Gewalttätige Eltern?
Ich finde auch, dass man hier differenzieren muss zwischen einer schlimmen Lüge und körperlicher Gewalt.
Ich hab auch nach 20 Jahren mit einer Sache abgeschlossen. Allerdings musste ich dafür nicht vergeben. Ich konnte es einfach als Vergangenheit akzeptieren mit dem Wissen, dass sich dies nie wieder wiederholen würde.
Antworten
Ergebnis 21 bis 30 von 85
Thema: Vergebung
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17.06.2013, 18:52Inaktiver User
AW: Vergebung
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17.06.2013, 18:54
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17.06.2013, 19:18Inaktiver User
AW: Vergebung
Dharma, Du bist doch schon über 16 Jahre alt, oder? Dann freue Dich, dass Dir noch niemand etwas angetan hat, was Dir sehr weh tat. z.B. Mißbrauch, Gewalt, Mobbing, Verrat, Betrug...
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17.06.2013, 20:58
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19.06.2013, 18:31
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24.06.2013, 08:25
AW: Vergebung
Danke für eure Antworten! Distanz ist für mich auch eine wichtige Sache, wenn ich vergeben habe und dieser Person nicht mehr begegnen muss, kann ich besser abschliessen.
LeonieAuch mächtige Wasser können die Liebe nicht löschen;
auch Ströme schwemmen sie nicht weg.
Böte einer für die Liebe allen Reichtum seines Hauses,
nur verachten würde man ihn.
Das Hohelied
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24.06.2013, 08:55
AW: Vergebung
Hallo,
ich glaube, ich bin ein ganz schlechter "Vergeber". Ich halte das in gewissem Maße tatsächlich für eine Charakterschwäche, denn "irgendwann muss es auch mal gut sein". Ich komme nur ganz ganz schwer über meinen Schatten. Ich wünschte, ich könnte dort auch weniger hart sein.
Hier schrieb jemand von Abstand? Ja, so halte ich es dann auch: wenn mich ein Mensch wirklich massiv verletzt hat oder mir sonstwie zugesetzt hat, dann gehe ich auf Abstand. Bewirkt ein Anderer, dass in mir die schwärzesten Gedanken und Gefühle zum Vorschein kommen, dann meide ich den Kontakt.
So zuletzt passiert mit meinem Schwiegervater, zu dem ich seit 5 Jahren null Kontakt mehr habe. Verzeihen könnte ich ihm, was zwischen uns passiert war, nicht... vielleicht ist mir seine miese Tour irgendwann einfach nur noch egal, berührt mich irgendwann nicht mehr, aber verzeihen... nein.
Ich wünschte, ich könnte weicher sein...
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24.06.2013, 09:50
AW: Vergebung
mittlwerweile bin ich zu einer anderen sichtweise gekommen.
warum soll ich immer auf den anderen zugehen? der, der schlimmes getan hat, dem wird so oft die rolle des passiven "erlaubt". nun weil ich milder in mir bin, hatte ich in mir die rolle des auf-den-anderen-zugehen übernommen.
das habe ich bei betsimmten menschen und besonders schlimmen dingen abgelegt. es geht mir soviel besser damit.
ich brauche solche menschen nicht in meinem umfeld.
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30.06.2013, 09:15
AW: Vergebung
Manchmal brauchen die Dinge auch ihre Zeit...was heute nicht geht, geht vielleicht irgendwann einmal. Ich glaube, dass es für den eigenen Seelenfrieden wichtig ist, irgendwann vergeben zu können, man gewinnt innere Ruhe und inneren Frieden.
Danke für eure Meinungen! LeonieAuch mächtige Wasser können die Liebe nicht löschen;
auch Ströme schwemmen sie nicht weg.
Böte einer für die Liebe allen Reichtum seines Hauses,
nur verachten würde man ihn.
Das Hohelied
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30.06.2013, 14:05
AW: Vergebung
@Leonie
ich bin mit mir im reinen, das ist wichtig. das schafft die nötige zufriedenheit und ruhe.
so wie es formulierst wäre ich abhängig vom einlenken, dem zugehen des anderen auf mich. und wenn er nicht möchte, gerne dies ausschlachtet und kühl im innern ist, dann hätte ich pech. das ist nicht zuträglich für die seele und der inneren ruhe.
unabhängigkeit, weil mit sich im reinen sein, das ist notwendig für das weiterleben. da braucht es kein "irgendwann einmal", das wäre schlimm.


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