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  1. Inaktiver User

    AW: Fragen zum Islam

    Zitat Zitat von Fourthhandaccount Beitrag anzeigen
    Nein, definitiv nicht. Ich bin, wie ich schon schrieb, mit einem gläubigen Menschen verheiratet. Das funktioniert auch, wenn der gläubige Mensch nicht den Glauben als Maßstab für moralische Entscheidungen als Grundlage nimmt, sondern das Gesetz oder die Tradition des Landes, in dem er lebt. Wegen mir kann jeder glauben, was er will. Wenn es im Einklang zu unserem Grundgesetz steht. Und das ist nicht der Fall, wenn die Frau untergebuttert wird.

    Ich akzeptiere den Glauben als Glaube, wie anders könnte es auch sein? Ich kann das Glauben, den Glauben nicht verbieten, denn es ist nicht Wissen, welches ich be- oder widerlegen kann.
    Ich habe muslimische, jüdische, katholische, protestantische und atheistische Freunde. Das geht schon, wenn alle wollen, akzeptieren und ein Stück zurückstecken.
    Und genau wegen des Gefetteten bin ich Verfassungspatriotin :-). Sehe ich ganz genauso - ich kann gar nicht anders als vertrauen, ist irgendwie in mir drin, geht nicht weg - hab es echt ernsthaft jahrelang versucht zu verdrängen, verstecken, nicht zu beachten - funktioniert nicht. Aber das ist so dermaßen irrational "in mir drin", dass ich ja kaum ne Sprache dafür finde - wie sollte man das dann anderen aufdrücken/aufdrängen können?

    Und die Verfassung als Grundlage und die Demokratie als Prozess - unter diesem Dach können sich alle wiederfinden, egal, wie sie sich "innerlich verfassen" :-)
    Geändert von Inaktiver User (11.02.2015 um 21:34 Uhr) Grund: Sorry, immer noch in Eile und wahrscheinlich für heute "weg".

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    AW: Fragen zum Islam

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das denke ich mir, ja ist nachvollziehbar aus der Zeit und der wichtigen Rolle der Frau als Mutter.
    Es ist trotzdem alles sehr genau vorgeschrieben und da von Allah gesagt, ja als Verbot für alle Zeiten.
    Das finde ich schon etwas arg.



    In der Sure vier, 16
    Wenn euere Frauen sich durch Unzucht vergehen und vier Zeugen aus Eurer Mitte bezeugen dies, dann kerkert sie in euerem Hause ein bis der Tod sie befreit oder Allah ihnen sonst einen Versöhnungsweg zeigt.

    Die Ausgabe stammt aus dem Jahr 1962

    Wie gesagt, ich kann es gut verstehen, dass man die Religion seiner Vorfahren kennen und leben möchte, aber ich finde eben die Rolle der Frau eben doch immer wieder schwierig.
    Moderne Muslima finden da ja scheinbar einen Weg.
    Nee,sorry,also das kann nicht sein.
    Wenn es Dich interessieren sollte,dann lese
    was besseres.:)
    Zeige dich, wie du bist oder sei, wie du dich zeigst

    Anno dazumal als Seven bekannt.

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    AW: Fragen zum Islam

    Zitat Zitat von Fourthhandaccount Beitrag anzeigen
    Okay, da kenne ich vermutlich mehr, da ich seit Jahren muslimische Freunde und Mitarbeiter habe. Auch jüdische, also habe ich schon ein wenig Eindrücke. Die natürlich nicht für alle Menschen der jeweiligen Glaubensrichtung gelten - da ich von einem katholischen in ein evangelisches Bundesland gezogen bin, haben sich aber auch dort interessante Erkenntnisse ergeben ...
    Dem Eindruck, dass Bildung Dinge verändert, kann ich im Falle der Moslems nicht so ganz folgen. Der überwiegende Teil der Moslems, den ich kenne, lebt zumindest seit der Kindheit hier und hat studiert. Betrete ich ihre Familiensituation oder höre ihre Ansichten speziell hierzu, werde ich oft in eine andere Zeit katapultiert. Erschreckend.
    Ich glaube inzwischen nicht mehr, dass es (nur) die Bildung ist. Sehr einfach gesagt, sie müssen von der Religion weg, die Religion als Erklärung für alles, was eben so ist, wie es ist. Dagegen kommt die bloße Bildung nicht an.
    Natürlich ist ein grosser Unterschied zwischen einer Familie mit
    Migrationshintergrund,aus dem südeuropaeischem Raum und
    noch weiter entfernten Laendern,und einer deutschen Familie.
    Das ist doch ganz klar.
    Es sind schlichtweg andere Mentalitaeten.
    Da sind ganz andere Auffassungen von Famlie.Und die sind nicht nur
    religiös begründbar.
    Natürlich kann es sein dass für Dich da vieles befremdlich ist.

    Ich denke es ist erforderlich dass beide Seiten sich das immer
    wieder vor Augen führen;
    jede Seite ist einfach ANDERS.
    Weder besser oder schlechter.
    Einfach ANDERS.

    Und wenn nicht dauernd der Vergleich kommt mit dem "Eigenen",
    wenn man das so dastehen lassen kann,dann ist man einen Schritt
    weiter.

    Das ist jetzt nicht an Dich speziell gerichtet,sondern generell.
    Geändert von Minerva_Ferrum (12.02.2015 um 06:28 Uhr) Grund: Rechtschreibfehler
    Zeige dich, wie du bist oder sei, wie du dich zeigst

    Anno dazumal als Seven bekannt.

  4. Inaktiver User

    AW: Fragen zum Islam

    Nee,sorry,also das kann nicht sein.
    Wenn es Dich interessieren sollte,dann lese
    was besseres.:)
    4. Die Frauen (An-Nisá) | Koran auf Deutsch

    Sure 4 / 15. Und wenn welche von euren Frauen Unziemliches begehen, dann ruft vier von euch als Zeugen gegen sie auf; bezeugen sie es, dann schließet sie in die Häuser ein, bis der Tod sie ereilt oder Allah ihnen einen Ausweg eröffnet.

    In meiner Ausgabe von 1976 steht auch noch "kerkert", der Online-Koran schreibt aber aus meiner Sicht inhaltlich nichts anderes.

  5. Inaktiver User

    AW: Fragen zum Islam

    In allen religiösen Büchern steht haarsträubendes uber Frauen drin.
    In der Bibel hat Gott aufgefordert Schwangere aufzuschlitzen...sich u verhüllen, den Mund zu halten, Untertan u sein und an allem Leid der Welt schuld zu sein etc...Völker wurden im Auftrag Gottes brutalst abeschlachtet

    Es ist nichts neues.

  6. Inaktiver User

    AW: Fragen zum Islam

    In allen religiösen Büchern steht haarsträubendes uber Frauen drin.
    In der Bibel hat Gott aufgefordert Schwangere aufzuschlitzen...sich u verhüllen, den Mund zu halten, Untertan u sein und an allem Leid der Welt schuld zu sein etc...

    Es ist nichts neues.
    Mir bekannt und für mich ist es deshalb völlig unverständlich, dass Frauen freiwillig Mitglieder von Gemeinschaften sind, die sich auf diese Schriften berufen. Warum gründen Frauen, die an Gott glauben, nicht ihre eigene religiöse Gemeinschaft?

    Nee,sorry,also das kann nicht sein.
    Es ging mir nur darum, dass Minerva_Ferrum bestritten hat, dass es eben genauso auch im Koran steht.

  7. Inaktiver User

    AW: Fragen zum Islam

    Zitat Zitat von Fourthhandaccount Beitrag anzeigen
    Nein, definitiv nicht. Ich bin, wie ich schon schrieb, mit einem gläubigen Menschen verheiratet. Das funktioniert auch, wenn der gläubige Mensch nicht den Glauben als Maßstab für moralische Entscheidungen als Grundlage nimmt, sondern das Gesetz oder die Tradition des Landes, in dem er lebt. Wegen mir kann jeder glauben, was er will. Wenn es im Einklang zu unserem Grundgesetz steht. Und das ist nicht der Fall, wenn die Frau untergebuttert wird.

    Ich akzeptiere den Glauben als Glaube, wie anders könnte es auch sein? Ich kann das Glauben, den Glauben nicht verbieten, denn es ist nicht Wissen, welches ich be- oder widerlegen kann.
    Ich habe muslimische, jüdische, katholische, protestantische und atheistische Freunde. Das geht schon, wenn alle wollen, akzeptieren und ein Stück zurückstecken.
    Das finde ich eine sehr gute Einstellung!
    Ich habe mir meine Freunde auch nie nach der Religion oder dem Glauben ausgesucht.
    Allerdings habe ich wenige richtige Freunde, da kommen nicht so viele Religionen zusammen.
    Die meisten sind gar nicht so religiös.

  8. Inaktiver User

    AW: Fragen zum Islam

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    In allen religiösen Büchern steht haarsträubendes uber Frauen drin.
    In der Bibel hat Gott aufgefordert Schwangere aufzuschlitzen...sich u verhüllen, den Mund zu halten, Untertan u sein und an allem Leid der Welt schuld zu sein etc...Völker wurden im Auftrag Gottes brutalst abeschlachtet

    Es ist nichts neues.
    Das stimmt.
    Allerdings finde ich eben schon den Unterschied ob etwas aus dem Alten Testament stammt oder aus der Zeit 600 Jahre nach Christus.

    Ich habe mir ja gerade extra mal den Originaltext Koran genommen um nicht immer nur über Dinge zu reden die ich von anderen über des Islam höre.
    Das mit der Ausgabe von 1962 habe ich geschrieben, weil ich mir bewusst bin, dass sich Übersetzungen verändern - das spricht ja auch für sich.
    Aber der Grundinhalt der Texte kann natürlich nicht verändert werden - vor allen Dingen bei Werken wie Koran oder Bibel.
    Der Koran ist in Teilen ganz interessant das zu lesen, aber ich persönlich, ich gebe zu, ich bin zum großen Teil abgeschreckt, von Sprache, von dem ständigen Teilen in Ungläubige und Gläubige und sofort.
    Ich werde aber mal die Online-Version ergänzend hinzuziehen...
    Meine Bibel, in der ich auch relativ selten lese, hat aber auch schon etliche Jahre auf dem Buckel....
    Geändert von Inaktiver User (12.02.2015 um 11:30 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: Fragen zum Islam

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das stimmt.
    Allerdings finde ich eben schon den Unterschied in etwas aus dem Alten Testament stammt oder aus der Zeit 600 Jahre nach Christus.
    War das nicht die zeit in der Karl der große im Namen des Christentums 3000 Sachsen köpfen lies und in der Europa Christianisiert wurde?

    Tut mir leid, ich finde diese vergleiche wirklich kindisch , allerdings scheinen ja wirklich viele mit haarsträubenden Argumenten daran zu glauben, dass das Christentum besser sei. Das finde ich sehr merkwürdig.

  10. Inaktiver User

    AW: Fragen zum Islam

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    War das nicht die zeit in der Karl der große im Namen des Christentums 3000 Sachsen köpfen lies und in der Europa Christianisiert wurde?

    Tut mir leid, ich finde diese vergleiche wirklich kindisch , allerdings scheinen ja wirklich viele mit haarsträubenden Argumenten daran zu glauben, dass das Christentum besser sei. Das finde ich sehr merkwürdig.
    Darum geht es nicht.
    Das im Namen des Christentums sehr viel übles geschehen ist, ist mir absolut klar und ich bin im Übrigen auch nicht auf so eine Weise christlich, dass ich alles nur gut finde was da passiert ist oder passiert.

    Das einzige was ich nicht mag ist das permanente relativieren und Gleichsetzen aller Religionen.
    Der Buddhismus ist doch auch nicht wie der Hinduismus wie das Judentum.

    Sobald man etwas kritisches über den Islam anmerkt, wird gesagt 'bei uns war das auch so'.
    Und dann ist die Diskussion vorbei, meist von Leuten die sich nicht wirklich mit den einzelnen Religionen beschäftigen.

    Ich habe es schon gesagt, zwei Dinge finde ich schwierig im Islam, das ist das Frauenbild und die Intoleranz gegenüber Ungläubigen. Der Koran ist da ziemlich deutlich.
    Und das spiegelt sich oft in islamisch geprägten Gesellschaften und Kulturkreisen.

    Wenn es eben auch andere Ansätze gibt, an die eine von vielen gewünschte Emanzipation auch theologisch anknüpfen kann, gerne her damit.
    Cheshire wollte dazu ja noch berichten.

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