Antworten
Seite 50 von 58 ErsteErste ... 404849505152 ... LetzteLetzte
Ergebnis 491 bis 500 von 579
  1. User Info Menu

    AW: Was macht einen "guten Christen" aus?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen

    Auch im grösseren Rahmen: Kriege werden immer mit "Wir müssen uns selbst schützen" gerechtfertigt.

    gruss, barbara
    So ist es... Es wird gerechtfertigt. Vor wem?
    Vor dem eigenen Gewissen? Vor Gott?

    Doch das Gewissen kann falsch unterwiesen worden sein und somit falsche Schlüsse ziehen.
    Gott mag ganz anders denken, wie wir es gerne hätten...
    Liebe Grüße von Majolika

  2. Inaktiver User

    AW: Was macht einen "guten Christen" aus?

    na bist ja gut.
    Die positionieren sich oft ausdrücklich vor Schulen...
    Und das ist reiner Zufall?

    Mein Verständnis für die Dealer hält sich da in Grenzen.

    Und für deine Schreibe sowieso.

  3. Inaktiver User

    AW: Was macht einen "guten Christen" aus?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und der Gottesbeweis wäre auch der Beweis für die Existenz der Hölle?

    Das Fegefeuer wurde vor ein paar Jahren vom Papst abgeschafft. Vielleicht ist der aktuelle Papst noch großzügiger. Dann sind die Katholiken schon mal auf der sicheren Seite.
    Wenn das Fegefeuer abgeschafft wurde, ist nur die Zwischenstation weg. Hölle gibt's nach wie vor.
    Aber du hast natürlich recht, wenn der Gottesbeweis gleichzeitig der Beweis für die Existenz der Hölle wäre, dann könnte das nur zutreffen, wenn der Gott, der beim Beweis rauskommt, der Gott wäre, der 1:1 die entsprechenden Vorstellungen deckt, inklusive der verschiedenen Höllenausprägungen.

    Apropos: Würde der Papst die Hölle abschaffen, dann wäre doch nur die katholische Abteilung geschlossen.


    Zitat Zitat von ernesto_01 Beitrag anzeigen
    Jetzt bringt Du mich doch noch ins Grübeln..., die Nichtexistenz von Spider-Man ist auch noch nicht bewiesen.
    Stimmt. Da tut sich ein weites Feld auf ....



    Zitat Zitat von Adler2 Beitrag anzeigen
    Nicht sollte und eigentlich "kann" der christliche Glaube helfen, eine guter Mensch zu sein. Das wäre einfach Fremdbestimmung.

    Aber ein guter Mensch kann durch seine Moral eine begründete Hoffnung auf ein positives Feedback Gottes entwickeln. Moral führt zur Religion. Nicht umgekehrt (das wäre dann "pervers" im Sinne von Fremdbestimmung etc.).
    Ich wiederum denke, dass das nicht unbedingt eine Einbahnstraße sein muss. Religion kann schon positiv auf Moral einwirken, und sei es aus Angst vor der Hölle (sic!). Aus Religion heraus kann sich aufgrund der religiösen Grundsätze eine positive Moral entwickeln, die dann ggf. zum Selbstläufer wird.
    Und für die Hoffnung auf positives Feedback Gottes brauchst du ja auch erstmal mindestens eine Religion, die dir eine Vorstellung von "Gott" vermittelt.

    Zitat Zitat von -Majolika Beitrag anzeigen
    Gott mag ganz anders denken, wie wir es gerne hätten...
    Das eben ist die Crux ... Nichts Gewisses weiß man nicht.

  4. Inaktiver User

    AW: Was macht einen "guten Christen" aus?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn das Fegefeuer abgeschafft wurde, ist nur die Zwischenstation weg. Hölle gibt's nach wie vor.
    Sag ich doch (warum liest nie nie nie einer, was da steht?). Ich schrieb: Vielleicht ist der nächste Papst ja noch großzügiger (bedeutet: und schafft die Hölle ab).
    Allerdings muss ich meine Aussage nach erneuter Recherche leider relativieren. Es wurde wohl nur das Fegefeuer für ungeborene (ungetaufte) Kinder abgeschafft. Schade auch, es wird also weiter gebrutzelt.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber du hast natürlich recht, wenn der Gottesbeweis gleichzeitig der Beweis für die Existenz der Hölle wäre, dann könnte das nur zutreffen, wenn der Gott, der beim Beweis rauskommt, der Gott wäre, der 1:1 die entsprechenden Vorstellungen deckt, inklusive der verschiedenen Höllenausprägungen.
    Äh, ja.
    Es gibt ja auch Gottesvorstellungen ohne Hölle.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Apropos: Würde der Papst die Hölle abschaffen, dann wäre doch nur die katholische Abteilung geschlossen.
    Das ist eben die große Frage: Müssen die Katholiken den Laden dicht machen, wenn sie keine Sanktionen in Aussicht stellen können?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich wiederum denke, dass das nicht unbedingt eine Einbahnstraße sein muss. Religion kann schon positiv auf Moral einwirken, und sei es aus Angst vor der Hölle (sic!).
    Ja, aber nur bei jemandem, dessen moralische Entwicklung auf dem Stand eins ca. 10-Jährigen stehen geblieben ist.
    Aber gut. Besser als nichts, davon gibt es viele.

  5. Inaktiver User

    AW: Was macht einen "guten Christen" aus?

    Zitat Zitat von -Majolika Beitrag anzeigen
    So ist es... Es wird gerechtfertigt. Vor wem?
    Vor dem eigenen Gewissen? Vor Gott?

    Doch das Gewissen kann falsch unterwiesen worden sein und somit falsche Schlüsse ziehen.
    Gott mag ganz anders denken, wie wir es gerne hätten...
    Gott hält Völkermord für gerechtfertigt?

    Was meinst du was einer der positiven Effekte unseres Europas ist?
    Diese Völker führen keinen Krieg mehr untereinander.

    Dass man aber gewisse Staaten weder stoppen noch in Schach halten muss halte ich für sehr kurz gedacht.

  6. User Info Menu

    AW: Was macht einen "guten Christen" aus?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Lies die Zeitung nur allein. In der Regel nur schlechte Nachrichten.

    Nimm unsere Gesetzeslage: die Kleinen hängt man auf - und die Großen lässt man laufen.
    Oder auch nur das Scheiß-Fernsehprogramm.

    Und da brauchst du keinen Gegenpol?
    Du brauchst nix was deine Batterien auflädt?
    Allein Dinge, die ich als Mißstand interpretiere, sind Grund bzw. Motivation genug, dort etwas zu tun, wo ich Möglichkeiten dazu habe. Den Fernseher kann ich abschalten- das spart auch Energie!

    Bei den Nachrichten solltest Du wissen, dass natürlich eher negative Nachrichten auch überhaupt erst Nachrichten sind. Wenn es in D zB keine verheerenden Naturkatastrophen wie Tsunamis oder Vulkanausbrüche gibt, wäre das eine gute Nachricht- aber es kommt nicht in der Tagesschau!
    Würde ich mein Augenmerk nur auf das Negative richten, würde ich vielleicht auch einen "Gegenpol" brauchen, wer weiß. Aber selbst dann wohl eher nicht. Ich habe auch eigene Vorstellungen.
    "Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
    Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)

  7. User Info Menu

    AW: Was macht einen "guten Christen" aus?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich glaube es ist ein bisschen auch ein anderes Verständnis der Rolle des Priesters.
    Der Protestant steht direkt vor Gott, bei den Katholiken ist der Priester ein geweihter Funktionsträger und Mittelsmann.
    Wobei der Katholik natürlich auch direkt beten kann.
    Aber an sich finde ich die Idee des Menschlichen Gesprächspartners mit die der Priester in der Beichte hat kann auch etwas hilfreiches sein.
    Zustimmung - auch insb. zum letzten Satz; vom Grundgedanken her kann die Beichte sehr hilfreich sein.

    Ich sprach letztens mit einer (weitaus eifrigeren) Protestantin als ich.
    Es war ein total gutes Gespräch, aber irgendwie war für mich so das Ergebnis, dass die Protestanten einfach vieles abgeschafft haben (kreuzzeichen, Knien, Maria ...) und an der Stelle nichts Neues ist.
    ist bestimmt noch anders, aber für MICH war es so.
    Ja, Symbole und Rituale können wichtig sein.

    Ich bin halt auch geprägt und mir kommt das Protestantische halt oft sehr profan und ernst vor, dabei glaube ich schon an die spirituelle Kraft mancher Rituale.
    In der Tat - nach meinem Empfinden, und soweit ich weiß, sehen das viele Leute genauso, sind die Katholiken 'lebensfreudiger', die Protestanten mehr 'gehalten'.
    Karneval is eben in Köln und nicht in Hamburg oder Berlin.

    Apropos Hamburg und Berlin: mir kommt grad der Gedanke, dass sich die sogenannten Autonomen besonders gern in Hamburg (aber auch z.B. in Berlin) mit der Polizei rumprügeln - das könnte so ne Art ritueller Ersatzhandlung sein, die haben da halt keinen richtigen Karneval im Norden, wo sie mal die Sau rauslassen können ...

    VanDyck
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
    American Beauty
    Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
    Daniel Kahneman

  8. Inaktiver User

    AW: Was macht einen "guten Christen" aus?

    Zitat Zitat von ernesto_01 Beitrag anzeigen
    Allein Dinge, die ich als Mißstand interpretiere, sind Grund bzw. Motivation genug, dort etwas zu tun, wo ich Möglichkeiten dazu habe. Den Fernseher kann ich abschalten- das spart auch Energie!

    Bei den Nachrichten solltest Du wissen, dass natürlich eher negative Nachrichten auch überhaupt erst Nachrichten sind. Wenn es in D zB keine verheerenden Naturkatastrophen wie Tsunamis oder Vulkanausbrüche gibt, wäre das eine gute Nachricht- aber es kommt nicht in der Tagesschau!
    Würde ich mein Augenmerk nur auf das Negative richten, würde ich vielleicht auch einen "Gegenpol" brauchen, wer weiß. Aber selbst dann wohl eher nicht. Ich habe auch eigene Vorstellungen.
    Ich fürchte, man kommt gar nicht herum.
    Man kann nicht alles abschalten.
    Mir geht schon alleine dieser Massengeist auf die Nerven. Das angeblich so realistische Leben...die pragmatische Denke.
    Natürlich nicht völlig.

    Aber, wenn du nix brauchst um das auszuhalten - oder neue Idee zu gebären, dass ist doch gut so.
    Mir sind allein schon die 10 Gebote ne Quelle.
    Eigentlich eher die Erklärungen dafür.

    Ehrlich, mich hat das schon aus so manchem Tief gezogen.
    Aber, trozdem, ich wünschte mich manchmal stoischer und dickfelliger.

  9. User Info Menu

    AW: Was macht einen "guten Christen" aus?

    Zitat Zitat von Adler2 Beitrag anzeigen
    Ich denke zunächst einmal, dass Kinder nicht so recht die richtige "Zielgruppe" für eine vernunftorientierte Religion sind. Weil Kindern eben die Vernunft weitestgehend noch fehlt. Ist aber jetzt nicht so wichtig.
    Adler, Du schreibst so gerne von der "vernunftorientierten Religion".

    Ich glaube nicht, dass man Religion mit Vernunft erfassen kann.

    Andere Beispiele:

    Von unserer Sonne benötigt das Licht ca. 8 Minuten bis auf die Erde.

    Das ist leicht.

    Die nächste Sonne ist Proxima Centauri und ist 4,22 Lichtjahren enfernt.

    Da fällt die Vorstellung schon schwerer.

    Unsere Heimatgalaxie, die Milchstraße, hat etwa 100 bis 200 Milliarden Sterne. Ihre Scheibe hat eine Ausdehnung von rund 100.000 Lichtjahren und eine Dicke von etwa 3.000 Lichtjahren.

    Und ab da streikt meine Vorstellungskraft.

    In dem von uns überblickbaren Universum befinden sich nach gängiger Schätzung etwa 100 Milliarden Galaxien.

    Hier versuche ich nicht mal, mir das vorzustellen.

    Anderes Beispiel, Auszug aus bayerische Gartenakademie:
    Bekannt ist, dass Maispflanzen nützliche Schlupfwespen alarmieren, sobald sie von Schmetterlingsraupen befallen werden. Durch Raupen geschädigte Eichen warnen ihre Artgenossen, die in Windrichtung stehen. Limabohnen, die mit Spinnmilben befallen sind, locken mit duftenden Notsignalen Raubmilben an, die sich auf die Schädlinge stürzen. Gefräßige Raupen können sich nicht mehr weiterentwickeln, weil ihre Nahrungspflanze störende Hormone produziert. Akazienbäume in Afrika setzen sich durch eine stärkere Bildung von Bitterstoffen gegen Elefanten und Giraffen zur Wehr. In den USA konnte nachgewiesen werden, dass abgeschnittener Beifuß die Abwehrreaktionen von Tabakpflanzen in nächster Nähe erheblich beeinflusste. Diese Tabakpflanzen wiesen deutlich geringere Fraßschäden durch Heuschrecken auf als Vergleichspflanzen.

    Dass in jedem Zellkern die DNA gespeichert ist ...

    Das kann man alles erforschen und messen. Trotzdem läßt es mich stauen, denn mit meinem Verstand erfassen kann ich diesen Überlebenswillen nicht, der muss ja irgendwo herkommen.

    Genausowenig würde ich an Glauben mit Vernunft herangehen, eher mit akzeptieren und staunen.
    Gruß dingsda

    Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart.
    Der bedeutendste Mensch ist immer der, der Dir gegenübersteht.

  10. User Info Menu

    AW: Was macht einen "guten Christen" aus?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber, trozdem, ich wünschte mich manchmal stoischer und dickfelliger.
    Bitte nicht, es ist ein Zeichen, dass Du lebst. Wir können aber etwas tun, jeder von uns im Rahmen seiner Möglichkeiten. Dinge stumpf hinzunehmen darf ja nicht das Ziel sein, so habe ich Dich aber auch nicht verstanden.
    "Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
    Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)

Antworten
Seite 50 von 58 ErsteErste ... 404849505152 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •