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  1. gesperrt

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    AW: Religionsfreiheit und Mitbestimmung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Tut mir leid, Barbara, mir ist es unklar, was du sagen möchtest. Es kommt mir vor, wie eine Kritik, die ziemlich oberflächlich bleibt. Worauf beziehst du dich, was ist der Hintergrund deiner Äußerungen, was möchtest du uns erzählen?
    ich möchte erzählen, dass ich die von der Threaderstellerin demonstrierte Abneigung gegen das Christentum übertrieben, nicht sachbezogen und intolerant finde.

    grüsse, barbara

  2. gesperrt

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    AW: Religionsfreiheit und Mitbestimmung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zukünftig werden viele Landschaften durch Windkrafträder "verschandelt" sein. Ob das genauso stört wie ein Kreuz ?

    Gruß, Elli
    Die sind aber zu was gut

  3. Inaktiver User

    AW: Religionsfreiheit und Mitbestimmung

    Liebe Nachfragende,

    hast du in letzter Zeit mal jemandem "Frohe Weihnachten" gewünscht? Oder gar was verschenkt? Auf dem Weihnachtsmarkt Stollen gegessen? Musst du an Karfreitag arbeiten - oder hast du frei? Würdest du bei einem Besuch z.B. in Spanien auch die Sagrada Familia besichtigen? Hast du schon einmal mit Vergnügen eine Fuge von Bach gehört?

    Merkst du was? Unser aller Alltag ist geprägt von christlichen Traditionen, Werten, Symbolen. Das Christentum ist Teil unserer Sozialisation. Natürlich kann und muss man Fragen stellen, man muss nicht alles ungeprüft übern ehmen..
    aber man sollte einfach akzeptieren, dass das Christentum Teil unserer Kultur ist.

    Und man sollte deshalb auch akzeptieren (können), dass das Kreuz dort steht - weil jemand das gut fand und sich offensichtlich nicht hinreichend Menschen gefunden haben, die das nicht gut fanden und ihr Veto eingelegt haben.

    Ich persönlich empfinde Kreuze, Marterl usw. an Wanderwegen und auf Bergen zum einen als Wegmarken, zum anderen als kleinen Denkanstoß, auch mal über Fragen wie Schöpfung, Natur, Gefährdung der Natur usw. nachzudenken. Insofern hat ein Kreuz in einem Naturschutzgebiet für mich durchaus einen Sinn.
    Übrigens auch für einen guten Freund, der Moslem ist: Wir sind schon zusammen auf Berge gestiegen - und am Gipfelkreuz hat er ein kurzes Gebet auf arabisch gesprochen - mit dem augenzwinkernden Hinweis, dass Mohammed wohl nicht Mitglied im Alpenverein gewesen sei! Das ist für mich gelebte Toleranz!

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    AW: Religionsfreiheit und Mitbestimmung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Liebe Nachfragende,

    hast du in letzter Zeit mal jemandem "Frohe Weihnachten" gewünscht? Oder gar was verschenkt? Auf dem Weihnachtsmarkt Stollen gegessen? Musst du an Karfreitag arbeiten - oder hast du frei? Würdest du bei einem Besuch z.B. in Spanien auch die Sagrada Familia besichtigen? Hast du schon einmal mit Vergnügen eine Fuge von Bach gehört?

    Merkst du was? Unser aller Alltag ist geprägt von christlichen Traditionen, Werten, Symbolen. Das Christentum ist Teil unserer Sozialisation. Natürlich kann und muss man Fragen stellen, man muss nicht alles ungeprüft übern ehmen..
    aber man sollte einfach akzeptieren, dass das Christentum Teil unserer Kultur ist.

    Und man sollte deshalb auch akzeptieren (können), dass das Kreuz dort steht - weil jemand das gut fand und sich offensichtlich nicht hinreichend Menschen gefunden haben, die das nicht gut fanden und ihr Veto eingelegt haben.

    Ich persönlich empfinde Kreuze, Marterl usw. an Wanderwegen und auf Bergen zum einen als Wegmarken, zum anderen als kleinen Denkanstoß, auch mal über Fragen wie Schöpfung, Natur, Gefährdung der Natur usw. nachzudenken. Insofern hat ein Kreuz in einem Naturschutzgebiet für mich durchaus einen Sinn.
    Übrigens auch für einen guten Freund, der Moslem ist: Wir sind schon zusammen auf Berge gestiegen - und am Gipfelkreuz hat er ein kurzes Gebet auf arabisch gesprochen - mit dem augenzwinkernden Hinweis, dass Mohammed wohl nicht Mitglied im Alpenverein gewesen sei! Das ist für mich gelebte Toleranz!


    Liebe GuteLaune,

    Hättest Du evtl. Antworten oder Tipps, die sich konkret auf mein Anliegen aus dem Eröffnungspost beziehen?

  5. Inaktiver User

    AW: Religionsfreiheit und Mitbestimmung

    Zitat Zitat von Nachfragende Beitrag anzeigen
    Liebe GuteLaune,

    Hättest Du evtl. Antworten oder Tipps, die sich konkret auf mein Anliegen aus dem Eröffnungspost beziehen?
    Ja.
    Mach dir klar, dass das Christentum und seine Symbole Teil unserer Kultur sind. Und übe dich in Toleranz. Du lebst nicht dort, wo das von dir beanstandete Kreuz steht. Du musst es nicht immer anschauen. Wenn es dich zu sehr stört, musst du es nie mehr sehen. Also was soll die Aufregung? Übe dich in Gelassenheit!

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    AW: Religionsfreiheit und Mitbestimmung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja.
    Mach dir klar, dass das Christentum und seine Symbole Teil unserer Kultur sind. Und übe dich in Toleranz. Du lebst nicht dort, wo das von dir beanstandete Kreuz steht. Du musst es nicht immer anschauen. Wenn es dich zu sehr stört, musst du es nie mehr sehen. Also was soll die Aufregung? Übe dich in Gelassenheit!
    Also noch mal:

    Es handelt sich um meine private Meinung, ob die berechtigt ist oder nicht. Meine Einstellung zu Symboliken und deren Zurschaustellung möchte ich nicht diskutieren, ich habe mir eine Meinung gebildet, habe nun ein konkretes Interesse und wüßte gern, wie ich versuchen kann, dieses im Rahmen meiner Möglichkeiten als Bürger geltend zu machen. Ohne Militanz, ganz zivilisiert. Das ist das Anliegen meines Stranges.

    Mach Dir klar, daß das Geltendmachen der Interessen des Individuums im Rahmen der Möglichkeiten der Mitbestimmung Teil unserer demokratischen Kultur ist. Und übe dich in Toleranz.
    Du mußt das ja nicht gut finden und mich auch nicht unterstützen. Du mußt den Strang nicht anschauen und Dich nicht dazu äußern, wenn Dir mein Anliegen unverständlich erscheint. Also was soll die Aufregung?
    Übe dich in Gelassenheit!

  7. Inaktiver User

    AW: Religionsfreiheit und Mitbestimmung

    Ok, gelassen das Kreuz einfach hinzunehmen, kommt also nicht in Frage.
    Dann kannst Du:
    - rauskriegen wem das Gelände gehört und wer für die Aufstellung des Kreuzes verantwortlich ist. Wenn es Privatgrund ist und wenn eine Baugehmigung vorliegt (bei einem 7 m hohen Kreuz dürfte das der Fall sein)m, hast du schlechte Karten.
    - Handelt es sich um kommunalen Grund, ist die jeweilige Kommune zuständig - du müsstest also in der STadtverwaltung, Gemeindeverwaltung, im Landratsamt nachfragen.
    - Du kannst schriftlich mit den von dir bereits genannten Argumenten die Entfernung fordern. Mit einem Schreiben wird es nicht abgehen
    - du kannst klagen (Verwaltungsgericht)
    - du kannst dir politischen Beistand suchen (rauskriegen, welche Fraktionen im Stadtrat, Gemeinderat, Kreistag usw. dafür bzw. dagegen waren und Debatte neu aufrollen)
    - du kannst eine Bürgerinitiative gründen
    - du kannst ein Volksbegehren auf den Weg bringen
    - du kannst einen Sprengstoffanschlag verüben: Sehr erfolgversprechend, leider nicht legal
    - du kannst dort einfach nicht mehr hinfahren: sehr erfolgversprechend, legal, und weniger zeit-, nerven- und kostenintensiv als alle anderen Möglichkeiten

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    AW: Religionsfreiheit und Mitbestimmung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ok, gelassen das Kreuz einfach hinzunehmen, kommt also nicht in Frage.
    Dann kannst Du:
    - rauskriegen wem das Gelände gehört und wer für die Aufstellung des Kreuzes verantwortlich ist. Wenn es Privatgrund ist und wenn eine Baugehmigung vorliegt (bei einem 7 m hohen Kreuz dürfte das der Fall sein)m, hast du schlechte Karten.
    - Handelt es sich um kommunalen Grund, ist die jeweilige Kommune zuständig - du müsstest also in der STadtverwaltung, Gemeindeverwaltung, im Landratsamt nachfragen.
    - Du kannst schriftlich mit den von dir bereits genannten Argumenten die Entfernung fordern. Mit einem Schreiben wird es nicht abgehen
    - du kannst klagen (Verwaltungsgericht)
    - du kannst dir politischen Beistand suchen (rauskriegen, welche Fraktionen im Stadtrat, Gemeinderat, Kreistag usw. dafür bzw. dagegen waren und Debatte neu aufrollen)
    - du kannst eine Bürgerinitiative gründen
    - du kannst ein Volksbegehren auf den Weg bringen
    - du kannst einen Sprengstoffanschlag verüben: Sehr erfolgversprechend, leider nicht legal
    - du kannst dort einfach nicht mehr hinfahren: sehr erfolgversprechend, legal, und weniger zeit-, nerven- und kostenintensiv als alle anderen Möglichkeiten
    @ GuteLaune

    erstmal danke für das Aufzeigen der zahlreichen verschiedenen Möglichkeiten! In dieser Vielfalt war mir das so nicht bewußt, daher meine Bitte um "politische Nachhilfe".

    Die beiden letzten Punkte buche ich unter Humor;
    Ich schätze wie gesagt die grundrechtlich verankerte Unantastbarkeit der Menschenwürde und das Gewaltmonopol des Staates und bin gegen das Durchsetzen jeder Ideologie mittels Gewalt in jeglicher Form.

    Und gar nicht mehr hinfahren erscheint mir auch keine Lösung; ich habe das Gebiet vor ca. 10 Jahren entdeckt und bin dort fast monatlich, oft auch mehrmals im Monat. Es ist mir ans Herz gewachsen, unter anderem eben auch, weil ich dort die Abwesenheit jeder Art von Werbung und Beeinflussung schätze, und ich liebe es bei jedem Wetter, zu jeder Jahreszeit. Natürlich kann ich daraus keine Ansprüche ableiten. Aber genug der Sentimentalitäten...

    Nochmal zu einem Deiner früheren Posts: Du sagtest dort (sinngemäß), daß es ja auch sein kann, daß sich keine Mehrheit gefunden hat, ein Veto einzulegen oder daß die Mehrheit für das Kreuz ist/war. Das wäre ja auch völlig ok für mich, Mehrheitswille eben.

    Aber ob das so ist und ob die Errichtung regelrecht erfolgt ist, das wüßte ich gern. Eine Anfrage an den Bürgermeister ist jedenfalls bereits in Arbeit, und ich bin auf die Antwort gespannt.

    Deine Vorschlagsliste werde ich mir ausdrucken, zur weiteren Planung.

    Wie gesagt, falls alles korrekt und mehrheitlich entschieden worden, also wasserdicht ist, und es keine reguläre Möglichkeit gibt, das Ganze etwas dezenter zu gestalten, akzeptiere ich das natürlich letztendlich. Falls nicht, werde ich weitersehen. Das wird herauszufinden sein.

    Jedenfalls, vielen Dank noch einmal. Ich freue mich, daß wir letztendlich doch zu einem Dialog gefunden haben.

    Viele Grüße
    Nachfragende
    Geändert von Nachfragende (31.12.2012 um 16:21 Uhr) Grund: Schreibfehler korrigiert.

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    AW: Religionsfreiheit und Mitbestimmung

    Zitat Zitat von Nachfragende Beitrag anzeigen
    ....
    Und nochmal zurück zum Kernanliegen meines Threads: Weiß vielleicht noch jemand, wie der Dienstweg funktioniert, wenn ich mein Unbehagen formulieren und gern gegen diese (natürlich subjektiv empfundene) Ideologisierung eines Naherholungsgebietes vorgehen möchte
    Gehe davon aus das dieses Bauwerk durch den Grundeigentümer mit einer entsprechenden Baugenehmigung errichtet wurde. Es ist sehr gut möglich das es sich um einen Privatbesitz handelt. Das gilt für den Großteil der Deutschen Wälder und Naturschutzgebiete. Allerdings gilt das Baurecht auch für kommunalen Besitz.
    Daher wirst du rechtlich nichts machen können. Auch ein Verwaltungsgericht würde m.E. eine Klage abweisen, da ein berechtigtes Interesse an Beseitung eines Bauwerks, durch einen Touristen wohl kaum zu bejahen sein würde.

    Du kannst daher deinen Unmut in Form von Protestschreiben an den Bürgermeister und Leserbriefen an regionale Zeitungen äussern.

    Ich schätze allerdings deine Aussichten auf Unterstützung eher gering ein. Erfahrungsgemäß mag niemand die Einmischung und Bekrittelung durch auswärtige. Nicht selten wird so ein Verhalten als Bevormundung gesehen.
    Man kennt das aus allen möglichen Gruppen und Verbünden. Auch wenn man sich möglicherweise intern um etwas zankt, so hält man zusammen sobald ein Fremder sich zu Wort meldet.


    Zitat Zitat von ilazumgeier Beitrag anzeigen
    interessieren würde mich ja, ob jede ideologische Gruppierung die Genehmigung kriegen würde, ein entsprechendes Monument ihrer Überzeugung aufzustellen: Freimaurer, die neuen "Hexen", Scientologen (so sie noch immer den Kirchenstatus haben), Astrologie-Gläubige, FKK-Anhänger....
    Selbstverständlich würden sie. Solange es sich nicht um verfassungsfeindliche Organisationen, oder verbotene Symbole handelt.

    Aus diesem Grund findest du z.B. das Scientology-Kreuz an allen Gebäuden in denen sie ihre Geschäftsstellen haben. Und das obwohl sie nicht als Religion in Deutschland anerkannt sind und keinen Kirchenstatus haben und nie hatten.
    Auch die Freimaurer schmücken ihre Tempel mit ihrem Symbol.

    Sollte ein Mitglied einer solchen Organisation im Besitz eines Waldes sein, so könnte er dort auf einer Lichtung, ein entsprechendes Symbol aufstellen. Solange es mit dem dortigen Baurecht vereinbar ist. Dieses ist ja nicht einheitlich.

    Bei FKK Anhängern käme es wohl drauf an was dort "stehen" soll.

    Há gente que fica na história
    Da história da gente


    Ja zur EU

  10. Inaktiver User

    AW: Religionsfreiheit und Mitbestimmung

    Ich habe auch eine Frage: Ich habe heute eine Arztrechnung erhalten, da war auf dem Umschlag die Briefmarke mit der Sixtinischen Madonna drauf.

    Kann ich die Bezahlung ablehnen, wenn ich mich von der christlichen Briefmarke belästigt fühle?

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