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13.11.2013, 12:41Inaktiver User
AW: Wie ein Mensch gelebt hat, so stirbt er auch…
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13.11.2013, 12:43
AW: Wie ein Mensch gelebt hat, so stirbt er auch…
Ich denke zB Malina hat durchaus beschrieben, dass und wie sie sich mit der eigenen Sterblichkeit und dem - bei ihr durchaus möglicherweise - nahen Tod beschäftigt.
Deswegen - ja man kann sich mit dem eigenen Sterben beschäftigen und sich darauf vorbereiten und sich der Situation stellen, wie man damit umgeht.
Jeder natürlich anders und auf seine Weise.
Ich musste mich bisher nicht konkret mit meinem Tod beschäftigen, aber mit dem "angekündigten" Tod lieber Angehöriger, sowohl im Rahmen einer Krebserkrankung als auch im Falle von "Altersschwäche" und jeder der betroffenen ist anders mit seinem bevorstehenden Tod und seinem Sterben umgegangen.
Mit meinem Tod habe ich mich bislang nur durch das Verfassen meines Patiententestamentes und der Wahl meines Betreuers und Vertreters auseinandergesetzt - eben weil mein konkreter Tod derzeit nicht geplant oder konkret zu befürchten ist. Aber abstrakt habe ich mich damit beschäftigt und geregelt, was mir wichtig ist zu regeln.Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.
.... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/
Profilbild © edwardbgordon
Moderation: "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"
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13.11.2013, 12:44
AW: Wie ein Mensch gelebt hat, so stirbt er auch…
Und zum Tod selbst gibt es keine Alternative, aber die Art des Sterbens kann ich unter Umständen
- Freitod
- Verzicht auf lebenserhaltende Maßnahmen
beeinflussen - jedenfalls im besten Falle.Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.
.... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/
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13.11.2013, 12:45Inaktiver User
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13.11.2013, 12:52Inaktiver User
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13.11.2013, 12:54Inaktiver User
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13.11.2013, 12:56Inaktiver User
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13.11.2013, 12:59Inaktiver User
AW: Wie ein Mensch gelebt hat, so stirbt er auch…
Ich möchte dieses Thema, das mich sehr interessiert und mit dem ich mich viel beschäftige, nicht auf diese Art diskutieren. Schlag ins Gesicht und rücksichtslos und zynisch - das sind Totschlagsphrasen, die jeden Austausch abwürgen.
Es gibt auch Menschen, die sich sehr bewußt gegen OP oder Chemo entschließen, zum Beispiel, und nicht kämpfen wollen, auch wenn sie könnten. Darum geht es, das kann man verstehen wollen oder auch nicht.
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13.11.2013, 13:00Inaktiver User
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13.11.2013, 13:03
AW: Wie ein Mensch gelebt hat, so stirbt er auch…
Ich bin erleichtert, dass der Strang,dh. dieses Thema aus dem Trauerforum verschwunden ist!
Ich weiss, dass ich hier nicht lesen müsste ...aber ab und an überfliege ich doch so manches.
Mir krampft sich meist der Magen zusamme, wenn ich so manche "Theorien" lese.
Der zur Diskussion gestellte Titel ist ein übernommenes Glaubens- und Hoffnungsmuster,
das über die Zeit weitergegeben wurde und niemals hinterfragt wurde.
Insofern ist es ja gut, sich mal damit auseinanderzusetzen und zu hinterfragen.
Der Mensch ist so gepolt, dass er meist das übernimmt, was andere hoffen und ihm sagen.
Einem sehr unangenehmen Mensch wünsche viele eine "gerechte Strafe", und wenn er denn tatsächlich schwer gestorben ist, so ist der andere zufrieden: es gibt doch noch Gerechtigkeit auf dieser Welt!
Hab ich schon des Öfteren so gehört ...
Wenn der Tod da ist, ist alles ganz anders ...für den Sterbenden und für den/die Hinterbliebenen.
Da nützen keine Vorbereitungen, wie "man" denn selig entschlummern würde oder angstvoll, weil "man" eben so und so gelebt hat.
Ich wüsste es nicht, wenn ich es nicht selbst so erlebt hätte.
Wie gesagt, es ist ganz gut, sich mit dem Tod auseinander zu setzen, doch jemandem die Schuld dafür zuzuweisen, wie er gestorben ist, weil er so und so gelebt hat ...och nö!
Ich bin dann auch schon wieder weg ...
Lieben Gruss
Lyanna



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