Es gibt viele Beweise. Z.B. den logischen. Jede Wirkung muss eine Ursache haben. Und wenn man immer weiter zurückgeht bleibt als erste Ursache für die gesamte Existenz nur Gott übrig. Aus Nichts kann nicht Etwas entstehen. Oder - das Bild beweisst, dass es einen Maler geben muss.
Antworten
Ergebnis 201 bis 210 von 777
Thema: Fragen zum Islam
-
31.01.2015, 20:01
AW: Fragen zum Islam
-
01.02.2015, 11:14
AW: Fragen zum Islam
Die Problemzone ist bei den meisten Menschen nicht der Bauch, die Beine oder der Po...
sondern viel mehr der Kopf
-
01.02.2015, 12:36
AW: Fragen zum Islam
Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"
Erich Fromm
-
01.02.2015, 14:02
AW: Fragen zum Islam
Wo kam Gott her, wer hat ihn geschaffen, seit wann gibt es ihn?
Wo war Gott, als es noch nichts gab?
Es gibt noch sehr vieles, was wir nicht verstehen, auch wenn wir uns für intelligent halten.
Weil unser Intellekt immer noch nicht ausreicht ALLES zu verstehen.
Wir haben uns immer weiter entwickelt und werden es auch weiter tun (wenn wir uns nicht vorher selber ausrotten).
Steinzeitmenschen hielten sich auch für sehr intelligent, waren es im Vergleich zu Tieren auch.
Wenn du zu ihnen in die Vergangenheit reisen könntest, glaubst du, du könntest ihnen das Internet erklären?
So, dass sie es bis ins Detail verstehen?
Wir mögen in der Entwicklungsgeschichte der Menschheit jetzt die intelligenteste und aufgeklärteste Generation sein (ist die aktuelle Generation doch immer), 1000 Generationen weiter, in 25.000 Jahren, wird man auch uns als unaufgeklärt und rückständig belächeln.
Wir begreifen, wissen und kennen längst noch nicht alles, alle Naturgesetze, alle wissenschaftlichen Erklärungen.
Seit eh und je haben Menschen immer an höhere Wesen/Götter geglaubt, wenn ihr Verstand Dinge (noch) nicht begreifen konnte.
Und hatten damit die für sie logische Erklärung für ansonsten scheinbar Unerklärliches.
-
01.02.2015, 14:16
AW: Fragen zum Islam
Vor allen Dingen wüßte ich gerne was eine Frau dazu bewegt, aus einer Religion welche die Aufklärung schon hinter sich hat in eine Religion zu wechseln, in welcher dieser Schritt noch nicht einmal absehbar ist. Und in diesem Fall auch noch warum ein doppelter Wechsel. Was sucht frau in der Religion? Was findet sie? Und wenn das Resultat nicht das erhoffte ist, was dann? Folgt dann der Buddhismus o.ä.?
Die Problemzone ist bei den meisten Menschen nicht der Bauch, die Beine oder der Po...
sondern viel mehr der Kopf
-
01.02.2015, 15:00
AW: Fragen zum Islam
Ich denke Jasmintee meint, warum sich nicht alle Moslems verhement dagegen wehren, dass Morde und Gewalttaten verübt werden mit der Behauptung dies geschehe im Namen Allahs.
JEDER Moslem muss doch eigentlich sofort lauthals aufschreien, wenn ein anderer den Islam damit in den Dreck zieht, dass er "Allah akbar" schreit, während er mordet und gewalttätig ist.
Wenn amerikanische Soldaten einen Koran verbrennen gehen in zig Ländern der Erde Moslems auf die Strasse und schimpfen lauthals darüber, dass jemand ihre Religion damit in den Dreck gezogen hat.
Wenn dänische Zeitungen Mohammed-Karrikaturen drucken gehen in zig Ländern der Erde Moslems auf die Strasse und schimpfen lauthals darüber, dass jemand ihre Religion damit in den Dreck gezogen hat.
Wenn jemand im Namen Allahs ein Flugzeug in ein Hochhaus fliegt, wenn im Namen Allahs eine Frau gesteinigt werden soll (Sharia?), wenn in Pakistan im Namen Allahs ein Ehrenmord passiert, und dieser mit der Religion begründet wird, wo sind da die schimpfenden Menschen auf der Strasse, die sich lauthals darüber beschweren, dass ihre Religion in den Dreck gezogen wird?
Die Tatsache, dass zigtausend Moslems sofort tobend auf die Strassen rennen, sobald man ihrer Meinung nach ihre Religion in den Dreck zieht, man aber nichts von ihnen hört, wenn Verbrechen im Namen ihrer Religion ausgeübt werden, das gibt einem in der Tat das Gefühl, dass sie hier wohl nicht der Meinung sind ihre Religion würde in den Dreck gezogen.
Duldung wirkt da wie stille Zustimmung.
Dass Atheisten morden und dieses im Namen des Atheismus tun (frag mich eh, welchen "Regeln" sie da folgen sollten, Atheisten sind keine Vereinigung mit vorgegebenen Verhaltensregeln, so wie Religionsgemeinschaften) habe ich noch nie gehört.
Wenn ein Moslem irgendjemanden ermordet, ohne religiösen Hintergrund, z.B. jemanden erschießt um ihn auszurauben, dann hat das in der Tat nicht zu tun mit seiner Religion.
Wenn aber jemand aus religiösen Motiven heraus mordet, dies kundtut, indem er schreit "Allah Akbar", und Angehörige der selben Religion wehren sich nicht verhement dagegen, dass es diese religiösen Motive gibt für sein Handeln, dann gibt das einem schon zu denken, warum sie es stillschweigend dulden.
Einzige logische Erklärung: Die Motive ergeben sich tatsächlich aus der Religion, daher beschwert sich keiner seiner Glaubensbrüder über diesen Mißbrauch der Religion, es ist gar kein Mißbrauch.
Denn wäre es einer würden zigtausend Moslems sofort tobend auf die Strassen rennen und lauthals schimpfen, dass ihre Religion hier in den Dreck gezogen wird.
-
01.02.2015, 15:20
AW: Fragen zum Islam
Das finde ich jetzt aber sehr diskriminierend und von oben herab.
Warum muss man Mitglied einer Religionsgemeinschaft sein, um an etwas zu glauben?
Viele sind aus der Kirche ausgetreten, weil sie zwar an Gott glauben, aber nicht einverstanden sind mit vielen Dingen, die die Kirche tut.
Wenn ich z.B. den Prunk sehe teilweise in den "Gotteshäusern" der Welt (Moscheen nehme ich dabei nicht aus), und gleichzeitig das Elend mancher Menschen auf diesem Planeten sehe, Armut, verhungernde Kinder, dann denke ich "Wieviel hungrige Mäuler hätte man mit dem Geld füttern können, welches hier rein gesteckt wurde".
Wie mag Gott (oder auch Allah, wie man ihn halt nennen mag) wohl darüber denken?
Nochmal meine ernstgemeinte Frage:
Woher nehmen Moslems sich das Recht heraus jemand als "ungläubig" zu bezeichnen, der in keiner Religionsgemeinschaft ist? Woher wollen sie wissen, was derjenige GLAUBT?
Und warum denken sie, wenn sie sich in einem Gott oder Allah gewidmeten, riesigen Prachtbau gemeinsam versammeln, dann sind ihre Gebete mehr wert, als wenn jemand abends alleine in seinem Kämmerchen betet? Zum fliegenden Spaghettimonster z.B.?
Dieses "anders denkende/lebende/glaubende als wir sind Ungläubige" (was im Islam ja wohl auch als Schimpfwort gilt) finde ich schon sehr anmassend und überheblich.
Überhaupt habe ich ein Problem damit, wenn Menschen sich für besser halten als andere Menschen, egal in welchen Bereichen des Lebens.Geändert von papaya43 (01.02.2015 um 15:26 Uhr)
-
01.02.2015, 16:30
AW: Fragen zum Islam
Muslim heißt doch nichts anderes als "GOTTERGEBEN" Wenn man das ist, lebt ( sollte ) man nach den göttlichen Gesetzen. Also kann, von der Logik her, niemand im Sinne irgendeiner Religion, gläubig sein, der NICHT an den EINEN Gott und seine Gesetze glaubt.
Reine Begriffssache.
Ich fühle mich gar nicht angegriffen, wenn ein Mensch mich als ungläubig bezeichnet, denn das ist SEINE Sicht. Und wenn es SEINE Sicht ist, das ich nicht in den Himmel komme, so what?
Vor allem, wenn ich eh nicht an Himmel und Hölle glaube, kann es mir doch völlig am Popo vorbei gehen.Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"
Erich Fromm
-
01.02.2015, 16:46
AW: Fragen zum Islam
Welche Aufklärung meinst du?
Das mit dem doppelten Wechsel würde mich auch interessieren.
Ich denke, es gibt so viele Motive, warum ausgerechnet Frauen zum Islam konvertieren, das es schwierig ist, mehrere gemeinsame Nenner zu finden. Ich habe mir dazu mehrere Dokumentationen angesehen, und viele der Frauen machen auf mich tatsächlich einen glücklichen Eindruck. Die meistenl davon sind sehr moderne, gut ausgebildete und gebildete Frauen.
Die wenigsten hatten einen muslimischen Mann, für den sie das getan haben könnten.Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"
Erich Fromm
-
01.02.2015, 16:49
AW: Fragen zum Islam
Also ich als Agnostikerin fühle mich durch den Begriff "Ungläubige" nicht diskriminiert, denn das ist genau das was ich bin - ungläubig. Ich glaube nicht an Gott und auch an keine anderen Götter.
Aber was mich auch interessieren würde, was findest du am Islam "attraktiver" als am Judentum ? Oder als am Christentum ?
Ist es für dich letztlich der gleiche Gott nur in einer anderen Sichtweise ?
Ersetze das Wort "attraktiver" gerne durch eines, dass die passender erscheint. Ich würde hier gerne weniger an speziellen Begriffen hängen, sondern unterschiedliche Motivation kennen lernen.
Ich selbst komme aus einer insgesamt eher gemischt christlich/ungläubigen Familie - die meisten haben sich schlicht nicht viele Gedanken über ihren Glauben gemacht.
Die einen Großeltern waren katholisch, meine Mutter entsprechend auch.
Meine andere Grossmutter hat ihrem Katholizismus den Rücken gekehrt, als sie sich in einen evangelischen Mann verliebt und ihn geheiratet hat und der örtliche Priester diese Ehe nicht anerkannte und sie als Hure beschimpfte, darauf hin ist sie konvertiert und ihre Söhne sind evangelisch getauft worden.
Meine Eltern haben mich dann katholisch taufen lassen, ich bin zur Kommunion und zur Firmung gegangen, aber ich bin nie "im Glauben" erzogen worden und habe auch nie geglaubt und bin dann während des Studiums ausgetreten und nach einer kurzen Phase des Atheismus habe ich dann erkannt, dass ich Agnostikerin bin. Kurz formuliert: "ich weiß es nicht, ob es Gott gibt oder nicht - ich glaube weder fest an seine Existenz noch an seine Nichtexistenz - und ich lasse mich am Ende überraschen.Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.
.... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/
Profilbild © edwardbgordon
Moderation: "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"



Zitieren