Ich verstehe jetzt aber nicht, was das mit dem Kopftuch zu tun hat. Das gibt es immer, das Menschen, die in einem andere Land leben, sich abschotten, vielleicht lieber unter sich sind.
Das ist aber ein ganz anderes Thema als jemandem zu unterstellen, er halte mich für eine Schlampe.
Und selbst wenn das jemand denkt, dann ist das halt so.
Die Gedanken sind frei und Du darfst auch denken, was für ein sexuell unterdrücktes Mäuschen.
Ich sage nur, dass ich auch weiterhin Frauen mit Kopftuch nicht sofort Hochmut unterstellen werde.Was denkst du denn, was für ein Zeichen das Kopftuch mittlerweile ist? Lediglich ein religiöses? Das ist schon längst vorbei.
Und dabei bleibe ich.
Dass ich die Rolle der Frau im Islam schwierig finde - vor allen Dingen die Mehrfachehe nur für den Mann und bestimmte Rechte die der Mann mehr hat - ja, das sehe ich auch so.
Das ist aber in unserer Gesellschaft auch nicht erlaubt und würde gegen das GG verstoßen.
Und das finde ich sehr wichtig.
Das Kopftuch .... Ich finde es nicht Super, aber es ist für mich tolerabel, wenn die Frauen es freiwillig tragen.
Dann sind mir ihre Motive sogar erstmal egal.
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Thema: Fragen zum Islam
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08.02.2015, 23:02Inaktiver User
AW: Fragen zum Islam
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08.02.2015, 23:10
AW: Fragen zum Islam
Die Problemzone ist bei den meisten Menschen nicht der Bauch, die Beine oder der Po...
sondern viel mehr der Kopf
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08.02.2015, 23:22
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08.02.2015, 23:25Inaktiver User
AW: Fragen zum Islam
Wieso ist das entscheidend? Was folgt daraus für den Gläubigen?
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08.02.2015, 23:33
AW: Fragen zum Islam
Zeige dich, wie du bist oder sei, wie du dich zeigst
Anno dazumal als Seven bekannt.
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09.02.2015, 00:06Inaktiver User
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09.02.2015, 06:19Inaktiver User
AW: Fragen zum Islam
Vielen Dank... Ich denke, jetzt sollte ich mir einen Koran zur Hand nehmen, um das nachvollziehen zu können.
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09.02.2015, 06:58
AW: Fragen zum Islam
das denke ich nicht, das unterstellst du mir gerade. Sexuell unfreie gibts unter jeder Kopfbedeckung und Religion. Deshalb ist das speziell für mich kein Thema.
Das Kopftuch ist sicher auch nicht Auslöser für die Abschottung, aber anscheinend ein Symbol dafür, dass man bzw frau mit diesen "Ungläubigen" nix am Hut (äh Kopftuch) hat.
Alleine schon das Wort "Ungläubig" (gut, das geht jetzt vom Kopftuch weg, wobei das schon oft die selben Leute sind) birgt den Hochmut der moralischen Überlegenheit. Es mag nicht bei allen so extem sein wie bei der TE, aber dieser Begriff wird heute gern von einer bestimmten Klientel von Muslimen benutzt. Und das ist nunmal eine Unverschämtheit. Und ich glaub auch nicht, dass das nur die Dummen, Ungebildeten sind.
Freiwillig ist auch etwas, das getan wird, um in einer Gruppe einen Platz und Anerkennung zu finden. Und je geringer bzw ausgrenzender die Alternativen, um so freiwilliger wird die Option angenommen werden. Und mit der mehr oder weniger subtilen moralischen Verurteilungen von Frauen ohne Kopftuch in den Kreisen dieser "hardcore"-Muslime, um so erpressbarer werden diese Frauen sein. Dass sie dies als Freiwilligkeit empfinden, da diese moralische Drohung als Sozialisierung in ihnen selbstverständlich verankert ist, das ergibt sich daraus ganz folgerichtig.Das Kopftuch .... Ich finde es nicht Super, aber es ist für mich tolerabel, wenn die Frauen es freiwillig tragen.
Genauso auch wie dieser Hochmut der moralischen Überlegenheit: ich bin brav, ich werde als reine Frau anerkannt, das Kopftuch ist mein Zeichen dafür. So in etwa.
Und man beachte: so ein sichtbares Zeichen für die Moral gibts nur für Frauen.
ich bin auch dafür, dass in öffentlichen Räumen wie Schulen etc die Kreuze abgehängt werden (nicht nur, weil ich ein Folterinstrument als Religionssymbol sowieos für pervers halte). Diese religiös/moralischen Symbole haben in diesen Räumen nichts zu suchen.Das ist aber in unserer Gesellschaft auch nicht erlaubt und würde gegen das GG verstoßen.
Ein Kopftuch ist keine "Landestracht" wie z.B. ein Sari oder so was, sondern ein religiöses Symbol, hinter der eine gewisse Moralvorstellung steht, die anscheinend in dieser Ausprägung mehr aus dem Patriachat entspringt als aus dem Koran, wenn ich das jetzt richtig verstanden habe.
Und eine zur Schau getragene Moralvorstellung beinhaltet für mich übrigens immer eine hochmütige Haltung gegenüber anderen. Übersetzt heisst das nichts anderes als "ich bin was besseres".Geändert von Amelie63 (09.02.2015 um 07:12 Uhr)
Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
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09.02.2015, 08:36
AW: Fragen zum Islam
Die Frage ist wohl nicht so eindeutig geklärt, wie ich bisher ebenfalls dachte. Ich ging bisher auch davon aus, das führte allerdings zur Verneinung bei Gläubigen und das Recherchieren auf den Kirchenseiten brachte mich auch nicht weiter. Zumindest zu keinem eindeutigen "Ja" oder "Nein". Man scheint sich auf ein "Im Grunde schon, aber ..." geeinigt zu haben. Oder, wie ich es auf einer katholischen Seite fand, wer an einen Gott glaubt, sollte als gläubiger Mensch gesehen werden. Auf der Seite eine gewisse Toleranz, die ich hier vermisse. Aber nicht umsonst werden Konvertiten oft als übereifrig bezeichnet.
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09.02.2015, 09:00Inaktiver User
AW: Fragen zum Islam
Ich finde, wir dürfen mit Jalila nicht so streng sein.Gott wird die Gläubigen belohnen, die hochmütigen = die Ungläubigen bestrafen.
Auch die off. christliche Kirchen-Lehre (sicher bin ich mir bei kath., anglik. und luth.) sagt, dass das Paradies nur für Getaufte zu erreichen ist.
Inzwischen gibt es zwar eine Übereinkunft einiger christlicher Kirchen, dass die Taufe einiger anderer christlichen Kirchen anerkannt wird (meines Wissens sind es 13) und auch ungetaufte Säuglinge dürfen inzwischen ins Paradies (hat der Papst 2007 so festgelegt...), aber:
Ungetaufte Erwachsene, die Kenntnis vom Christentum haben und sich trotzdem nicht taufen lassen wollen, kommen nicht in das Paradies. Und dabei ist es ganz egal, wie herausragend und "moralisch einwandfrei" ihr Lebenswandel war.
Warum sollte dies beim Islam anders sein?



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