Werte gab und gibt es außerhalb der Religion(en), religiöse Menschen leben sie - jedenfalls in meinem sehr katholischen Umfeld - kein bisschen mehr als Ungläubige. Besonders Glaubensfeste habe ich oft als sehr selbstgerecht und schmalherzig erlebt, in meinem Herkunftsdorf (nicht übertragbar) waren es die Dauer-Weihwassersprenger und Bibelsprüche-Zitierer, die in Geschäftsdingen bekannt dafür waren, dass man ihnen besser nicht vertraut
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Thema: Fragen zum Katholizismus
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08.02.2015, 14:41
AW: Fragen zum Katholizismus
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08.02.2015, 14:46Inaktiver User
AW: Fragen zum Katholizismus
Aber ich denke, dass dies nicht die Frage in diesem Strang sind.
Mach doch einen auf... Kann man ohne Religion trotzdem Werte leben, oder so?
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08.02.2015, 14:53
AW: Fragen zum Katholizismus
Das wäre für mich nach Humanismus und Aufklärung eine der blödsten und überflüssigsten Fragen überhaupt. Die Fragestellung könnte auch nur von einem religiösen Menschen kommen. Wir Atheisten und Agnostiker wissen schon, dass wir keine Schimpansen sind, die sich von Ast zu Ast hangeln.
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08.02.2015, 15:45Inaktiver User
AW: Fragen zum Katholizismus
Weisst Du, liebe Ila, das schöne finde ich ja bei der christlichen Religion, dass Jesus genau diesen Leuten immer mal wieder die Leviten liest. Es gibt doch so viele Bibelstellen, die auch in den Gottesdiensten gelesen werden, wo Jesus immer wieder hervorhebt, dass zum Beispiel der Zöllner, der ganz schüchtern in die Kirche kommt und sich fragt ob er Willkommen ist, viel eher einen Platz "im Himmel" findet, als derjenige, der stets in der ersten Reihe sitzt und sich stolz gibt.
Ein Bekannter von mir der als Buchhalter arbeitet, sagte aber mal er hat eher gute Erfahrungen mit denen gemacht die einer Konfession angehören. Ich denke überall gibt es sone und sone.
Ich kenne auch viel sehr Gläubige, die sehr engagiert sind, andere weniger.
Und ich finde den unterschiedlichen Zugang den jeder einzelne hat immer wieder erstaunlich unterschiedlich.
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08.02.2015, 16:07
AW: Fragen zum Katholizismus
Erstaunlich finde ich den Zugang an sich, aber deswegen will ich den Glauben niemandem madig machen. Ich kann es nur einfach nicht verstehen, muss ich auch nicht und ich denke, dass es Vielen damit besser geht. Und natürlich gibt es überall mehr und weniger moralisches Verhalten, aber eben Beides auf beiden Seiten; Ethik ist weder eine Erfindung noch ein Privileg Gläubiger - was viele Gläubige aber zu glauben scheinen, das wurde nicht nur in den Bri-Glaubenssträngen schon behauptet.
Aber ich will kein Nebenthema eröffnen, es war eine Einlassung zu einem Posting (s # 87), ich ziehe mich hiermit wieder zurück
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08.02.2015, 16:11
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08.02.2015, 16:17
AW: Fragen zum Katholizismus
Mein Leben, bis ans Ende der Welt ginge ich mit Dir!
(Opernplakat in Berlin)
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08.02.2015, 16:19
AW: Fragen zum Katholizismus
Naja, so wie ich nicht alle Muslime, nicht alle Katholiken oder überhaupt alle Angehörigen irgendeiner Glaubensrichtung für tolle Menschen oder totale Idioten halte - so halte ich auch nicht alle Agnostiker oder Atheisten für tolle Menschen oder totale Idioten.
Es gibt bei allen sonne und sonne.
Das macht das ganze ja so kompliziert.Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.
.... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/
Profilbild © edwardbgordon
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08.02.2015, 16:21
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08.02.2015, 16:21Inaktiver User


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ich finde, das macht es eben grade einfach. Könnte alles vereinfachen.
