bereue noch gebeichtet habe, wohl selbst exkommuniziert. Wenn ich die Exkommunikation richtig verstanden haben.
Schuldig der Apostasie und der Häresie.
Und stolz darauf.
Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.
.... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/
Profilbild © edwardbgordon
Moderation: "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"
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05.02.2015, 18:18
AW: Fragen zum Katholizismus
Ich habe es ja als Agnostikerin wirklich leicht.
Ich muss nichts beweise, ich muss keinen Glauben prüfen und wenn es Gott dann zum Schluss doch gibt, bin ich vielleicht trotzdem noch fein raus - denn der Gott, den ich mir vorstellen könnte, der ist mehr daran interessiert, dass ich ein netter Mensch bin und so wenig Schaden anrichte wie möglich.
Und mit den 10 Geboten kann ich mich ja auch weitgehend anfreunden - und aus meiner Sicht kann ein guter Gott nicht so eitel sein, dass es eine Rolle spielt, ob ich noch andere Götter hatte oder den Sabat geheiligt haben. Und zumindest habe ich nicht getötet, nicht gestohlen, nicht die Ehe gebrochen, kein falsches Zeugnis gegeben und begehre weder meines Nächsten Weib, Vieh oder Sklaven. Wobei mir gerade das erste Mal auffällt, dass es nicht verboten ist, den Mann meiner Nächsten zu begehren .... aber selbst das habe ich bislang nicht getan.
.....
Aber wir werden es alle nach unserem Tod erfahren, ob es ein Jenseits gibt und ob die meisten dann doch enttäuscht werden, weil da ein großes Schild steht "Heute nur für Zeugen Jehovas".
Just kidding - nehmt das letzte bitte nicht zu ernst.
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05.02.2015, 18:41
AW: Fragen zum Katholizismus
Vor Gott ja, vor den Menschen müssen weltliche Gerichte die Schuldfrage bearbeiten.
Das "jüngste Gericht" wird es nicht geben, davon bin ich überzeugt.
Zur "Erbsünde", die mich auch lang beschäftigt hat. Gott kann nicht schuld sein kann an der Unvollkommenheit und Schlechtigkeit Welt. Also sind es die Menschen.
Für mich eine für die Unschuldigen grausame Erfindung und sehr simple Erklärung für Leid, Krankheit, Bosheit, Tod... Dass die Erbsünde heute noch gelehrt wird, finde ich skandalös. Ich hätte gerne ein Christentum ohne diesen alten Firlefanz.*
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