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    AW: Was bedeutet euch die Taufe?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Naja, ich meinte, dass man sich wieder-taufen lassen muß, wenn man bereits als evangelischer Christ getauft wurde. Dass das dann nicht reicht um bei den Baptisten aktiv dabei zu sein ist doch wirklich schade.
    Achso.

    Naja, so ist nun mal der Aufnahmeritus dort, da sie ja besonders die Kindertaufe, die evangelische Christen überwiegend haben, nicht anerkennen.

    Wenn ich einem Verein beitreten will, muß ich deren regeln akzeptieren. Aber ich verstehe was du meinst.

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    AW: Was bedeutet euch die Taufe?

    Mir persönlich bedeutet es nichts, getauft worden zu sein, da ich nicht an die Existenz einer metaphysischen Ebene als Seinsursache glauben kann.

    Aber ich kann nachvollziehen, dass die Taufe für andere ein wichtiges Bekennntis ist und als Aufnahmeritual in die Religionsgemeinschaft eine starke symbolische Bedeutung oder gar "spirituelle Kraft" hat.

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    AW: Was bedeutet euch die Taufe?

    Zitat Zitat von Michael_Collins Beitrag anzeigen
    Achso.

    Naja, so ist nun mal der Aufnahmeritus dort,.
    Wenn ich einem Verein beitreten will, muß ich deren regeln akzeptieren. Aber ich verstehe was du meinst.
    Nicht unbedingt, bei einem Verein könntest Du versuchen, die Satzung ändern zu lassen und den einen oder anderen Punkt rauszukicken - eine Möglichkeit, die jede demokratisch organisierte Gemeinschaft bietet. Die Taufe ist etwas Symbolisches, wie das Anstecken der Ringe bei einer Trauung, also auch ersetzbar.

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    AW: Was bedeutet euch die Taufe?

    Zitat Zitat von Calmerina Beitrag anzeigen
    Nicht unbedingt, bei einem Verein könntest Du versuchen, die Satzung ändern zu lassen und den einen oder anderen Punkt rauszukicken - eine Möglichkeit, die jede demokratisch organisierte Gemeinschaft bietet.
    Aber für solche Änderungen müßte man erst mal Mitglied werden und dann kommt man, wie bei jedem Verein natürlich nicht um die Aufnahmeregeln herum.
    Da die Evangelischen Kirchen absolut demokratisch sind, könnte man das natürlich. Bei anderen kenne ich mich nicht aus.
    Allerdings ist es unvorstellbar das es auch in nur einer einzigen Christlichen Kirche auch nur ein einziges Mitglied gibt das die Taufe abschaffen möchte.
    Die Taufe ist etwas Symbolisches, wie das Anstecken der Ringe bei einer Trauung, also auch ersetzbar.
    Und da widerspreche ich massiv. Die Taufe ist für eine Christliche Kirche in keinster Weise erstzbar, sie gehört dazu wie der Glaube an sich.

    Vorher schriebst du:
    Aber ich kann nachvollziehen, dass die Taufe für andere ein wichtiges Bekennntis ist und als Aufnahmeritual in die Religionsgemeinschaft eine starke symbolische Bedeutung oder gar "spirituelle Kraft" hat.
    Und das ist der Punkt. Christentum und Taufe gehören untrennbar zusammen.

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  5. Inaktiver User

    AW: Was bedeutet euch die Taufe?

    Zitat Zitat von Michael_Collins Beitrag anzeigen
    Christentum und Taufe gehören untrennbar zusammen.
    Sie gehören nicht nur untrennbar zusammen, die Taufe ist überhaupt die Voraussetzung dafür, Christ zu werden. Ohne Taufe kein Christ.

    Im Übrigen, Calmerina: Mann kann durchaus auch ohne Ringe getraut werden. Ringe müssen nicht sein, Ringe sind Symbole.

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    AW: Was bedeutet euch die Taufe?

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Nein, die Konfirmation so wie die Firmung ist die Aufnahme des Jugendlichen als vollwertiges Gemeindemitglied.
    die konfirmation ist die bestätigung der taufe, die als baby erfolgte. ein ungetaufter evangelischer jugendlicher von 14 jahren benötigt deshalb nur eine taufe, da er dies nun selbst für sich entscheidet.

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    AW: Was bedeutet euch die Taufe?

    Zitat Zitat von auchda Beitrag anzeigen
    die konfirmation ist die bestätigung der taufe, die als baby erfolgte. ein ungetaufter evangelischer jugendlicher von 14 jahren benötigt deshalb nur eine taufe, da er dies nun selbst für sich entscheidet.
    In erster Linie ist die Konfirmation die Aufnahme nach kirchlichem Recht, in die Erwachsenenwelt.
    Natürlich ist sie auch eine Bestätigung des Konfirmanden seiner Zugehörigkeit zur Gemeinschaft, soweit so richtig.

    Und natürlich kann nur ein evangelisch getaufter konfirmiert werden, wann diese nun erfolgt ist, ob als Säugling oder als Jugendlicher, ist egal. Hauptsache sie findet vor der Konfirmation statt.

    Ebenfalls verbunden mit der Konfirmation ist das Recht auf Teilnahme am Abendmahl und, in den meisten Landeskirchen, das Recht an den Presbyteriumswahlen teilzunehmen.

    Was sie in erster Linie von der kath. Firmung unterscheidet, sie ist kein Sakrament.

    Überhaupt kennt die EKD lediglich zwei Sakramente, die Taufe und das Abendmahl.
    Eine Ausnahme bilden die Lutherischen Kirchen, dort gibt es noch als drittes Sakrament die Beichte.

    Die Konfirmation ist zusammengefasst eine Segenshandlung mit folgenden Zielen:

    1. Bestätigung der Taufe und Bekenntnis zur Kirche und Glauben
    2. Ende der kirchlichen Unterweisung, insbesondere des zweijährigen Konfirmandenunterrichts, zumeist mit Prüfung.
    3. Zulassung zum Abendmahl
    4. Eintritt in die kirchliche Erwachsenenwelt
    5. In vielen Kirchengemeinden auch das Recht Taufpate zu werden
    6. Das Recht die Nottaufe auszuführen
    7. Das aktive Wahlrecht zum Presbyterium. Das passive ist an die Volljährigkeit gebunden. ( Nicht in allen Gliedkirchen).

    Du siehst, es ist schon noch ein Unterschied zwischen Konfirmation und Firmung.

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    AW: Was bedeutet euch die Taufe?

    Zitat Zitat von Mocca Beitrag anzeigen
    Manches kann (und muss) ich nicht verstehen...
    Wenn man sein Kind als Baby taufen lässt, heißt das für mich, dass man es zumindest religiös erziehen will. Lässt man es taufen und (als Katholik) nachher nicht zur Kommunion gehen, weil man "mit der Kirche nix am Hut" hat, warum dann überhaupt die Taufe?
    Damit es überhaupt in einer Glaubensgemeinschaft ist und in einer kleinen bayrischen Gemeinde nicht mit den ausländischen Schülern in den Ethikunterricht gehen muss und gemobbt wird?

    Zitat Zitat von Malina70 Beitrag anzeigen
    Und ich weiß auch nicht, ob es so gut ist, Kindern ein Ritual wie die Erstkommunion zu ermöglichen, wenn man selbst null und gar keinen Bezug dazu hat, nicht mal gläubig ist.
    Erstkommunion war nötig, weil ein kleines Kind zu schnell ausgeschlossen wird, wenn es nicht mit der Masse mitschwimmt. Auf die Firmung hat mein Sohn dann verzichtet, weil Religion später einfach überhaupt keine Rolle mehr in der Klassengemeinschaft gespielt hat.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

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    AW: Was bedeutet euch die Taufe?

    @ Michael_Collins

    mein lieber scholli, da scheint der rheinländer mal in die zweite reihe gerückt zu sein um kirchliche gepflogenheiten an den mann/die frau zu bringen.

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    AW: Was bedeutet euch die Taufe?

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Damit es überhaupt in einer Glaubensgemeinschaft ist und in einer kleinen bayrischen Gemeinde nicht mit den ausländischen Schülern in den Ethikunterricht gehen muss und gemobbt wird?
    Okay, in Bayern kenn ich mich nicht so aus... Hier (NRW) wird kein Kind gemobbt, weil es nicht getauft ist. Ethikunterricht gibt es bei uns nur an den weiterführenden Schulen, in der Schule können auch Ungetaufte, Jeziden/ Moslems/ whatever am Religionsunterricht teilnehmen, da fragt niemand nach Taufe oder Bekenntnis der Eltern.

    Ich kenne allerdings ein paar stramme Atheisten und Zeugen Jehovas, die dafür gesorgt haben, dass ihre Kinder niemals nicht an einer schulischen Veranstaltung mit auch nur andeutungsweise christlichem Hintergrund teilnehmen mussten, was andererseits auch wieder konsequent ist.



    Als mein Zweiter zum Konfi- Unterricht ging, hatte er einen Klassenkameraden, der katholisch getauft und natürlich auch zur Erstkommunion gegangen war (die Eltern waren beide Religionslehrer, der eine für katholische, der andere für evangelische Religion). Nun kam ihm mit einem Mal die Idee, er könne sich doch auch konfirmieren lassen... Die Nachfrage beim Pfarrer ergab, dass dieser keinen Grund sah, ihm diesen Wunsch zu verweigern.

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