Hallo Lore Lei,
gibt es. Khadija z.B., die erste Frau des Propheten. Eine Karawanenunternehmerin, Mohammeds Chefin und Zeit ihres Lebens seine einzige Frau.
Nicht umsonst ist das mein muslimischer Name ;-)
zu allen anderen spannenden Fragen: leider später mehr. Wie üblich in Eile :-(
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Thema: Fragen zum Islam
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11.02.2015, 15:39Inaktiver User
AW: Fragen zum Islam
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11.02.2015, 15:48
AW: Fragen zum Islam
Ich möchte mal auf das Erben eingehen.
Man muss folgendes wissen;das Eigentum einer
moslemischen Frau gehört ihre.Sie kann frei da-
rüber verfügen.Ist sie verheiraret steht es ihr frei
ob sie arbeitet oder nicht.Falls sie arbeitet,gehört
ihr Gehalt ihr und sie kann frei darüber verfügen.
Eine Muslima hat lediglich die Verpflichtung ihre
Kinder grosszuziehen.
Wenn sie keine Hausarbeit machen möchte,ist ihr
Mann verpflichtet das zu regeln(wie auch immer).
Das ist der wahre islamische Sinn.
Unter diesen Gesichtspunkten wird vielleicht klarer
warum ein Mann beim Erbe mehr berücksichtigt wird.
Er ist es der ALLE Faelle den Unterhalt zu bestreiten
hat.
Wo hast Du,Lore,gelesen dass Ehebrecherinnen einge-
gerkert werden sollen bis dass der Tod sie befreie?
Die Strafe für Ehebruch sind 100 Schlaege.Welche Art
von Schlaege das dann sind kann unterschiedlich ent-
schieden werden denke ich mal.
Über die Vielehe schrieb ich bereits.
Was für jugendliche Geliebte hatte der
Prophet???
Jetzt kommt sicherlich die Geschichte seiner
Frau Ayshe,bei ihrer Heirat soll sie 12 Jahre alt
gewesen sein,sie war aber 18 Jahre oder aelter
gewesen.Zeige dich, wie du bist oder sei, wie du dich zeigst
Anno dazumal als Seven bekannt.
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11.02.2015, 15:49
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11.02.2015, 18:02
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11.02.2015, 18:11Inaktiver User
AW: Fragen zum Islam
Das weiß ich nicht, wie soll ich das von aussen beurteilen?
Ich kenne wenige Familien aus dem muslimischen Kulturkreis von innen.
Ein paar türkische Familien, eine iranische Familie fällt mir ein, die waren recht offen und modern, Familie hat schon eine Rolle gespielt.
Und sonst ....der Familienausflug mit der Großfamilie bei der einfach alle Zeit haben füreinander und keine Hierarchien spürbar sind, das sieht man schon. Ich kann aber nur einen äußeren Eindruck schildern....
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11.02.2015, 18:20Inaktiver User
AW: Fragen zum Islam
Ja, ich weiß, das fand ich auch interessant dass er nur eine Frau hatte und diese sogar älter war als er.
Allerdings steht 'in meinem Koran' (Vorwort) dann weiter dass er Kinder hatte u. a. von der 'Sklavin Maria' und er ein Harem begründete 'dem neben seinen Hauptfrauen Aischa und Hafza' sieben Frauen und mehrere Sklavinnen angehörten.'
Das relativiert für mich so ein bisschen die erste Aussage 'er seie nur einmal verheiratet gewesen'.
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11.02.2015, 18:31Inaktiver User
AW: Fragen zum Islam
Das denke ich mir, ja ist nachvollziehbar aus der Zeit und der wichtigen Rolle der Frau als Mutter.
Es ist trotzdem alles sehr genau vorgeschrieben und da von Allah gesagt, ja als Verbot für alle Zeiten.
Das finde ich schon etwas arg.
In der Sure vier, 16
Wo hast Du,Lore,gelesen dass Ehebrecherinnen einge-
gerkert werden sollen bis dass der Tod sie befreie?
Wenn euere Frauen sich durch Unzucht vergehen und vier Zeugen aus Eurer Mitte bezeugen dies, dann kerkert sie in euerem Hause ein bis der Tod sie befreit oder Allah ihnen sonst einen Versöhnungsweg zeigt.
Die Ausgabe stammt aus dem Jahr 1962
Wie gesagt, ich kann es gut verstehen, dass man die Religion seiner Vorfahren kennen und leben möchte, aber ich finde eben die Rolle der Frau eben doch immer wieder schwierig.
Moderne Muslima finden da ja scheinbar einen Weg.
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11.02.2015, 19:31
AW: Fragen zum Islam
Okay, da kenne ich vermutlich mehr, da ich seit Jahren muslimische Freunde und Mitarbeiter habe. Auch jüdische, also habe ich schon ein wenig Eindrücke. Die natürlich nicht für alle Menschen der jeweiligen Glaubensrichtung gelten - da ich von einem katholischen in ein evangelisches Bundesland gezogen bin, haben sich aber auch dort interessante Erkenntnisse ergeben ...
Dem Eindruck, dass Bildung Dinge verändert, kann ich im Falle der Moslems nicht so ganz folgen. Der überwiegende Teil der Moslems, den ich kenne, lebt zumindest seit der Kindheit hier und hat studiert. Betrete ich ihre Familiensituation oder höre ihre Ansichten speziell hierzu, werde ich oft in eine andere Zeit katapultiert. Erschreckend.
Ich glaube inzwischen nicht mehr, dass es (nur) die Bildung ist. Sehr einfach gesagt, sie müssen von der Religion weg, die Religion als Erklärung für alles, was eben so ist, wie es ist. Dagegen kommt die bloße Bildung nicht an.
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11.02.2015, 19:51Inaktiver User
AW: Fragen zum Islam
Diese Einblicke habe ich tatsächlich nicht.
Meine Bekannten waren Mitschülerinnen (Eine Familie bei der alle Mädchen Abitur machten), der Exfreund einer Freundin, der Sohn einer Türkin und eines Christen u.a. Das sind natürlich schonmal alles Kombinationen, die eine gewisse Offenheit darlegen.
Uberspitzt gesagt: Du meinst Atheismus für alle ist die Lösung?
Diese Meinung ist ja recht weit verbreitet, würde aber genau so aufgehen wie 'Christentum für alle' oder 'Islam für alle'.
Wenn alle das gleich wollen und denken passt es natürlich.
Aber so ist es nunmal nicht.
Wir müssen uns weiter miteinander auseinandersetzen.

Ich verabschiede mich für heute mal (will meinen Inet-Konsum gerade reduzieren...)
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11.02.2015, 20:49
AW: Fragen zum Islam
Nein, definitiv nicht. Ich bin, wie ich schon schrieb, mit einem gläubigen Menschen verheiratet. Das funktioniert auch, wenn der gläubige Mensch nicht den Glauben als Maßstab für moralische Entscheidungen als Grundlage nimmt, sondern das Gesetz oder die Tradition des Landes, in dem er lebt. Wegen mir kann jeder glauben, was er will. Wenn es im Einklang zu unserem Grundgesetz steht. Und das ist nicht der Fall, wenn die Frau untergebuttert wird.
Ich akzeptiere den Glauben als Glaube, wie anders könnte es auch sein? Ich kann das Glauben, den Glauben nicht verbieten, denn es ist nicht Wissen, welches ich be- oder widerlegen kann.
Ich habe muslimische, jüdische, katholische, protestantische und atheistische Freunde. Das geht schon, wenn alle wollen, akzeptieren und ein Stück zurückstecken.



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