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  1. Inaktiver User

    AW: Fragen zum Islam

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich bleibe dabei: Al-Nusra, IS, Salafisten, Taliban und Wahhabiten haben sunnitischen Ursprung, wollen jeweils ihre Vorstellungen vom wahren Glauben durchsetzen, und mit großer Gewalt die Vormachtstellung erreichen. Daß dabei im Falles des IS oder Boko Haram auch die Kultur sowohl der eigenen Glaubensgruppe, die nicht den konservativen Vorstellungen genügen, als auch die anderer Glaubensgemeinschaften zerstört werden, nimmt man dabei billigend in Kauf.
    Aber darauf wird Dir geantwortet werden, dass dies eben nicht der wahre Islam ist, der ist nämlich friedliebend und tolerant.
    Jeder pickt sich aus der Religion das heraus, was für seine persönliche Ideologie passend ist.

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    AW: Fragen zum Islam

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Weshalb macht man das? Diese Zusätze bei den Bezeichnungen. Bei Allah und Mohammed sprechen Muslime das auch.
    Ist eine Ehr und Grußform. Weiter gefragt, müsstest du wahrscheinlich einen Araber fragen, oder einen Gelehrten.
    Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"

    Erich Fromm

  3. Moderation

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    AW: Fragen zum Islam

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Vereinsamung (gerade im Alter und in Krankheit )
    Dazu braucht man eine Familie und ein soziales Netzwerk, keinen Ehemann (Ehefrau), der vielleicht stirbt oder anderweitig unterwegs ist.
    Gegen die Verarmung der Frau und Kinder
    Funktioniert nur, wenn der Mann der Verdiener ist, nicht stirbt, sich nicht scheiden lässt und ausreichend Rente hat.
    Am besten schützt man sich doch vor Armut, wenn man selbst arbeitet und sich um sein Leben kümmert und nicht auf jemand anderes angewiesen ist.
    Dir ist aber schon bewusst, dass der Koran im 7. Jahrhundert entstanden ist und deshalb zwangsläufig die damaligen sozialen Verhältnisse abbildet?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    aber mich interessiert eher, weshalb der Nahe Osten nicht zum Frieden findet, und Menschenleben anscheinend kaum noch zählen...
    Kann ich verstehen, diese Frage ist jedoch besser im Politikforum aufgehoben.
    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.

    ... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs

  4. Inaktiver User

    AW: Fragen zum Islam

    Zitat Zitat von Analuisa Beitrag anzeigen
    Dir ist aber schon bewusst, dass der Koran im 7. Jahrhundert entstanden ist und deshalb zwangsläufig die damaligen sozialen Verhältnisse abbildet?
    Ich bin mir dessen bewusst, aber was ist mit den Gläubigen heute?

  5. Inaktiver User

    AW: Fragen zum Islam

    Zitat Zitat von Flau Beitrag anzeigen
    Als "evangelikale Atheisten" bezeichnet eine atheistische Freundin von mir solche, die unbedingt alle Welt mit ihrem Atheismus missionieren wollen. Haeufig tun sie dies mit uebersimplifizierten und/oder schlicht falschen Praemissen, die sie mit einem Dogmatismus vertreten, den sie paradoxerweise den Religionen (in unberechtiger Verallgemeinerung) vorwerfen. Daher "evangelikal", also "mitteilungsfreudig" (von Evangelium, die (gute) Nachricht).
    Schon etwas her, aber danke für die Erläuterung; witziger Ausdruck und leider auch recht treffend.

    Ich bin ja auch Atheistin und wiewohl ich Götterglaube nicht nachvollziehen kann, ist es mir eigentlich egal, was andere glauben. Solange sie mich nicht damit nerven.

  6. Inaktiver User

    AW: Fragen zum Islam

    Zitat Zitat von Jalila Beitrag anzeigen
    Es gibt viele Beweise. Z.B. den logischen. Jede Wirkung muss eine Ursache haben. Und wenn man immer weiter zurückgeht bleibt als erste Ursache für die gesamte Existenz nur Gott übrig. Aus Nichts kann nicht Etwas entstehen. Oder - das Bild beweisst, dass es einen Maler geben muss.
    Das sind Äpfel und Birnen.
    Dass aus nichts nichts entstehen könne, ist kein Beweis, nichtmal eine gültige Schlussfolgerung, sondern eine Annahme. Wo kommen denn z.B. die ganzen Götter her?

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    AW: Fragen zum Islam

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wo kommen denn z.B. die ganzen Götter her?
    Ich frag mich ja eher, und das schon, seitdem ich ein Kind war, wo nun die ganzen tollen griechischen und römischen Götter und ihre Welten hin sind ... Die fand ich nämlich weitaus spannender.


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    AW: Fragen zum Islam

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Jalila
    überzeugend erklärt.
    Findest Du? Mich irritiert dieser Beitrag. Ich lese kein "Ich glaube an Gott", sondern ein "Ich picke mir A und B aus, was ich für mich gut finde und das wird nun mein Glaube". Damit kann ich noch weniger anfangen.
    Die TE möchte bitte ein Jenseits, also sucht sie sich die Religion mit Jenseits aus. Mir fehlt hier das "Ich glaube das halt", was ich zwar auch nicht verstehe, aber noch weniger verstehe ich diese Rosinenpickerei. Die hat für mich mit einem wirklichen Glauben nichts zu tun.


  9. Inaktiver User

    AW: Fragen zum Islam

    Jalila, danke für Deine Erklärungen.
    Nur hierzu.

    Zitat Zitat von Jalila Beitrag anzeigen
    In diesem Kontext stört mich im Christentum auch die Mittler-Funktion der Kirchen. Am extremsten bei den Katholiken und Orthodoxen, wo ein Priester einem die Sünden vergeben kann.
    Das stimmt nicht, dass ein Priester einem Sünden vergeben kann.
    Das kann auch nur Gott.
    Aber es stimmt, dass in der katholischen Kirche, vermutlich auch bei den Orthodoxen, der Priester eine durch die Weihe herausgehobene Position hat und eine Art Mittler ist. Das ist anders als bei der evangelischen Kirche und wie Du schreibst dann wohl auch beim Islam.

    Der Psychologe CG Jung, der sehr am Glauben interessiert war, hat darin eine Parallele zum Psychologen gesehen, was ich ganz interessant finde, da der ja heute eine sehr große Rolle spielt.

  10. Inaktiver User

    AW: Fragen zum Islam

    Zitat Zitat von Fourthhandaccount Beitrag anzeigen
    Die TE möchte bitte ein Jenseits, also sucht sie sich die Religion mit Jenseits aus. Mir fehlt hier das "Ich glaube das halt", was ich zwar auch nicht verstehe, aber noch weniger verstehe ich diese Rosinenpickerei. Die hat für mich mit einem wirklichen Glauben nichts zu tun.
    Das hat dann aber mit Deiner Haltung zum Glauben zu tun.
    Ich habe gerade das ganz interessante Buch von Kurt Flasch gelesen, warum ich kein Christ bin.
    Er beschreibt da, dass vor allem in der Antike, der Glaube vor allem durch Entscheidung und Zugehörigkeit zu einer Gemeinde gelebt wurde.
    Es gab nicht immer und nicht zu allen Zeiten den Anspruch den "einzig wahren Glauben" zu haben.
    Das ist im Prinzip erst durch das Christentum und dann noch stärker den Islam so gekommen (stark vereinfacht beschrieben).
    Und dementsprechend sind auch beides missionierende Religionen, d.h. der andere soll überzeugt werden.

    Ich finde schon den Anspruch den viele an den eigenen Glauben haben sehr hoch.
    Ich finde man darf zum Beispiel auch mal zweifeln und seinen Glauben in der Praxis zu stärken versuchen.
    Nicht über jeden kommt der Glaube wie eine blitzende Erkenntnis, aber es gibt viele, die sich als suchend erleben.

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