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06.05.2014, 09:47Inaktiver User
AW: Wie begründet ihr eure Werte?
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06.05.2014, 09:48Inaktiver User
AW: Wie begründet ihr eure Werte?
Ja eben. Franziskus ist auch nicht der erste, der versucht, diesen Konzern von Grund auf zu erneuern.
Das probierte schon Johannes XXIII mit seinem Konzil 1962.
Es gab ein paar "kosmetische" Änderungen, zB. das Umdrehen des Altars zum Volk hin oder das Abhalten der Gottesdienste in der jeweiligen Landessprache.
Am "Markenkern" der kK änderte sich nichts. Das Pontifikat von Johannes XXIII war kurz, es dauerte nur fünf Jahre. Sein Nachfolger, Paul VI war dann wieder ein Hardliner, wie er im Buche steht.
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06.05.2014, 10:11Inaktiver User
AW: Wie begründet ihr eure Werte?
Papst Johannes XXIII hat schon wesentlich mehr erreicht, als etwas Kosmetik. Leute, die glauben man müsste nur ein paar Kondome verteilen, um die AIDS-Problematik in den Griff zu bekommen, werden das vermutlich nicht verstehen.
Was Papst Franziskus erreichen wird muss man abwarten.
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06.05.2014, 10:30Inaktiver User
AW: Wie begründet ihr eure Werte?
Die Tatsache, dass man mit Kondomen manche Ansteckung verhüten und vielen Kindern ihre Eltern erhalten könnte, zählt wohl nicht, weil das alles gottgegeben ist?
Aber ich finde es interessant, dass dir als erstes etwas derart Problematisches einfällt wie die Sexuallehre der Kirche.
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06.05.2014, 10:31
AW: Wie begründet ihr eure Werte?
Hallo Lucia,
aus reiner Neugierde würde ich gerne wissen, wo es noch volle Kirchen gibt (außer an Heiligabend).
Nach meinen Erfahrungen sind die katholischen Kirchen noch einigermaßen gut gefüllt. Bei den evangelischen sieht es da wohl viel düsterer aus.
Kannst mir auch per PN antworten
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06.05.2014, 11:02Inaktiver User
AW: Wie begründet ihr eure Werte?
Vielleicht sind die verbleibenden Kirchen voll, weil so viele dichtgemacht werden?
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06.05.2014, 11:10
AW: Wie begründet ihr eure Werte?
Geht's hier um religiöse Werte? Die halte ich für sehr privat, völlig dämlich, wenn sie Absolutheitsanspruch auf die Wahrheit erheben, und kann sie nur dort nachvollziehen, wo sie sich mit den uralten Werten des täglichen Zusammenlebens treffen: Verlässlichkeit, weitgehende Aufrichtigkeit, Hilfsbereitschaft, Toleranz den vermeintlichen Macken anderen gegenüber, Großzügigkeit, Objektivität, etc.
Für mich alles (Erfahrungs-)Werte, die sich bewährt haben und sich schlicht auf Pragmatismus gründen.
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06.05.2014, 11:40Inaktiver User
AW: Wie begründet ihr eure Werte?
Kondome verteilen bringt nichts, wenn man nichts für Aufklärung, Bildung und Frauenrechte macht. Zu glauben, dass Sex mit Jungfrauen vor AIDS schützt ist auch nicht gottgegeben.
ich passe mich da auch nur an Atheisten an.
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06.05.2014, 12:29Inaktiver User
AW: Wie begründet ihr eure Werte?
Klingt für mich enorm kaltschnäuzig. Natürlich sind Aufklärung, Bildung und Frauenrechte wichtig, aber was hat das mit dem Verbot von Kondomen zu tun?
Für mich ist jeder AIDS Tote einer zu viel. In Afrika gibt es bereits jetzt über 10 Millionen AIDS-Waisen, ihre Zahl wird noch ansteigen.
Ich finde es unfassbar zynisch, aus ideologischen Gründen nicht alle verfügbaren Möglichkeiten zu nutzen, um Menschen vor solchen Krankheiten zu schützen.
Aber Ganda hat recht: Diskussionen über religiöse Werte bringen nichts. Wenn diese allerdings mit unterlassener Hilfeleistung einher gehen, habe ich Probleme damit.
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06.05.2014, 13:49Inaktiver User
AW: Wie begründet ihr eure Werte?
wieso mein Umfeld anders ist?
Weil ich schon mal ne andere Sicht habe.
In meiner Kirche gibt es viele Jugendliche.
Zum Mai richten die den Maiball aus.
Du vermisst - und dir fehlt.
Das ist dein Blickwinkel. Und ich schätze mal so richtig kennen tust du auch keinen aus der Gemeinde.
Ich finde, mal unabhängig von der katholischen Kirche - wird so viel für Menschen getan.
Es gibt so viele die sich engagieren.
Und in ihrer Arbeit mehr als nur Dienst nach Vorschrift tun.
Außerdem herrscht bei uns immer noch Glaubensfreiheit.
Wieso wirst du dann beleidigend und nennst das scheinheiliges Getue?
Man merkt dir an, dass du dich weder ausdrücklich mit dem Thema beschäftigt hast noch an einer echten Auseinandersetzung im Sinne von Neugierde oder Interesse interessiert bist.
Was ich ehrlich gesagt nicht verstehe.
Noch mal zu meinen Erfahrungen: diese negativen Gefühle wie Scham oder Schuld oder Angst sind in vielen Gesellschaftsschichten verpönt.
Aber, es gibt sie.
Und ich finde, sie können sehr gesund sein.
Mal als Beispiel: die Einsicht, dass es besser wäre mit dem Rauchen aufzuhören hatte ich lange bevor ich es wirklich tat.
Erst als ich anfing mich dafür zu schämen hatte es aber geklappt.
Und zwar waren das Gedanken wie: geb mehr Geld für Rauchen als für Essen aus, bin von der Sucht gesteuert ....



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