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  1. Inaktiver User

    AW: Was macht einen "guten Christen" aus?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zum Thema Kirche an sich, würde ich mir gerne eine Art Betriebsrat wünschen oder eine zentrale Beschwerdestelle :))
    Dann hast Du das Prinzip Kirche nicht verstanden. Das ist keine Demokratie!

  2. Inaktiver User

    AW: Was macht einen "guten Christen" aus?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dann hast Du das Prinzip Kirche nicht verstanden. Das ist keine Demokratie!
    doch, doch. Verstanden habe ich das Prinzip Kirche schon... darum bin ich ja (u.a.) ausgetreten.

    OT: ein Betriebsrat gewährleistet übrigens noch lange keine Demokratie
    Geändert von Inaktiver User (27.11.2013 um 15:25 Uhr)

  3. Moderation

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    AW: Was macht einen "guten Christen" aus?

    Zitat Zitat von ganda55 Beitrag anzeigen
    Den ganzen?
    Wir wurden auf katholischer Seite ja auch mit dem K. getriezt, aber es hatte Gott sei Dank^^ Grenzen.
    Nur die ersten drei Hauptstücke, das sind gerade mal 1600 Wörter. "Kleiner" Katechismus ist da durchaus wörtlich gemeint.
    Da aber aus meiner Konfirmantengruppe die Hälfte funktionale Analphabeten waren, und nur vier auf einem Niveau lesen konnten, um den Text zu erfassen, hat das sehr, sehr lange gedauert.

    Zitat Zitat von ganda55 Beitrag anzeigen
    Ich mag die Kreuzdarstellungen mit Figur gar nicht, das Kreuz selber aber wohl.
    Christus, wenn schon dargestellt, sollte mE der Auferstandene sein.
    Darstellungsmäßig bevorzuge ich ja Romanik und frühere Epochen. Ein Besuch in Ravenna hat mich da sehr beeindruckt. Und der Aachener Dom.

    Zitat Zitat von ganda55 Beitrag anzeigen
    Ich zweifle an der Unterbringungspolitik, seit sie hier in Bayern aufs tiefste Land ohne jede fußläufige Infrastruktur 100 BewerberInnen in einen Weiler mit sechs (!) Einwohnern geschickt wollten, nur weil ein großes Gebäude vorhanden war.
    Weil ein Ort mit sechs Einwohnern praktisch Wildnis ist... Orte, die keine Wildnis sind, haben weniger leerstehende Bauten und können mehr Wahlvolk zu Protesten mobilisieren. Hier werden die Flüchtlinge immer schön in das sozial schwächste Viertel der Stadt gestopft, man kann ja nicht zwischen den Villen der Herren Doktoren...


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und was genau soll die Nachbarn daran stören? Wieso opfern diese sich auf, wenn Leuten damit geholfen wird, dass sie in einem leerstehenden Gebäude wohnen dürfen?
    Das Übliche. Gerüche nach komischem Essen, Schulklassen in denen kaum noch einer Deutsch spricht, unzureichende Infrastruktur, Verfall der Immobilienpreise, Leute, die den ganzen Tag rumhängen und auf dumme Gedanken kommen, weil sie nicht arbeiten dürfen, Ghettobildung, Dreck, Kriminalität, religöse Irre, ... Gute Gründe, schlechte Gründe, alles mögliche. Vieles läuft raus auf, "Einige meiner besten Freunde sind Fremde, aber diese Fremden sind nicht von hier", anderes ist eine Verschärfung bereits vorhandener Probleme der (mangelnden) Verteilungsgerechtigkeit.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Gibt es dann nicht eigentlich nur zwei Möglichkeiten: an keinen Gott glauben = Atheist oder an einen Gott glauben, dann aber bitte sich für einen bestimmten entscheiden und somit ist man Christ/Moslem oder sonst was?
    Du kannst Polytheist oder Pantheist sein, oder generell Theist. Von den Unitariern z.B. sagt man, daß sie verbunden in dem Glauben sind, daß es mindestens einen Gott gibt.

    Agnostiker ist auch immer eine Möglichkeit.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ein schöner Gedanke. Somit ist jeder sein eigener Richter und es bleibt ihm überlassen, wie viel er tun möchte, um ein (aus seiner Sicht) guter Christ zu sein.
    Aber keiner existiert im Vakuum. Es mag sich einer als guter Christ sehen, wenngleich er sich aufführt wie der Reiche in Lukas 16, aber im Auge seiner Mitmenschen ist er bestenfalls auf dem falschen Dampfer, und bringt schlimmstenfalls die ganze Innung in Verruf.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zum Thema Kirche an sich, würde ich mir gerne eine Art Betriebsrat wünschen oder eine zentrale Beschwerdestelle :))
    Da haben's Katholiken schwer. (Ich nehme an, du willst mit dem Bodenpersonal streiten und nicht mit Gott -- letztes kannst du ja immer.)
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  4. Moderation

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    AW: Was macht einen "guten Christen" aus?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Reicht der Glaube an Gott, gelegentliches Beten und christliche Werte leben tatsächlich aus um Christ zu sein?
    Ich finde, ja.
    Du machst den Unterschied zwischen dem, was die Kirche für "gut" hält und dem, was im Glauben richtig ist.
    Ich halte letzteres für wichtiger.

    da ich selbst nicht weiß, als was ich mich bezeichnen soll.
    Das kannst du mit etwas Geduld herausfinden. Auch, ob dir das überhaupt wichtig ist.
    Mein Glaube ist Heimat. Ich bin damit aufgewachsen und war viel mit meiner Großmutter zusammen, die den Glauben als tröstlich empfunden und das so weitergegeben hat. Sie ist auch völlig friedlich und im Einklang mit Gott und der Welt gestorben. Eine Prägung, wenn du so willst, und spontane Neigung, später lange und intensive Auseinandersetzung, mit dem Alten Testament, dem Neuen, den Mystikern, Agnostikern und Rationalisten... Geblieben ist mir das Neue Testament und die Überzeugung, dass Leben und Handeln den Ausschlag geben.


    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Und im Übrigen ich kenne keinen ernsthaften Christen, der nicht ab und zu richtige Glaubenkrisen erlebt hat.
    Aber hallo, wie das heute so heißt.
    Dafür kannst du aber dann auch hinter dem stehen, was du bekennst.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aha. "Das mitreißende Zeugnis unserer Liebe ..." - aber bitte nur, wenn es passt und keine Unannehmlichkeiten bedeutet, würden wohl die beiden oben erwähnten Kirchgemeinden in Essen hinzufügen.

    Worthülsen sind kein Glaube.
    Lass die Kirchengemeinden, bis du uns sagen kannst, was ihre Motive sind, Nischenprodukt. Mach dich bitte mal schlau, wenn du sie immer wieder angreifst.

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Darstellungsmäßig bevorzuge ich ja Romanik und frühere Epochen. Ein Besuch in Ravenna hat mich da sehr beeindruckt. Und der Aachener Dom.
    War ich auch schon; wirklich beeindruckend. Gott oder Jesus finde ich da leider nie. Aber in einem schlichten Rundbau in der Provence mit einem einfachen Holzkreuz... Tickt wohl jede/r anders.

    man kann ja nicht zwischen den Villen der Herren Doktoren...
    Da gibt's ja auch nie Leerstände.^^
    *
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    AW: Was macht einen "guten Christen" aus?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dann hast Du das Prinzip Kirche nicht verstanden. Das ist keine Demokratie!
    Doch es gibt demokratische Prinzipien. Der Papst wird gewählt von den Kardinäle.

    Pfarrgemeinderatwahlen in den kath. Kirchengemeinden, fanden in diesem Jahr statt. In unserer Stadt allerdings beteiligten sich nur 6% der Wahlberechtigten.

    In der ev. Kirche In NRW fanden letztes Jahr die Prebyteriumswahlen statt. Wahlbeteiligung lag von 4% bis 16%.

    Ein Pfarrgemeinderat und ein Presbyterium führen das Gemeindeleben. Sie entscheiden über Ordnung, Zeit und Zahl der Gottesdienste sowie die Ausstattung der gottesdienstlichen Räume. Sie bestimmen den Gemeindehaushalt und die Kollektenzwecke. Im Unterschied zum kath. Pfarrgemeinderat entscheidet das ev. Presbyterium über Pfarrstellenbesetzungen sowie Einstellungen von beruflich Mitarbeitenden, außerdem die Zulassung zur Konfirmation.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  6. gesperrt

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    AW: Was macht einen "guten Christen" aus?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Aber in den Jahren war Vatican II.
    So gewöhnlich sind weltweite Konzile jetzt nicht, daß das im Rauschen untergeht...
    Ich persönlich nutze einen Nachdruck vom "Katholischen Katechismus von Basel" aus 1947.
    Der ist ganz gut verständlich und normalerweise für Jugendliche gedacht.
    Wildwusel,
    auch die Katechismen von vor dem 2. Konzil sind heute noch gültig.
    Deshalb solte man sie ruhig benutzen.
    Wenn man eine ältere und eine neuere Version hat, kann diese Bücher ja mal vergleichen.
    des weiteren kann ein neueres Konzil ein älteres Konzil nicht ungültig machen.
    So viel ich weiß, sind alle Konzile vom ersten angefangen, gültig.

    Ein gutes Religionsbuch hat den Vorteil, man braucht sich nicht den eigenen christlichen Glauben zusammen bastelln.

    gruss, Petra

  7. gesperrt

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    AW: Was macht einen "guten Christen" aus?

    Zitat Zitat von XT_Petra Beitrag anzeigen
    Ein gutes Religionsbuch hat den Vorteil, man braucht sich nicht den eigenen christlichen Glauben zusammen bastelln.
    Wenn schon ein Buch, dann doch bitte gleich das Original, nämlich die Bibel. Und am liebsten in den Originalsprachen, auch wenn das zugegebenermassen ein ziemlicher Aufwand ist, griechisch und hebräisch zu lernen. Doch nur so kann man selbst nachprüfen, was da tatsächlich geschrieben steht, und es nicht womöglich eine moderne Interpretation ist oder eine Verzerrung der ursprünglichen Aussagen, mit denen ich womöglich gar nicht einverstanden bin.

    gruss, barbara

  8. Inaktiver User

    AW: Was macht einen "guten Christen" aus?

    Zitat Zitat von XT_Petra Beitrag anzeigen

    Ein gutes Religionsbuch hat den Vorteil, man braucht sich nicht den eigenen christlichen Glauben zusammen bastelln.

    gruss, Petra

    versteh ich dich richtig, das denken kann man dann sein lassen?
    man übernimmt einfach das was da steht?

  9. Inaktiver User

    AW: Was macht einen "guten Christen" aus?

    Zitat Zitat von XT_Petra Beitrag anzeigen
    Wildwusel,
    auch die Katechismen von vor dem 2. Konzil sind heute noch gültig.
    Deshalb solte man sie ruhig benutzen.
    Wenn man eine ältere und eine neuere Version hat, kann diese Bücher ja mal vergleichen.
    des weiteren kann ein neueres Konzil ein älteres Konzil nicht ungültig machen.
    So viel ich weiß, sind alle Konzile vom ersten angefangen, gültig.

    Ein gutes Religionsbuch hat den Vorteil, man braucht sich nicht den eigenen christlichen Glauben zusammen bastelln.

    gruss, Petra
    Jaja, das Leben kann so einfach sein

    Schade, dass Du nie auf Fragen konkret antwortest.
    Mir kommt es so vor, als wenn Du Deine Aufgabe darin siehst, andere "umzukrempeln", Gelesenes und Gehörtes nachzuplappern, ohne nachdenken zu müssen/können.
    Bist Du deshalb ein guter Christ?

    ... und bloß nicht konkret antworten ...

  10. Inaktiver User

    AW: Was macht einen "guten Christen" aus?

    Zitat Zitat von ganda55 Beitrag anzeigen
    Lass die Kirchengemeinden, bis du uns sagen kannst, was ihre Motive sind, Nischenprodukt. Mach dich bitte mal schlau, wenn du sie immer wieder angreifst.
    Steht ja in dem Link und in den weiterführenden Links des obigen Links. Man hat es dort gerade schön gemacht bekommen, einen schön anzusehenden See, einen Radweg bekommen. Bei diesem offenbar als angenehm empfundenen Richtungswandel des Ortes möchte man bleiben. Von den Flüchtlingen erwartet man Vermüllung und Lärmbelästigung, Kriminalität und Ungeziefer. Daher möchte man sich offenbar vor ihnen "schützen".
    Offener Brief gegen Flüchtlingsheim in Essen-Altendorf | WAZ.de
    Angst vor Asylbewerben - dicke Luft in Essen-Stoppenberg | WAZ.de

    Jeder kann seine Meinung haben, was ich allerdings kritisiere, daß es in jenem offenen Brief pauschal heißen soll, daß etliche weitere Bürger dieser Meinung wären, die aber nicht namentlich darin genannt sind. Ein Versuch, dem mehr Stimmengewicht zu geben als es hat. Sowas finde ich unstatthaft.

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