Was macht einen "guten Christen" aus. Vermutlich, dass er weniger quatscht, und stattdessen lieber handelt. Sich nicht im Wettbewerb ergeht, wer nun "besser" ist. Damit ist er auf dem Niveau derer, die sich nicht als "gute Christen" profilieren müssen und hat ebenso viel Zeit wie diese, die er für gutes Handeln nutzen kann. Derweil die anderen weiter quatschen und sich - sehr christlich - ins Rampenlicht schieben.
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Ergebnis 211 bis 220 von 579
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30.11.2013, 09:00
AW: Was macht einen "guten Christen" aus?
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30.11.2013, 09:37Inaktiver User
AW: Was macht einen "guten Christen" aus?
was ja hier völlig untergegangen ist:
einen guten Christen, jedenfalls den katholischen macht aus: an Wunder und Heilige zu glauben.
Das finde ich eins der schönsten Dinge am Glauben und Christ-sein.
Viele Menschen - genau wie ich - finde sich im Laufe des Lebens damit ab, dass das Leben eben so ist wie: lieblose Beziehung oder Nicht-Wunscherfüllung auf der ganzen Linie...
und das Christ-sein holt mich da immer wieder schön raus.
Das Wunder der Weihnacht zum Beispiel.
Für mich ist eine der schönsten Beigaben des Christseins.
Und auch die beste Lebenseinstellung.
Das Leben ist ein Wunder.
Damit fängt schon mal alles an.
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30.11.2013, 10:27
AW: Was macht einen "guten Christen" aus?
nein keineswegs - Jesus selbst hat sich das verbeten. Leider mit nicht allzu viel Erfolg. Da wird von allzu vielen so eine Art Popstar-Kult um Jesus gemacht, der überhaupt nichts mit dem tatsächlichen Kern des Christentums zu tun hat, der die Liebe ist. Und zwar nicht eine abstrakte oder abgehobene Form von Liebe, sondern die alltägliche praktische Liebe: speise Hungrige, pflege Kranke, kleide Nackte... hilf, wo du siehst, Hilfe ist notwendig.
gruss, barbara
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30.11.2013, 13:46Inaktiver User
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30.11.2013, 14:12Inaktiver User
AW: Was macht einen "guten Christen" aus?
@ Bae, warum heißt es denn dann Christentum, wenn es gar nichts mit Jesus Christus zu tun hat?
Liebe und auch Nächstenliebe und Hilfe wird auch in allen anderen Religionen, in den esoterischen Richtungen und auch bei denen, die an keinen Gott und keine höhere Macht glauben, auf die Fahnen geschrieben, damit wird ja geradezu überall und für alles mögliche geworben. Man braucht nur mal fernzusehen, dann wird in der Reklame eindeutig gepredigt, dass du dies und das zu kaufen hast, weil du damit Liebe gibst usw. Lieben und Liebe geben kann also nicht allein Merkmal von Christsein sein.Geändert von Inaktiver User (30.11.2013 um 14:17 Uhr)
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30.11.2013, 14:20
AW: Was macht einen "guten Christen" aus?
Ja unter den Christen geht es keineswegs einheitlich zu. Ich vergleiche das manchmal mit dem "deutscher Staatsbürger sein". Jeder von den 82 Millionen Einwohner des Landes hat seine eigene Sicht, wie er das Land sehen und gestaltet wissen möchte. Und beurteilt das aus seinem ganz persönlichen Dasein. Trotzdem ist jeder davon Deutscher.
Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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30.11.2013, 15:12Inaktiver User
AW: Was macht einen "guten Christen" aus?
Ich finde die Art, wie Du vergleichst, nicht ganz korrekt. Denn es gelten in Deutschland für alle die gleichen Regeln, egal ob sie einem passen oder nicht. Und zwar nur, wenn man sich hier aufhält, man muß nicht einmal deutscher Staatsbürger sein.
Die Kirche verlangt das ja eigentlich auch, wenn z.B. jemand eine Kirche betritt, wird erwartet, daß sich derjenige passend aufführt. Und sobald man das Gebäude verläßt, gilt für die Gläubigen nichts mehr? Ist zumindest mal verwunderlich.
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30.11.2013, 15:22
AW: Was macht einen "guten Christen" aus?
Okay, ich sehe, Du möchtest nur Deine Verwunderung über komisches Verhalten und unterschiedliche Ansichten innerhalb der Christen zum Ausdruck bringen.
Ich werde keinen Vergleich mehr anstellen. Ich habe nicht über das angepasste Verhalten innerhalb der Kirche und innerhalb der Gesellschaft verglichen, nur von den Vorstellungen und Ansichten, die Mitglieder so vertreten.Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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30.11.2013, 16:12
AW: Was macht einen "guten Christen" aus?
Wunder im katholischen Glauben sind eine Sache für sich. Ich habe sie nie für wichtig gehalten.
Im neuen Testament sollten sie wohl unterstreichen, dass Jesus' Worte die Wahrheit sind. Ich hätte das auch so geglaubt.^^
Mit Heiligen kann ich gar nix anfangen, obwohl ich manche ihrer Lebensgeschichten schön finde. Trotzdem halte ich mich für eine Christin und das Christentum vom Grundgedanken her für großzügig genug, mir das zuzugestehen.*
Der Adler fängt keine Mücken.
'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz' ist Kindergartenniveau. - Igor Levit
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30.11.2013, 16:52Inaktiver User
AW: Was macht einen "guten Christen" aus?
Als Christ muss man nicht an Heilige "glauben", man kann sie verehren, muss man aber nicht zwingend.
M. E. genügt es, anzuerkennen, dass es Menschen gegeben hat und gibt, die ein außergewöhnlich gutes Leben geführt haben. Und mit der Heiligsprechungswelle in letzter Zeit habe ich so meine Probleme.


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