Danke Malina für Deine weiteren Ausführungen. Ich finde aber schon immer noch, daß es das Gegenteil ist von dem, was Opelius ausführte.
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29.11.2013, 12:22Inaktiver User
AW: Was macht einen "guten Christen" aus?
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29.11.2013, 13:07
AW: Was macht einen "guten Christen" aus?
oh ja das ist sicher schön. :-)
Gemacht hab ich das noch nie, aber immerhin lese ich hin und wieder die Regel der Benediktiner, das ist einfach eine sehr verünftige Art, das Leben zu regeln, die sie praktizieren. Sehr ausgeglichen und vollständig. (naja, mit einer Ausnahme)
gruss, barbara
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29.11.2013, 15:49
AW: Was macht einen "guten Christen" aus?
** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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29.11.2013, 15:56
AW: Was macht einen "guten Christen" aus?
Und damit die Äbte, Bischöfe und Päpste reich gemacht.
Nee, *angestellt* haben die Klöster ihre Untertanen nicht. Angestellte bezahlt man.
Um nur mal ein Beispiel rauszugreifen:
Die Reichsabtei Ochsenhausen war von 1090 bis 1803 ein Kloster der Benediktiner in Ochsenhausen in Oberschwaben, das zum Schwäbischen Reichskreis gehörte. Mit einer Fläche von zweihundertfünfundfünfzig Quadratkilometern und knapp neuntausend Untertanen in der Zeit seiner größten Ausdehnung umfasste das Territorium ungefähr zwanzig Prozent des heutigen Landkreises Biberach.
...
1501 unter Abt Hieronymus I. Biechelberger erhoben sich die Lehensbauern aus den 38 zum Kloster gehörenden Ortschaften und erreichten mit dem Untertanenvertrag von 1502 Verbesserungen ihrer Lehensbedingungen, die allerdings nach der Niederlage der Bauern 1525 wieder weitgehend zurückgenommen wurden (Quelle)** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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29.11.2013, 16:24
AW: Was macht einen "guten Christen" aus?
Das betraf doch nicht nur Klöster, die allgemeine Gesellschaftsform damals war
der Feudalismus!
Grundsätzlich finde ich es gut das es diese "Relikte" noch gibt,zumal heute niemand dort
ist der dazu gezwungen wurde-oder mangels Alternativen.
Was Christentum angeht: es gibt mM. nach "gute Christen" in und außerhalb der Kirchen.
Das eine muss man nicht am anderen fest machen.Ich habe mich bewußt für "meine" Kirche
entschieden;ob mich das zu einer "guten Christin" macht vermag ich nicht zu beurteilen.
Der kategorische Imperativ ist allgemein gültig und hat nicht unbedingt mit dem "Christsein"
zu tun, es gibt schrecklich "unchristliche" Christen!Solche habe ich in der eigenen Verwandt-
schaft, in den USA .Baptisten,sowas von "fromm",sowas von aufgesetzt bibeltreu,dabei
sowas von verbohrt und unchristlich im Denken und Tun....
Ich war mit 17 mal einen Sommer lang dort und fand diese Leute einfach
Nichts ist wichtiger als Kohle machen- und wer es nicht "schafft" ist eben kein guter Christ....Die Träume sind geheime Tunnel, durch die wir zurück-
kehren, so daß wir einen Moment lang wieder sind, wer
wir waren
Aharon Appelfeld
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29.11.2013, 16:38
AW: Was macht einen "guten Christen" aus?
Dem anderen zu tun wie man will, das einem getan wird, heißt nicht, ihn mit Schwarzwälder Kirschtorte zwangszufüttern. Das ist ein häufiges Mißverstehen, das zu nichts gutem führt. Konstruktiver ist es, sich zu sagen, "wenn ich Kuchen will, freu ich mich, wenn ich welchen kriege, also gebe ich Leuten Kuchen, die welchen wollen." Und ich kann mich auch hinstellen und sagen, "hier gibt's Kuchen!" und selber genausowenig ein Stück nehmen wie ich ihn den anderen aufzwinge.
** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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29.11.2013, 21:03
AW: Was macht einen "guten Christen" aus?
Hallo,
es gibt ein sehr schönes Buch, über das Wirken Christen im Mittelalter.
Viele wichtige Erfindungen, die Grundlagen waren, für die spätere Industrialisierung wurden in Klöstern gemacht."Sternstunden statt dunkles Mittelalter"
von Thomas E. Woods
Es gab auch viele Wissenschaftler in den Klöstern, die technische, chemische Dinge erfunden haben und auch umgesetzt haben. Auch andere Sachen wie z.B. Musik, Malerei, Kunst, etc. sind in diesen Klöstern entstanden.
Die Ganze Entwicklung von dem Jahre 0 bis ca. 1.700 kann man in dem Buch sehr gut nachlesen, mit Quellen Angaben. Viele Klöster, besitzen ja bekanntlich viele alte Bücher, wo all diese Entwicklungen nieder geschrieben worden sind.
gruß, Petra
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29.11.2013, 22:17Inaktiver User
AW: Was macht einen "guten Christen" aus?
Um noch mal zur Ursprungsfrage zurück zu kommen: es gibt so viele verschiedene Richtungen in den christlichen Kirchen, da wird so viel unterschiedliches geglaubt und vermittelt, gepredigt, wie kann man denn da überhaupt eine allgemeingültige Antwort geben wollen ? Wahrscheinlich kann die Antwort nur lauten: der, der an Jesus glaubt ist ein guter Christ. Was aber dann weiter damit verbunden wird, scheint sehr unterschiedlich zu sein und wird von den vielfältigen Gemeinschaften wohl unterschiedlich gesehen.
Geändert von Inaktiver User (29.11.2013 um 22:23 Uhr)
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29.11.2013, 23:31
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30.11.2013, 07:26Inaktiver User
AW: Was macht einen "guten Christen" aus?
also das ist ja nun sehr vereinfacht.
Das Wort "Geistliche" hatte oder hat oftmals durchaus seinen Sinn.
Wobei ich nicht den Rückschluss meine, man könnte zu dumm zum Glauben sein.....
PS: Eine Zeitlang hatte ein Mitarbeiter der Katholischen Akademie die Predigt in der Messe meiner damaligen Wohngemeinde übernommen.
Das war so zündend, so ne Mischung von aktuellen Anlässen und christlichem Bezug, dass ich dachte: ich werde süchtig.
Und mir kam ob seines Wissens, seiner Schärfe des Intellekts eben der Gedanke: ja, man nannte die Priester ja früher Geistliche und es wurden ja auch nur die hellsten Köpfe genommen.
Ganz besonders ist mir das auch bei den Büchern von Benedikt aufgefallen.
Da spürt man im wahrsten Sinne des Wortes einen bestimmten Geist.
Und auch ne Botschaft.
Ich finde seine Bücher, ich hab ja nicht alle gelesen, richtig heilsam. Überhaupt nicht so dogmatisch wie eben sein Ruf voraus geht.Geändert von Inaktiver User (30.11.2013 um 07:32 Uhr)


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