Mir ist ein Mensch, der handelt lieber, als ein "Vater" der schönen Worte...
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Thema: Der Liebesbrief des Vaters
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22.10.2013, 12:47
AW: Der Liebesbrief des Vaters
"Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)
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22.10.2013, 14:16Inaktiver User
AW: Der Liebesbrief des Vaters
in der Kirche haben die Männer das Sagen und die Frauen haben zu gehorchen. "Das Weib sei dem Manne untertan...es schweige in der Gemeinde..." und vieles in der Art mehr sagt uns Frauen, wo wir, was Kirche angeht, stehen.
Bist du als Frau mit Führungsqualitäten auf die Welt gekommen (ja - sowas gibt's) - dann nutzt dir das in der Kirche gar nichts. Beklagst du dich darüber, dass du nicht als gleichwertig angesehen wirst, lobt man die Mütterlichkeit ect der Frau und wie unglaublich reich sie damit doch angeblich gesegnet ist...und das sie damit zufrieden zu sein hat.
Die heilige Mutter Gottes wird verehrt, weil sie das "Gefäß" für den Sohn Gottes war. Wenn ich mir das mal genau ansehe...sie durfte in ihrem Leben kaum eigenen Entscheidungen treffen...wurde geschwängert und wusste davon nicht - hatte auch deshalb wohl einiges an Leid zu ertragen. Sie hat ihren wunderbaren Sohn sterben sehen und konnte ihm nicht helfen...und so verliert sie sich irgendwann im Nebel der Geschichte...
Ich sehe in der Kirche (leider) nur eine bestimmte Art von Frau, die verehrt und geliebt wird: die opfermütige, selbstlose, vielleicht noch die Heilerin, die Erdulderin, die Frau, die selbstlos anderen hilft und sich immer hintenan stellt...nie aber die Lehrerin, die Priesterin, die Kämpferin, die Kriegerin, die Geschäftsfrau, die Anführerin...
Weshalb der Liebesbrief des Vaters auch eher für einen Sohn bestimmt ist...
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22.10.2013, 14:42Inaktiver User
AW: Der Liebesbrief des Vaters
Also liebe Leutz,
ich weiss ja nicht, wie Liebesbriefe aussehen, die ihr schreibt bzw. schon bekommen habt: aber das Eingangsposting ist kein Liebesbrief, sondern eine Aneinanderreihung irgendwelcher bla-bla-Zitate, denen -da völlig aus dem Zusammenhang gerissen- niemand widersprechen kann. Darauf kann ich gut und gerne verzichten.
Wo diese Zitatensammlung herkommt, möchte ich ehrlich gesagt garnicht wissen.
Die Diskussion um Frauen in der Kirche ist eine ganz andere. Das sehe ich ebenso deprimierend wie in anderen Beiträgen und halte mich daher in der Organisation selber "vornehm" zurück, sprich bin nicht bereit, Ehrenämter etc. zu übernehmen.
Gruß, ElliGeändert von Inaktiver User (22.10.2013 um 14:45 Uhr)
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22.10.2013, 14:52Inaktiver User
AW: Der Liebesbrief des Vaters
Das kannst Du so sehen, aber für mich ist eine Mutter weitaus mehr als ein Gefäß.

Sie wurde auch nicht geschwängert, sondern auserwählt und hat dies angenommen.
Und die Hingabe ist wohl ihrem Sohn und vielen in der Bibel Leidgeprüften Menschen eigen, das stimmt wohl, dass das ist ein allgemeines Thema des Christentums, aber nicht geschlechtsspezifisch.
Im Nebel der Geschichte verliert sie sich auch keineswegs, sie soll genau so auferstanden sein, wie ihr Sohn und Du findest über die Zeit 1000e von Bildern, die ihren triumphalen Aufstieg in den Himmel zeigen.
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26.10.2013, 14:22Inaktiver User
AW: Der Liebesbrief des Vaters
Hm.
Glaubst du, sie wäre so bekannt und berühmt, wenn sie ein anderes, "normales" Kind zur Welt gebracht hätte? Sie wurde durch ihren Sohn berühmt. DAs meine ich mit Gefäß...Gefäß für einen Wichtigen...
Doch, sie wurde geschwängert. Denn ohne Schwangerschaft kann man nicht gebären.
Sie hat es angenommen...was hätte sie denn auch tun können? Sie ist gläubig, ist schwanger, erlebt eine schwere Zeit, da ihr niemand glaubt, wer dafür verantwortlich ist..ihr Leben wurde fremdgesteuert. Dass sie es befürwortet, ist eine andere Sache. Mir erscheint sie jedoch nicht als jemand, der eigene Entscheidungen trifft.
Nach der Geburt ihres Sohnes wird sie untersucht - ob sie denn wirklich Jungfrau ist (medizinisch kaum möglich nach einer Entbindung) - aber es wird bestätigt. Warum glaubt man ihren Worten nicht - sondern hält es für nötig, sie noch gynäkologisch zu untersuchen?
Ganz ehrlich? Das gefällt mir (nicht unchristlich) gar nicht...
Es war ihr Sohn, der durch ganz besondere Gaben leuchtete, der weltbewegend wurde, der Neuerungen brachte...sie nicht.
Es sind doch immer die Männer in der Bibel, die was bewegen...nicht die Frauen.
"Triumphal"? Das passt doch gar nicht zu jemand, der zutiefst fromm ist...oder? Wäre es "verdient" oder "lang erhoffter Aufstieg" oder "innigst beigewünschter Aufstieg...".
Aber "triumphal" erinnert mich an jemand, der in einem Krieg der Sieger ist :-/


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