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Thema: Gibt es Gott?

  1. Inaktiver User

    AW: Gibt es Gott?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Phantastisch phant-tast!

    Aber....bist Du da ganz sicher? Könntest Du Dich nicht zufällig irren...?
    Doch, könnte ich,
    aber eigentlich auch wieder nicht, denn in der Fantasie ist irren sozusagen unmöglich, da ja von Vornherein nichts Reales dran ist.... oder?

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    AW: Gibt es Gott?

    Zitat Zitat von Sisyphos
    @madame butterfly:
    @Sisyhpos: Danke fürs Blümchen ...
    madame butterfly
    Ich habe eine Rose, die niemals verblüht, deren lieblicher Duft mich auf ewig umschließt ...

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    smile AW: Gibt es Gott?

    Wo steht eigentlich geschrieben, dass die Menschen Gott verstehen müssen?

    Auch ich hatte geglaubt nach dem Tod meines Vater meinen Glauben verloren zu haben. Jetzt, 15 Jahre später stelle ich fest, dass sich mein Glaube einfach nur verändert hat. Mein Kindergartenglaube vom weisen alten Mann mir Rauschebart ist gegangen und hat Platz gemacht für eine reifere Sicht auf Gott. Ich mache ihn längst nicht mehr für alles verantwortlich (warum sollte er uns sonst den Verstand gegeben haben) und ich bedanke mich bei weitem mehr, als ich ihm die Ohren volljammere und mit Gottes "Fußvolk" bin und brauche ich auch nicht einverstanden zu sein.
    Jeder muss seinen eigenen Weg finden, aber das geht halt nicht so schnell. Man muss einfach Geduld mit sich selbst haben.

    ceta

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    AW: Gibt es Gott?

    Schön gesagt!
    Da kann ich nur zustimmen.

  5. Inaktiver User

    AW: Gibt es Gott?

    Ja, nicht wahr?
    Und was uns einst den Glauben nahm kann in seinen Auswirkungen ihn später zurückgeben.

    Wenn ich felsenfest von einem Vorhaben besessen bin und mir dies verunmöglicht wird, dann kann ich vielleicht mit diesem Schicksal hadern:
    "Es kann keinen Gott geben, der mir so weit hilft und mich dann fallen lässt"
    ... und irgendwann merke ich, dass ich völlig an meinem Weg vorbei gesteuert hatte und nur durch dieses verhasste Bremsklotz wieder drauf zurückgeführt.
    Das erfordert zwar keinen Gott, aber es zeigt, dass es meist höhere und grössese Pläne gibt, als ich mit meinem bescheidenen Bewusstsein erfassen kann.

    Wie ist denn eigentlich Gott definiert, ich meine jetzt mal nicht unbedingt in biblischen Worten, da ist es ja klar: Das Wort (die Idee, der Geist, das Spirituelle an sich) war Gott, denn das steht so drin.

  6. Inaktiver User

    AW: Gibt es Gott?

    jaja, mit der Bibel und Wikipedia sind wir doch schon einigermassen ausgerüstet, vorausgesetzt, das nötige Quentchen Kritischen Unglaubens, das alles gut hinterfragen lässt.

    Also, Die Bibel meint: Gott ist das "Logos"
    Wikipedia meint:

    Sprachwissenschaftliche Bedeutung

    Der Wortstamm von Gott ist sehr alt und ausschließlich im germanischen Raum entstanden.
    Bezeichnungen sind mittelhochdeutsch, althochdeutsch Got, gotisch Guth, englisch God, schwedisch Gud. Sämtliche Bezeichnungen gehen auf das germanische *guda- (Anruf) Gott zurück, welches ursprünglich sächliches Geschlecht hatte, weil es männliche und weibliche Gottheiten zusammenfasste.
    Nach der Christianisierung wurde das Wort umgedeutet und im gesamten germanischen Sprachbereich als Bezeichnung des meist als männlich empfundenen Christengottes verwendet. (/Wikipedia)

    AHA! Die Christen sind schuld ,dass Gott Mann ist!

    (Wikipedia:) Seitdem ist es nur noch unter Der Gott bekannt. Dem Ursprung nach würde der Begriff aber Das Gott heißen (vgl. das Femininum im hebr. „ruach“).
    Die Herkunft des germanischen Wortes ist bis heute nicht völlig geklärt. Es wird davon ausgegangen, dass der Begriff aus dem substantivierten zweiten Partizip des Indogermanischen *ghuto-m der Verbalwurzel *ghau (= [an]rufen) entstanden ist.
    Nach dieser These wäre Gott das (durch Zauberwort) angerufene Wesen. Weiter kann es auf die indogermanische Wurzel *gheu- (= gießen) zurück geführt werden, wonach Gott als das, dem (mit) Trankopfer geopfert wird zu verstehen wäre.

    Kluges Etymologisches Wörterbuch der Deutschen Sprache bestärkt den Punkt der Ableitung von Gießen bzw. Trankopfer durch Vergleich zum Avestischen, Altindischen. Im Vergleich der indogermanischen Sprachen gegenüber den z.B. semitischen Sprachen besteht ein Unterschied in der Bedeutung und Herkunft des Begriffes Gott, was u.a. Auswirkungen auf die abendländisch-christliche Theologie hatte, welche den Terminus besetzte und in der Auseinandersetzung mit der ursprünglichen Religion nutzte.
    Soweit Wikipedia.


    Nun, die Frage, "gibt es Gott?" zusammen mit der Behauptung: "Im Anfang war Logos" und der physikalischen Festlegung der Dimensionen in die RaumZeit empfinde ich Gott als die erste Dimension, aus welcher dann die anderen entstanden sind.

    Das entspricht der Vorstellung, dass die Wirklichkeit hinter der so genannten Realität, die wir sehen und messen können verborgen steckt, genauso wie der Künstler durch sein Werk niemals gänzlich offenbart wird.

    Man kann anhand eines Romans oder einer Gesamtausgabe eines Künstlers (gilt für beliebige Kunstgattungen) eine psychoanalytische Abhandlung schreiben, welche dem Künstler selbst mehr von sich aufzeigen mag, als diesem lieb ist, aber damit ist er immer noch nicht vollständig erklärt und abgebildet.

    Es fehlt dem Bild die Seele selbst, das Göttliche in uns, die erste Dimension, aus welcher wir uns immer wieder lösen und in die wir immer wieder zurückgehen, um uns hier in den anderen Dimensionen dar zu stellen und Erfahrungen zu machen.
    Oder kurz: Das Leben!

    So gesehen sag ich, es gibt Gott, wir sind materialisierte Seelen und wir existieren weiter, wenn wir die Raumzeit verlassen.
    Damit hab ich meine Antwort zur Thredfrage gegeben. Muss ich irgendwo speichern gggg

  7. Inaktiver User

    AW: Gibt es Gott?

    ..
    Geändert von Inaktiver User (31.10.2006 um 03:54 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Gibt es Gott?

    Einmal abgesehen davon, dass jedes Bewusstsein, ob zugegebenermassen oder nicht, einen Glauben hat, muss ich feststellen, dass eine Existenz in freischwebender Unsicherheit über ihre Realität mich einigermassen handlungsunfähig macht.

    Wenn ich denn also die mir gegebenen Fähigkeiten zu denken nutze, um etwas zu finden, nach dem ich mich bei grosser Unsicherheit richten und daran halten kann, dann mag man dies einen Gral nennen und ich schäme mich keineswegs zu sagen, dass ich einen brauche, dazu brauche ich die sprachliche Ableitung nicht einmal zu verdrehen.

    Und wie kommst Du zur Aussage, Rationalität wäre unumkehrbar?

  9. Inaktiver User

    AW: Gibt es Gott?

    ..
    Geändert von Inaktiver User (02.11.2006 um 02:37 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Gibt es Gott?

    was soll ich einem Zweifler der Ratio schon sagen.. viel Glück!
    Geändert von Inaktiver User (02.11.2006 um 02:39 Uhr)

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