Und nirgends steht, dass ein Geschiedener oder auch Wiederverheirateter exkommuniziert ist.
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21.03.2013, 16:26Inaktiver User
AW: Benedikt XVI. tritt zum 28. Februar zurück.
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23.03.2013, 10:18Inaktiver User
AW: Benedikt XVI. tritt zum 28. Februar zurück.
Ich kann das auch verstehen, dass man sich in seiner Kirche als "Ganzes" angenommen fühlen will.
Unsere Wertevorstellungen in unserem liberalen Westen differieren heutzutage schon sehr stark von denen der katholischen Kirche. Ich persönlich nehme die Kirche und das was sie sagt schon "ernst" und denke darüber nach. Wenn ich völlig nach katholischen Prinzipien leben wuerde glaube ich, dass ich mich schon sehr an den Rand der Gesellschaft stellen wuerde und auch das möchte ich nicht.
Ich denke, es wird in dieser Beziehung immer ein Spagat bleiben - katholisch oder überhaupt christlich zu sein und in unserer modernen Gesellschaft zu leben.
Wenn es hier liberale Priester gibt, die glaubwürdig zwischen diesen Welten vermitteln, dann finde ich das schon wunderbar. Ob das aber aus Rom gelingen wird, weiß ich auch nicht - vielleicht ist es auch etwas anderes ob man ein generelles Gesetz fomuliert oder im Einzelfall handelt.
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27.03.2013, 22:01Inaktiver User
AW: Benedikt XVI. tritt zum 28. Februar zurück.
Die "Bewerbungsrede" von Papst Franziskus vor der Konklave.
Das klingt schon sehr nach Wunsch nach Veränderung. Mal sehen, wie es mit ihm weiter geht.Herausgehen bedeutet für ihn, an die Grenzen zu gehen: „die des Mysteriums der Sünde, die des Schmerzes, die der Ungerechtigkeit, die der Ignoranz, die der fehlenden religiösen Praxis, die des Denkens, die jeglichen Elends.“
„Die egozentrische Kirche beansprucht Jesus für sich drinnen und lässt ihn nicht nach außen treten.“ Kardinal Bergoglio nennt dies „krank“ – die Übel in den kirchlichen Institutionen hätten hier ihre Wurzel.
„Vereinfacht gesagt: Es gibt zwei Kirchenbilder: die verkündende Kirche, die aus sich selbst hinausgeht, die das ,Wort Gottes ehrfürchtig vernimmt und getreu verkündet’; und die mondäne Kirche, die in sich, von sich und für sich lebt. Dies muss ein Licht auf die möglichen Veränderungen und Reformen werfen, die notwendig sind für die Rettung der Seelen.“
Auf Radio Vatikan gibt es auch noch ein interessantes Interview mit dem evangelisch-lutherischen Pfarrer von Rom zum Thema Ökumene.Geändert von Inaktiver User (27.03.2013 um 22:35 Uhr)
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06.05.2013, 07:03Inaktiver User
AW: Benedikt XVI. tritt zum 28. Februar zurück.
Der neue Papst war ja eigentlich Einer der verhindert werden sollte.
Der der Kurie schon lange ein Dorn im Auge war und dem sie sein obligatorisches altersbedingtes Rücktrittsgesuch nicht abschlagen wollten.
Dem sie vor allem vorwarfen, die besten Pfarrer nicht in die Schulen der Reichen zu schicken geschweige dann nach Rom sondern in die Slums.
Nach dem als schwach geltenden Papst Benedikt ist wohl hier wieder ein eher starker Papst zu erwarten.
Was aber noch lange nicht heißt, dass eben bestimmte Veränderungen angegangen werden.
Nicht heißen muss, aber kann...
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08.05.2013, 18:31Inaktiver User
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08.05.2013, 23:08
AW: Benedikt XVI. tritt zum 28. Februar zurück.
liebe Pelzpfote,
das muss auch nirgends stehen, weil sich ein Katholik, der in Todsünde lebt, automatisch selbst exkommuniziert....öffentlich wird es nur, wenn er sich dazu bekennt...z.b. ein Mörder, der unentdeckt ist, ist auch exkommuniziert, aber kein Mensch ahnt es.
Übrigens nehmen immer mehr Katholiken die sehr viel offener gewordene Möglichkeit der Ungültigkeitserklärung ener Ehe an.
So hat Carolin von Monaco nicht wegen ihrer guten Beziehungen zum Vatikan die Ehe mit Junot annuliert bekommen, sondern weil er eine Wette abgeschlossen hat, dass er sie bekommt....und das ist ja wohl kein gültiges Eheversprechen.
Geschieden zu sein bedeutet nicht exkommuniziert zu sein, nur sich wieder zu binden ist eben Ehebruch, ob die Kirche es nun weiß oder nicht, der das tut, exkommuniziert sich selber....wobei viele Wiederverheiratete natürlich sauer sind, aber sie könnten ja mal beim zuständigen Bischofsamt anfragen, ob eine Annulierung möglich ist....es gibt etliche Gründe..z.b. wer durch Drogenmissbrauch die seelische und finanzielle Gesundheit seiner Familie ruiniert, oder durch Spiel-Alk--sucht, oft wird annuliert wegen Unreife oder Unkenntnis charakterlicher Unvereinbarkeiten, z.b. Unfähigkeit treu zu sein, es gibt viele Gründe...die Leute scheuen nur den Gang dabei ist er umsonst , den Prozess führt ein Priester, der Jurist ist für dich und er kostet nichts...
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08.05.2013, 23:18
AW: Benedikt XVI. tritt zum 28. Februar zurück.
ach, Jofi, was ist schon schwach oder stark.......Benedikt ist ein überragender Geist, seine Rede im Bundestag war ein Jahrhundertereignis angeistlicher Führungsqualität und nicht nur intellektuell geschliffen, sondern exact das, was Politikern einmal gesagt werden musste, was Macht, Demut und christliche Gesinnung im immerhin noch christl. Europa ist....gerade im so protestantisch-protestierenden Deutschland ...so sehe ich es ....und hoffe natürlich auch, dass der neue Papst sich so einbringt, dass im Vatikan mal aufgeräumt wird, weggelassen wird, was zuviel kostet an Prunk und Intrige.
Aber ich lege beide Hände für ihn ins Feuer, dass er nichts erfüllt von dem , was die sog. Moderne fordert: Zölibat abschaffen z.b....
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09.05.2013, 07:30Inaktiver User
AW: Benedikt XVI. tritt zum 28. Februar zurück.
man soll nie nie sagen
Vielleicht ist er einfach praktisch veranlagt. Die KK leidet ja unter einem eklatanten Priestermangel - und das nicht seit gestern.
An Benedikt als Papst hat mir auch sein überragender Geist gefallen. Vielleicht ist das auch auf sein zölibatäres Leben zurückzuführen. Er hätte sich sonst nie so auf ein Leben als Geistlicher konzentrieren können.
Was man dem Dalai Lama ja auch nicht vorwirft!
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10.05.2013, 09:52Inaktiver User
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15.05.2013, 07:53
AW: Benedikt XVI. tritt zum 28. Februar zurück.
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AnaluisaModeration in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs


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