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05.01.2014, 19:38
AW: Was macht einen "guten Christen" aus?
"Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)
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05.01.2014, 20:37Inaktiver User
AW: Was macht einen "guten Christen" aus?
Oh! Wirklich? Das ist aber schade! Ein Freund von mir hat einmal ausgerechnet, dass ich für 3,876543921 Millionen Jahre ins Fegefeuer muss. Danach darf ich dann in den Himmel. Diese Gewissheit hat mir unzählige Stunden auf der Couch eines Psychotherapeuten erspart. Jetzt weiß ich nicht, was ich tun soll.
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05.01.2014, 21:03Inaktiver User
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05.01.2014, 21:21Inaktiver User
AW: Was macht einen "guten Christen" aus?
Das habe ich auch noch nie gehört.

Wäre dann ja wieder ein Grund zu konvertieren, oder?
Ich glaube es ist ein bisschen auch ein anderes Verständnis der Rolle des Priesters.
Der Protestant steht direkt vor Gott, bei den Katholiken ist der Priester ein geweihter Funktionsträger und Mittelsmann.
Wobei der Katholik natürlich auch direkt beten kann.
Aber an sich finde ich die Idee des Menschlichen Gesprächspartners mit die der Priester in der Beichte hat kann auch etwas hilfreiches sein. (wobei ich selbst erst dann Beichten wuerde, wenn mich etwas wirklich belastet und ich damit anders nicht ins Reine kommen kann).
Ich sprach letztens mit einer (weitaus eifrigeren) Protestantin als ich.
Es war ein total gutes Gespräch, aber irgendwie war für mich so das Ergebnis, dass die Protestanten einfach vieles abgeschafft haben (kreuzzeichen, Knien, Maria ...) und an der Stelle nichts Neues ist.
ist bestimmt noch anders, aber für MICH war es so.
Ich bin halt auch geprägt und mir kommt das Protestantische halt oft sehr profan und ernst vor, dabei glaube ich schon an die spirituelle Kraft mancher Rituale.
Zur Ausgangsfrage:
Ich weiß nicht, was ein guter Christ ist.
Entscheidender finde ich die Frage, was ein guter Mensch ist.
Und gut wäre, wenn der christliche Glaube ihm dabei hilft ein guter Mensch zu sein.
(Gut heisst allerdings nicht: immer nett und freundlich)
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05.01.2014, 22:43Inaktiver User
AW: Was macht einen "guten Christen" aus?
Jetzt stimmt aber irgendetwas nicht. Zum einen kann ein Protestant auch beichten. Dabei kann jeder andere evangelische Christ die Beichte entgegennehmen und die Vergebung im Namen Jesu zusprechen. Zum anderen geht es nicht darum, dass jeder Mensch von sich aus gut ist und darum in den Himmel kommt sondern er kommt deshalb in den Himmel, weil Jesus für unsere Sünden gestorben ist und uns somit erlöst hat. Wer also an Jesu Christi glaubt gehört zu ihm und darf nach seinem Tod ins Paradies eingehen.
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05.01.2014, 23:53
AW: Was macht einen "guten Christen" aus?
Nicht sollte und eigentlich "kann" der christliche Glaube helfen, eine guter Mensch zu sein. Das wäre einfach Fremdbestimmung.
Aber ein guter Mensch kann durch seine Moral eine begründete Hoffnung auf ein positives Feedback Gottes entwickeln. Moral führt zur Religion. Nicht umgekehrt (das wäre dann "pervers" im Sinne von Fremdbestimmung etc.).
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06.01.2014, 00:01
AW: Was macht einen "guten Christen" aus?
was sollte jemand mit einem positiven Feedback Gottes anfangen, wofür ist es gut, wobei hilft es?
(wahrscheinlich verstehe ich es nie..)"Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)
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06.01.2014, 04:24Inaktiver User
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06.01.2014, 04:27Inaktiver User
AW: Was macht einen "guten Christen" aus?
Na ja, so unbedarft bist bestimmt auch du nicht.
Nahrung braucht der Mensch. Hast du schon mal so viele gegessen dass es für immer reicht?
Nee.
So ist es auch mit der geistigen Nahrung.
Nicht weil ich so wunderbar katholisch bin - sondern weil die Welt so ist.
Lies die Zeitung nur allein. In der Regel nur schlechte Nachrichten.
Nimm unsere Gesetzeslage: die Kleinen hängt man auf - und die Großen lässt man laufen.
Oder auch nur das Scheiß-Fernsehprogramm.
Und da brauchst du keinen Gegenpol?
Du brauchst nix was deine Batterien auflädt?
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06.01.2014, 06:21
AW: Was macht einen "guten Christen" aus?
Ein Dealer will Geld verdienen. Der hockt nicht in seinem Haus und sagt sich "harhar ich geh jetzt das Leben von kleinen Kindern verderben", sondern der sagt sich eher "ich muss noch diese und jene Rechnung bezahlen ich brauch Geld!"
nein, ich halte es nicht für verniedlichend, dass Gewalt und Leid, das Menschen andern Menschen antun, durch bösen Willen geschehen, sondern durch Irrtum. Ich halte das für wahr und habe es bisher noch in jedem mir bekannten Beispiel bestätigt gefunden.
Auch im grösseren Rahmen: Kriege werden immer mit "Wir müssen uns selbst schützen" gerechtfertigt.
gruss, barbara




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