Ich schreibe hier in diesem Strang und lese hier - ich hab keine Ahnung, ob andere Stränge bestehen, es interessiert mich auch nicht. Hier im Strang jedenfalls wurde sie nicht angegriffen. Ich kann im Moment auch nicht nachvollziehen, was jagenau mit der Strangeröffnerin Leonie zu tun haben sollte, verstehe daher dein Post nicht.
Antworten
Ergebnis 51 bis 60 von 85
Thema: Vergebung
-
03.07.2013, 21:15
AW: Vergebung
Ein Verstand, der einmal
durch eine neue Idee über sich hinaus wuchs,
kehrt niemals
zu seiner ursprünglichen Form zurück.
[Oliver Wendell Holmes]
-
03.07.2013, 21:21Inaktiver User
-
03.07.2013, 21:27
AW: Vergebung
Nathalie, ich glaube, wir lesen gerade sehr unterschiedlich.
Ein Verstand, der einmal
durch eine neue Idee über sich hinaus wuchs,
kehrt niemals
zu seiner ursprünglichen Form zurück.
[Oliver Wendell Holmes]
-
03.07.2013, 21:39
-
03.07.2013, 21:48
AW: Vergebung
Im Übrigen, zum Thema Mobbing:
Definition nach Leymann
Definition des Landesarbeitsgerichts Thüringen:Eine Person wird an ihrem Arbeitsplatz gemobbt, wenn sie im Konflikt mit Kollegen oder Vorgesetzten in eine unterlegene Position gekommen ist und auf systematische Weise über mindestens 6 Monate hinweg mindestens einmal pro Woche einer der folgenden 45 feindseligen Handlungen ausgesetzt ist: (...)
(Fettungen von mir)"Im arbeitsrechtlichen Verständnis erfasst der Begriff des „Mobbing“ fortgesetzte, aufeinander aufbauende oder ineinander übergreifende, der Anfeindung, Schikane oder Diskriminierung dienende Verhaltensweisen, die nach Art und Ablauf im Regelfall einer übergeordneten, von der Rechtsordnung nicht gedeckten Zielsetzung förderlich sind und jedenfalls in ihrer Gesamtheit das allgemeine Persönlichkeitsrecht oder andere ebenso geschützte Rechte wie die Ehre oder die Gesundheit des Betroffenen verletzen. Ein vorgefasster Plan ist nicht erforderlich. Eine Fortsetzung des Verhaltens unter schlichter Ausnutzung der Gelegenheiten ist ausreichend. Zur rechtlich zutreffenden Einordnung kann dem Vorliegen von falltypischen Indiztatsachen (mobbingtypische Motivation des Täters, mobbingtypischer Geschehensablauf, mobbingtypische Veränderung des Gesundheitszustandes des Opfers) eine ausschlaggebende Rolle zukommen, wenn eine Konnexität [= eine Verbindung] zu den von dem Betroffenen vorgebrachten Mobbinghandlungen besteht. Ein wechselseitiger Eskalationsprozess, der keine klare Täter-Opfer- Beziehung zulässt, steht regelmäßig der Annahme eines Mobbingsachverhaltes entgegen."
Mobbing ist sehr häufig auch strukturell bedingt.
Es gibt beim Mobbing eine ganz klare Täter-Opfer-Beziehung, die durch ein Ungleichgewicht in der Beziehung geprägt ist.Ein Verstand, der einmal
durch eine neue Idee über sich hinaus wuchs,
kehrt niemals
zu seiner ursprünglichen Form zurück.
[Oliver Wendell Holmes]
-
03.07.2013, 21:48
-
03.07.2013, 22:06Inaktiver User
AW: Vergebung
Mir wurde Unrecht getan und ich habe vergeben. Leider nicht so bewusst wie in heidpofferls Beschreibung.
Landarbeitsgerichte koennen irren, sie gehen von Konflikten zwischen AG und AN aus, Konflikte zwischen gleichgestellten Parteien sind wohl nicht juristisch verhandelbar. Trotzdem leiden die Betroffenen und fuehlen sich gemobbt. In den von mir genannten und hier im Forum nachzulesenden Beispielen, die sich mit einigem guten Willen auch nachlesen lassen, findet das Mobbing zwischen Gleichgestellten statt.
Ich haetteauch Faelle aus dem Freundschaftsforum anfuehren koennen, da gilt die juristische Variante nicht.Geändert von Inaktiver User (03.07.2013 um 22:11 Uhr)
-
03.07.2013, 22:22
AW: Vergebung
bei dem beispiel auch noch dem lehrer die opferrolle zukommen zu lassen, das macht mich echt fassungslos.
das sind die gleichen leute, die serienvergewltigern und vielfachen kinderschändern anhand der schweren kindheit, die sie erlebt haben, ein opfer ihrer eigenen handlungen zusein. und dementsprechend bekommen diese dann die chance entlassen zu werden um neue taten zu begehen. halt, das sind dann keine taten, sondern folge ihrer opferrolle vor jahrzehnten.
-
03.07.2013, 22:24
AW: Vergebung
Zum Ersten habe ich bereits im Strang etwas dazu geschrieben.
Mir wurde Unrecht getan und ich habe dem Täter nicht vergeben, an meiner eigenen Vergebung mir gegenüber arbeite ich noch - sie gelingt mir immer besser.
In Bezug auf Mobbing bin ich ehemaliges Opfer, professionelle Helferin und Vertrauensperson. Als Mobbingopfer war ich willkommener Spielball in einem lange schwelenden Konflikt, der mit meiner Person nichts zu tun hatte. Ich wurde instrumentalisiert und systematisch niedergemacht, um jemand anderem zu Schaden. Klingt komisch? Tja, da ging es um Macht...
Zum Zweiten: Es geht mitnichten nur um die Beziehung zwischen AG und AN. Mobbing stellt einen Angriff auf die Persönlichkeitsrechte des Gemobbten dar. Es ist zur Zeit allerdings so, dass der Gemobbte in der Beweispflicht ist, was einen Prozesserfolg relativ unwahrscheinlich macht, da meist Aussage gegen Aussage steht. Der Arbeitgeber hat eine Fürsorgepflicht und muss daher dafür sorgen, dass kein Mobbing stattfindet. Vergleiche hierzu http://www.bmas.de/SharedDocs/Downlo...ublicationFileEin Verstand, der einmal
durch eine neue Idee über sich hinaus wuchs,
kehrt niemals
zu seiner ursprünglichen Form zurück.
[Oliver Wendell Holmes]
-
04.07.2013, 03:57
AW: Vergebung
Liebe Johannaclara, das tut mir sehr leid, dass dieser dämliche Lehrer dich klein machen musste, um selbst grösser zu erscheinen. Ich hoffe, du konntest das überwinden.
LeonieAuch mächtige Wasser können die Liebe nicht löschen;
auch Ströme schwemmen sie nicht weg.
Böte einer für die Liebe allen Reichtum seines Hauses,
nur verachten würde man ihn.
Das Hohelied



Zitieren