hallo Charlotte nicht einmal in der Bibel sind die zehn Gebote gleich die 10 Gebote.Es gibt sie in 2 Variatione: in der Exegese 20,2 -17 und in Deuteronomium 5, 6 - 21.Ab dem vierten Gebot geht es dann nur darum wie man Gott opfern soll, was man den Priestern bringen und wie oft. das findet man allerdings nur in der jüdischen Bibel. LUTHER hat damals bei seiner Übersetzung die zweite Version der ersten angeglichen. kann ja nicht sein dass Gott dem Moses zwei unterschiedliche Gesetzestafeln gegeben hat oder ?
interessant ist auch die Schöpfungsgeschichte so war zuerst Licht und Meer und Land und das Land war schon grün das heißt also Gräser. aber die Sonne hat er erst danach am Himmel aufgehängt. von Fotosynthese hatte also Gott keine Ahnung.
die Bibel ist voll von Fälschungen, nachträglichen Einfügungen und Lügen . LITERATUR: Karlheinz Deschner, Uwe Lehnert, Heinz-Werner Kubitza,
Archäologe Professor Finkelstein
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Thema: Fragen zum Islam
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05.02.2015, 09:54
AW: Fragen zum Islam
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05.02.2015, 10:24
AW: Fragen zum Islam
Hallo Werner54,
ich schlage vor, zum Thema Bibelexegese und -kritik einen eigenen Strang zu eröffnen, sofern du dieses weiter diskutieren möchtest. Dafür würde ich deine beiden Beiträge aus diesem Strang herauslösen und damit einen neuen beginnen. Du müsstest mir nur einen Titel für den neuen Strang nennen. Schreib' mir am besten einen PN dazu.
Ansonsten bitte ich darum, beim Thema "Islam" zu bleiben. Natürlich ist es in diesem Rahmen naheliegend, islamische Praktiken und Glaubensvorstellungen mit christlichen zu vergleichen, das geht auch vollkommen in Ordnung. Nicht mehr in Ordnung ist, wenn vom Thema in der Weise abgeschweift wird, das kein Bezug zum Ausgangsthema mehr erkennbar ist.
Viele Grüße,
Analuisa, ModerationModeration in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs
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05.02.2015, 11:19Inaktiver User
AW: Fragen zum Islam
Hallo Phaden,
das ist so nicht wirklich richtig, in "Moses - Levitikus" ist sehr viel, sehr genau vorgeschrieben, hier sind z.B. die Gebote für eine Frau, wenn sie entweder einen Sohn oder eine Tochter gebiert und wie sie dafür büsen und Sühne bringen muss. Der Levitikus ist sehr lang: 27 einzelne Kapitel mit mehreren Versen mit sehr genauen Vorgaben für das alltägliche Leben. Es ist quasi das "damalige Gesetzbuch", das alles Mögliche im Zwischenmenschlichen Leben regelt und ähnelt da sehr dem Koran (z.B. Tod durch Steinigung bei Gotteslästerung und die Auflistung der einzelnen Strafen bei Vergehen)..
Vom Alttestamentarischen "Levitikus" kommt z.B. der Ausdruck "jemandem die Leviten lesen".
Was ich z.B. gut im Koran finde, ist die Schöpfungsgeschichte - weiter bin ich aber noch nicht wirklich gekommen. Sie ist inhaltlich sehr ähnlich der Bibel, aber es gibt keine Erbschuld und vor allen Dingen, die Frau ist nicht allein schuld daran den Apfel gepflückt zu haben, sondern beide haben vom Apfel gegessen. Gott vergibt Adam und Eva und jeder Mensch wird sündenfrei ohne Erbsünde geboren.
Das finde ich ganz schön.
edit: Zusatz gemacht, um den Bogen zum Koran zu schlagen, nachdem ich die Moderationsansage gelesen habe :Blume:Geändert von Inaktiver User (05.02.2015 um 11:49 Uhr)
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05.02.2015, 20:17
AW: Fragen zum Islam
Die Zahl 72 ist die Zahl, des Verses die ausversehen mitgelesen wurde.
Ich weiss, dass du das nicht glaubst, aber ein gläubiger Muslim glaubt nicht, dass Menschen den Koran geschrieben haben. Also aufgeschrieben schon, aber nicht ausgedacht.
Muslime glauben, dass Gott über den Engel Gabriel(as) dem Propheten Mohammed (saw) den Koran wortwörtlich offenbart bzw. diktiert hat. Und Gott weiss natürlich wie es im Jenseits aussieht.
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05.02.2015, 20:21
AW: Fragen zum Islam
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05.02.2015, 20:31
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05.02.2015, 20:59
AW: Fragen zum Islam
Ich habe es im "Katholischen-Strang" schon gepostet.
Bibel
Dort steht,
Und das alte Testament kennt die Strafe der Steinigung ja durchaus.Der Islam erkennt die jüdische und die christliche Bibel als gültiges, jedoch von Menschen teilweise verfälschtes Offenbarungszeugnis Allahs an.
Was mich zu der Frage führt, welchen Stellenwert hat die Bibel und gibt es Muslime, die sich vielleicht bezüglich der Steinigung auf das alte Testament beziehen ?Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.
.... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/
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05.02.2015, 21:24Inaktiver User
AW: Fragen zum Islam
Es ist kein "damaliges" Gesetzbuch, von welcher Zeit? Die jüdische Religion hat einiges davon für ihre Kultur übernommen. Ansonsten sind es nach der Erzählung die Gesetzestafeln, die Moses von Gott bekommen hat, als er sie aus Ägypten geführt hat. Sie beziehen sich eindeutig auf das Volk Moses.
Solche Dinge kommen immer noch vor. Wie erklärst Du Dir, dass diese alten kulturellen Bräuche (die ja eher aus dem Alten Testament entnommen sind) im Namen der Islams durchgeführt werden?
Weshalb missbraucht man so oft den Namen Allahs im Islam? Und weshalb macht niemand darauf aufmerksam?
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05.02.2015, 21:31Inaktiver User
AW: Fragen zum Islam
Wenn wir den Minkowski-Raum zugrunde legen, bleiben uns tatsächlich einige Sachverhalte im Universum für immer und ewig unzugänglich. Sehr viele sogar. Nehmen wir mal die Dinge außerhalb des Ereignishorizonts als ein halbwegs realistisches Jenseits gegeben hin.
Aber jetzt mal unter uns Betschwestern:
Angenommen, jede Galaxie enthält 100 Milliarden Sterne. Und das Universum 100 Milliarden Galaxien.
Und - was noch nicht bewiesen ist - Gott/Allah kümmert sich um alle diese Sterne, wobei noch nichtmal von Planeten die Rede ist.
Dann müßte sich Gott/Allah um 724637681159,4 Sonnensysteme pro Sekunde kümmern. Kein Wunder, daß ihm da manche Sünden durch die Lappen gehen.
Ich stelle nicht in Abrede, daß derlei Arbeitsverdichtung, wie Gott/Allah sie geleistet haben muß, auch im erdlichen Maßstab angestrebt wird; von einigen wenigen zumindest.
Aber andererseits frage ich mich auch, wieso sich der - jeweils möglichst von anderen Interpretationen abgrenzenden - Auslegung des Korans mit einer unglaublich hartnäckigen Ernsthaftigkeit gewidmet wird, obwohl man doch mit "'aus Versehen" argumentiert, um sich WAS genau an Glauben zuzulegen?
Ich kann verstehen, daß man sehr viel spirituelle Energie in manchen Prozeduren beziehen kann. Ich kann das verstehen, weil ich als Protestant schon die Spiritualität mancher katholischen Gottesdienste zu schätzen weiß.
Aber ist diese Ernsthaftigkeit wirklich angebracht? Ist es nicht eher eine Flucht in starre Traditionen und Regeln, deren strenge Befolgung das innere Selbst vor der Sündhaftigkeit der gegenwärtigen Aussenwelt "schützt"?
Daß auch ein äußerst aktives "Schützen" stattfindet, gehört wirklich eher in die Politik.
Also gerade noch rechtzeitig.Geändert von Inaktiver User (05.02.2015 um 22:23 Uhr)
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05.02.2015, 23:10
AW: Fragen zum Islam
Oh nein, das war's ganz und gar nicht.
Wie Priscinome bereits schrieb, das gesamte Buch Leviticus (sog. 3. Buch Mose) ist eine ausführliche Gesetzessammlung. Auch in Numeri und im Deuteronomium (4. und 5. Buch Mose) sind einige Kapitel Gesetze zu finden.
Die Tora ist über einen Zeitraum von mehreren Jahrhunderten zunächst mündlich überliefert, im Laufe der Zeit dann verschriftlicht worden. Nach wikipedia soll sie teilweise bereits vor dem babylonischen Exil, also vor 597 v.Chr. in schriftlicher Form vorgelegen haben, vollständig spätestens 440 v.Chr. Und ja, sie diente den Israeliten u.a. als Gesetzbuch.
Na, anders war es im alten Judentum auch nicht. Da gab es Ernährungsvorschriften, Sexualgesetze, Eigentums- und Sozialgesetze ... und einiges mehr.
Mich würde interessieren, in welcher Form sich im Koran auf die älteren "heiligen Bücher" bezogen wird. In der Bergpredigt gibt es dieses Muster "Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist ..." (Rückgriff auf das Alte Testament) - "ich aber sage euch ...". Gibt es ähnliches auch im Koran?Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs


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