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09.09.2013, 21:05
AW: Warum werden Juden gehasst/verfolgt?
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09.09.2013, 21:06
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09.09.2013, 21:15
AW: Warum werden Juden gehasst/verfolgt?
Und nicht nur die Moslems...

Und selbst wenn es so wäre, in Glaubensfragen ist es doch bei so ziemlich allen gleich: man glaubt den einzig selig machenden wahren Glauben zu haben - der orthodoxe Glaube mutiert zum Wissen... Das habe ich schon von Dokmatikern aller möglichen Religionen gehört. Fanatiker gibt es sicher auch bei den Juden - dennoch sind all diese Glaubens-Extremisten lediglich mehr oder weniger unangenehme Minderheiten.
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09.09.2013, 21:15
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09.09.2013, 21:21
AW: Warum werden Juden gehasst/verfolgt?
Jede monotheistische Religion hat das Problem mit dem "einzigen" Gott.
Darüber haben sie sich ja auch ausgiebigst gestritten und Kriege geführt.
Bei den Juden und Christen gab es mit Sicherheit einige Scherereien, weil sie das Alte Testament teilen. Und weil, die Juden dafür verantwortlich gemacht wurden, an Christus Kreuzigung beteiligt gewesen zu sein. (details fehlen mir da leider)
Inwiefern das ausschlaggebend war für Auseinandersetzungen weißt ich jedoch nicht.
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09.09.2013, 21:23
AW: Warum werden Juden gehasst/verfolgt?
Geändert von Analuisa (10.09.2013 um 07:52 Uhr) Grund: Zitat angepasst
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09.09.2013, 21:34Inaktiver User
AW: Warum werden Juden gehasst/verfolgt?
Das hat mit "Unantastbarkeit" nichts zu tun, sondern es geht um den Bund, den die Juden über Moses (Brennender Dornbusch, 10 Gebote am Berg Sinai) mit G'tt gemacht haben.
Dabei handelt es sich auch nicht um Überheblichkeit und Arroganz, sondern um eine besondere Verbundenheit.
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09.09.2013, 21:35
Geändert von Analuisa (10.09.2013 um 07:53 Uhr) Grund: Zitat angepasst
Der Sinn des Lebens ist das Glück.
Und wenn das Glück dich verlässt, lauf hinterher.
Kranich-Frain-Schlamperl-Sternensammlerin-Lebensliebe+Sonnenkranich-?
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09.09.2013, 21:43Inaktiver User
AW: Warum werden Juden gehasst/verfolgt?
Es war extrem ausschlaggebend. Sinngemäß lt. NT:
Pilatus, der römische Statthalter, wollte Jesus freilassen. Das wollte die versammelte Menge (der Juden) vor dem Statthalterpalast aber nicht, es wurde "Kreuzige ihn" skandiert und vom Hohepriester(?) fielen die Worte "Sein Blut komme über uns und unsere Kinder.".
Weswegen lange, lange Jahre die Juden von den Christen als Schuldige am Tod Christi i.S.v. "Ihr habt unseren Erlöser umgebracht" bezeichnet wurden. (Ohne Kreuzestod allerdings keine Auferstehung, ohne Auferstehung kein Kern christlichen Glaubens, aber das war egal.)
Es gab auch noch jene unsägliche Fürbitte in der kath. Karfreitagsliturgie für die - auch hier wieder nicht wörtlich! - "Mörder unseres Herrn Jesus Christus" oder so ähnlich, die erst vor ein paar Jahren abgeschafft wurde.
Im Christentum hat das Antijudentum also lange, religiös begründete Tradition, was ein wenig seltsam anmutet, wo doch Jesus als der Sohn dessen, der sich als Jahwe bezeichnet, gesehen wird und somit beide Religionen dieselbe Wurzel haben ... aber, wie gesagt, die Ereignisse am ersten Gründonnerstagabend (der Vorabend des Pessach war) bzw. die Darstellung dieser Ereignisse in den Evangelien haben sehr lange extrem nachgewirkt.
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09.09.2013, 21:44
AW: Warum werden Juden gehasst/verfolgt?
Für diejenigen, die es interessiert, was es mit der Vorstellung vom "Auserwähltsein"-Sein des jüdischen Volkes auf sich hat, habe ich mal eine Info gesucht und gefunden.
Auszüge:
Nach Auskunft der Potsdamer Forscherin gibt es in der Bibel weder das Substantiv "Auserwähltheit" noch das Partizip "auserwählt". Vielmehr sprächen die hebräischen Texte davon, das Volk Israel sei "erwählt" oder "gewählt".
[...]
Worum geht es bei Gottes Volks-Wahl? Um einen Vertrag der Juden mit ihm. Denn Gott hat das Volk Israel erwählt, einen "berit", einen Bund, mit ihm abzuschließen. Die Bibel kennt genau genommen zwei Verträge. Der erste wird in Genesis, im ersten Buch Mose, beschrieben. Hier verheißt Gott Abraham, dem Stammvater Israels, die Erkenntnis der Welt.
[...]
Im zweiten Buch Mose, im Buch Exodus, wird schließlich der nächste Bund geschlossen: Gott übergibt Moses die Gesetzestafeln.
[...]
Für viele Juden ist ganz klar: Auserwähltheit heißt nicht Bevorzugung, sondern Pflicht zur Gesetzestreue. Und dies kann eine große Last sein - kennt das Judentum doch insgesamt 613 Gebote.
Interessant auch:
Nach Auskunft der Expertin war das Ausgewählt- oder Erwähltsein damals - zwischen dem dritten und dem ersten Jahrtausend vor Christus - eine weit verbreitete Idee im Nahen Osten. Bei den benachbarten Assyrern und Hethitern etwa habe es diese religiöse Idee ebenfalls gegeben.Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs



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