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13.02.2013, 06:27
AW: Benedikt XVI. tritt zum 28. Februar zurück.
"...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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13.02.2013, 06:53Inaktiver User
AW: Benedikt XVI. tritt zum 28. Februar zurück.
Also ich muss schon sagen wie die Kirche als solches mit ihren eigenen Leuten umgeht irritiert mich oft.
Ich könnte mir wenigstens jetzt einfach mehr Klarheit bei Missbrauchsfällen vorstellen.
Andersherum geht's ja auch.
Ich lese gerade das Buch: "Fürchte dich nicht! Mein Weg aus dem Kloster. Da beschreibt eine Ehemalige wie sie nach über 30 Jahren Missionsarbeit aus dem Orden verwiesen wurde.
Und buchstäblich mit Nüscht auf der Straße stand.
Jetzt könnte man denken, das waren eben die Vorgesetzten vor Ort. Aber, ich denke, der Papst als oberster Dienstherr könnte da schon zumindest was Dienstvorschriften betrifft auf lange Sicht was ausrichten.
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13.02.2013, 07:45
AW: Benedikt XVI. tritt zum 28. Februar zurück.
...Chaoshexe
Als mich heute morgen die Facebookmeldung ansprang...dachte ich zuerst...WIR haben doch noch keinen 1. April...aber ansonsten....soll er tun was er möchte...nun kommt wahrscheinlich der nächste unbelehrbare (weil unfehlbare
)alte Mann der die alten Dogmen aufrecht erhält...
Ich brauch das Alles nicht.
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13.02.2013, 07:51
AW: Benedikt XVI. tritt zum 28. Februar zurück.
ElliSpiritualität erlebe ich nicht angesichts des Papstes, der irgendwo mit Jubelatmosphäre in Popkonzert-Manier eine Messe feiert.
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13.02.2013, 08:10Inaktiver User
AW: Benedikt XVI. tritt zum 28. Februar zurück.
Mich nicht. Und die, die meinen die katholische Kirche müsste sich reformieren der irrt gewaltig. Ich kann es nicht so gut ausdrücken deswegen stelle ich eine Talkrunde rein in der es David Precht auf den Punkt bringt.
1. Aussage: 3:25
2. Aussage: 4:50
http://www.youtube.com/watch?v=ch_4oYXn25kGeändert von Inaktiver User (13.02.2013 um 08:19 Uhr) Grund: Link vergessen
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13.02.2013, 08:48Inaktiver User
AW: Benedikt XVI. tritt zum 28. Februar zurück.
Wir hatten gestern in geselliger Runde auch dieses Thema und zwischenzeitlich trat immer wieder die Frage auf:
"Brauchen wir überhaupt einen Papst?" und daraus resultierend: "Inwieweit würde mein Leben anders aussehen bzw. sich ändern, wenn wir keinen mehr hätten?"
Zu einem Ergebnis sind wir nicht gekommen... oh Wunder

Das spiegelt sich hier ja auch wieder...
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13.02.2013, 09:17Inaktiver User
AW: Benedikt XVI. tritt zum 28. Februar zurück.
Ich nehme an bei dieser Frage ist es gut ueber die eigene Nasenspitze hinauszuschauen.
"Wir" hier in Deutschland brauchen sicherlich keinen Papst (ich sowieso nicht, gottloses Ding, das ich bin!) In anderen Ecken der Welt braucht man ihn sehr wohl: als Symbol, als Hoffnungstraeger, als Richtschnur. In Lateinamerika sind nicht deswegen so viele Christen, weil der Glaube (und der Papst) den Leuten nichts zu sagen hat. In Afrika und Asien herrscht Christenverfolgung, auch da ist der Papst wichtig.
Ich glaube nicht, dass die Kirche ausgedient hat und ich halte auch gar nichts von dem Spruch "Religion sei Opium fuers Volk". Das sind Ideen aus gemaessigten Gebieten. Kirche tut viel Gutes. Das auch das nicht mich betrifft aendert nichts an der Tatsache als solches. Sie tut - gerade hier - auch viel fieses, oder sie tut gar nichts, was dann zur Anzweifelung der Existenzberechtigung fuehrt. Das bedeutet aber nur, dass sie hier reformiert werden muesste, und anders ausgestaltet werden muesste. Das ist aber dann die Sache der Katholiken hier.
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13.02.2013, 09:24Inaktiver User
AW: Benedikt XVI. tritt zum 28. Februar zurück.
Brauchen wir einen Bundespräsidenten? Brauchen (große) Organisationen ein "Oberhaupt", einen Repräsentanten??? Brauchen Firmen einen Chef? Brauchen Schulen einen Leiter??? Fragen über Fragen.....
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13.02.2013, 09:48Inaktiver User
AW: Benedikt XVI. tritt zum 28. Februar zurück.
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Geändert von Inaktiver User (19.02.2013 um 09:27 Uhr)
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13.02.2013, 10:00
AW: Benedikt XVI. tritt zum 28. Februar zurück.
Gerade die zweite Aussage ist ja genau der Kern.
Ein Papst wird immer die Weltkirche im Auge haben. Und weltweit gibt es diese Unzufriedenheit mit der katholischen Kirche überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil, sie wächst, besonders in Afrika, täglich. Auch Priestermangel ist für die kath. Kirche kein Thema.
So gesehen gesehen werden alle die sich einen Papst aus Südamerika oder Afrika wünschen, sich wundern.
Es mag aus Europäischer, speziell Deutscher oder Österreichischer Sicht modern wirken, aber gerade ein Papst aus diesen Kontinenten wird mit Sicherheit deutlich konservativer und rückwärtsgewandter sein, als es selbst Joh.Paul II und Benedikt zusammen wären.
Denn gerade das ist ja der Erfolg der kath. Kirche dort.
Und ein Papst aus einem anderen Kontinent wird sich noch weniger bis gar nicht für die Befindlichkeiten der, gesehen an der Gesamtzahl aller Katholiken, Reformforderer in Deutschland und Österreich interessieren.
Unterm Strich sollten eigentlich alle Katholiken die eine modernere Kirche wollen, hoffen das es ein Europäer, sprich Italiener, wird. Nur ein solcher Papst wird sich überhaupt damit befassen wollen.
Há gente que fica na história
Da história da gente
Ja zur EU


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