man kann auch Liebe medizinisch "erklären". Sprich analysieren, was da chemisch alles im Körper passiert, wenn man die Schmetterlinge im Bauch fühlt, oder auch wie das Behagen entsteht, das aus fünfzig Jahren gemeinsamer Geschichte kommt.
Doch die Qualia, das subjektive Empfinden von "Lieben" oder "verliebt sein" oder auch "Nahtoderfahrung", und die potenziell riesigen Veränderungen, die das in einem Menschen auslösen kann - sind keineswegs erklärt dadurch.
"Fehl"-Wahrnehmung klingt so ... negativ. Und wird der Tatsache kein bisschen gerecht, dass Nahtoderfahrungen in einem Menschenleben enorm viel verändern können, dass sie enorm tiefe Entwicklungen anstossen können. Etwas, das ein "Fehler" ist, dürfte das ja eigentlich nicht bewirken; Beinbrüche bewirken sowas üblicherweise nicht. Fehler müssen mehr negative und weniger positive Folgen haben.Sollte der Kreislauf reanimiert werden können, erinnert sich der Mensch an die Fehlwahrnehmungen.
gruss, barbara
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11.08.2016, 06:35
AW: 5 Std. tot, im Himmel und mit einem ganz besonderen Auftrag wieder zurück ins Leb
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11.08.2016, 07:21
AW: 5 Std. tot, im Himmel und mit einem ganz besonderen Auftrag wieder zurück ins Leb
Natürlich erklärt es das. Das Gehirn kann nach dem klinischen Tod wie gesagt noch eine gewisse Zeit weiter funktionieren, wird dann aber letztendlich Schäden nehmen, sollte eine Reanimation nicht funktionieren.
Ein funktionierendes Gehirn verarbeitet die Sigmale der Rezeptoren.
Mann kann Eindrücke während Bewusstlosigkeit wahrnehmen. Das lässt sich im Schlaf und anderen Bewusstlosigkeiten beobachten.
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11.08.2016, 07:32
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11.08.2016, 09:51Inaktiver User
AW: 5 Std. tot, im Himmel und mit einem ganz besonderen Auftrag wieder zurück ins Leb
Würde es dich auch seltsam berühren, wenn ich schreibe: "ich kämme mich jeden morgen und bin schön"?
Nur weil ich nachdenke und zu anderen Schlüssen komme wie du, heißt es ja nicht, dass du tumb bist und NICHT denkst.
Du kämmst dich halt anders und bist andere Art "schön". Okay?
Doch, kann ich wissen.
Ich hatte oft Gelegenheit, mit einer alten Frau zu reden, die im Dritten Reich Anhängerin Hitlers war. Sie fand es bis zu ihrem Tod richtig, was da passiert ist. Ängste und Alpträume hatte sie auch...aber die betrafen nicht ihre Vergangenheit.
Übrigens hat jeder Mensch - ganz abgesehen von eventueller SChuld, ab und zu mal einen Alptraum und Angst.
Bei mir ist es die Zahnwurzelbehandlung...
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11.08.2016, 09:55Inaktiver User
AW: 5 Std. tot, im Himmel und mit einem ganz besonderen Auftrag wieder zurück ins Leb
Ich gehe mit dir konform, was das "magisch" angeht.
Aber auch Atheisten haben das Zeug dazu, besondere Erfahrungen zu machen.
Sollte mir meine Gehirnchemie etwas vorgaukeln, wird mich das beeinflussen und nachdenklich machen.
Vielleicht kann ich ja was lernen..
Ich glaube an diese Nahtoderfahrungen..sie sind Chemie - aber nicht sinnlos.
Sie erleichtern einem das Sterben - und das kann sehr angstbesetzt sein.
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11.08.2016, 10:08Inaktiver User
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11.08.2016, 14:40
AW: 5 Std. tot, im Himmel und mit einem ganz besonderen Auftrag wieder zurück ins Leb
Vermutlich hast du recht, sofern man, vom Überlebenstrieb abgesehen, überhaupt Angst vorm Sterben hat.
In der Situation wäre man allerdings eher empfänglich für religiöse Versprechen und neigt mit hoher Wahrscheinlichkeit eher dazu simple Physiologie als Vorboten des versprochen Lebens nach dem Tod zu deuten.
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11.08.2016, 20:11Inaktiver User
AW: 5 Std. tot, im Himmel und mit einem ganz besonderen Auftrag wieder zurück ins Leb
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11.08.2016, 20:14Inaktiver User
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11.08.2016, 22:13Inaktiver User
AW: 5 Std. tot, im Himmel und mit einem ganz besonderen Auftrag wieder zurück ins Leb
ich hörte bei einer Blinddarm-Operation, was die Ärzte redeten (was ich als nicht angenehm empfand), obwohl ich narkotisiert war.
Mir hat niemand geglaubt.
In diesem Fall glaube ich, dass das Gehirn zu schier unglaublichen Leistungen fähig ist, um weiterhin Information zu sammeln und einen irgendwie am Leben zu halten. Vielleicht war auch die Narkose irgendwie nicht in Ordnung - ist schon sehr lange her..
Das mit dem Hören erscheint mir daher nicht abwegig und wissenschaftlich erklärbar.
Aber sich selbst von oben sehen? Das erscheint mir in der Tat ungewöhnlich.
Ich habe davon auch gelesen...und bin - man möge mir verzeihen, da immer ein wenig misstrauisch..



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