Warum, Pelzpfote, unterstellst du mir hartnäckig, was ich explizit ausgeschlossen und klargestellt habe, eine Haltung, die mir von Opelius auch nur unterstellt wurde?
Oder hast du dieses Posting nicht gelesen? Dann tu es bitte, damit sind auch die anderen Vorwürfe entkräftet.
Ein Weltuntergang ist die Briefmarke sicher nicht, ich habe sie - gleichfalls ausdrücklich in meinem ersten posting - als Kleinigkeit bezeichnet. Allerdings widerstrebt mir der Marienkult schon seit meiner Kindheit, ich möchte ihn nicht aktiv verbreiten. so wie ich auch Kohl oder Springer als Marke nicht verwenden möchte. Nichts weiter
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Ergebnis 21 bis 30 von 64
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30.12.2012, 11:17
AW: Religionsfreiheit und Mitbestimmung
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30.12.2012, 11:23
AW: Religionsfreiheit und Mitbestimmung
Naja, und hier ist genau der Punkt, über den ich nachdenke. Und wie gesagt, ich würde mich auch über die Errichtung einer riesigen Werbetafel egal welchen Inhalts empören. Wäre das Kreuz kleiner, max. mannshoch, so daß man es sieht, wenn man auf dem Hügel steht, könnte ich ohne weiteres damit leben. Es wäre immer noch groß genug und immer noch eine Zurschaustellung, aber es wirkte nicht so dominant und aufdringlich. Ich würd nicht mal weiter drüber nachdenken.
Geändert von Nachfragende (30.12.2012 um 11:33 Uhr)
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30.12.2012, 11:33Inaktiver User
AW: Religionsfreiheit und Mitbestimmung
@Ila
Unsere Postings hatten sich überschnitten. Nichtsdestotrotz finde ich, dass man aus jeder Mücke einen Elefanten machen kann, wenn man will.
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30.12.2012, 11:34
AW: Religionsfreiheit und Mitbestimmung
Gut, ich habe Dir das nur unterstellt!
.Es waren schlichte Briefmarken, die es letzte Woche - bei uns - nur in zwei Alternativen gab: Madonna oder Kirche. Nichts Anderes. Da fühlte ich mich auch zwangsgechristet
Das sind doch aber wohl Deine Worte, oder habe ich das völlig missgedeutet?Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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30.12.2012, 11:41
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30.12.2012, 11:49
AW: Religionsfreiheit und Mitbestimmung
Ila, darf ich Dich zitieren? Genau diese Formulierung bringt auch mein Unbehagen auf den Punkt.
Übrigens sind es nicht nur religiöse Symbole; auch ein Bildnis von Che Guevara oder Marx, Hammer und Sichel, ein "Goldnes M" oder ein gigantisches Nudelsieb würden mich (mich!) stören.
Und nochmal zurück zum Kernanliegen meines Threads: Weiß vielleicht noch jemand, wie der Dienstweg funktioniert, wenn ich mein Unbehagen formulieren und gern gegen diese (natürlich subjektiv empfundene) Ideologisierung eines Naherholungsgebietes vorgehen möchte?
PS: Es handelt sich um meine private Meinung, ob die berechtigt ist oder nicht. Meine Einstellung zu Symboliken und deren Zurschaustellung möchte ich nicht diskutieren, ich habe mir eine Meinung gebildet, habe nun ein konkretes Interesse und wüßte gern, wie ich versuchen kann, dieses im Rahmen meiner Möglichkeiten als Bürger geltend zu machen. Ohne Militanz, ganz zivilisiert. Von Opelius kam der Tipp mit dem Bürgermeister. Opelius, wäre eine einfache Anfrage oder gleich ein Protestbrief passender?
Viele Grüße
NachfragendeGeändert von Nachfragende (30.12.2012 um 12:09 Uhr)
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30.12.2012, 11:55Inaktiver User
AW: Religionsfreiheit und Mitbestimmung
@Ila
Was hat ein international anerkanntes Gemälde mit "Marienkult" zu tun?????
Darum geht es doch sicher nicht bei der Herstellung dieser Briefmarke, sondern eben um das Kunstwerk, das halt zu Weihnachten eine besondere Bedeutung hat.
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30.12.2012, 11:58
AW: Religionsfreiheit und Mitbestimmung
missverstanden, verständlicherweise. ich habe es präzisiert.
> pelzpfote: eine petitesse, wenn du willst: eine Mücke. ohne diese strang hätte ich mich wohl nur privat weiter ein bisschen geärgert. so, wie vor einiger Zeit über die Kohl-Marke, wenn ich sie hätte nehmen MÜSSEN. Aber damals hab ich (gsd!:
)eine andere gefunden.
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30.12.2012, 11:59
AW: Religionsfreiheit und Mitbestimmung
Bae,
Zitat Bae:"Wenn du mit einem Einpruch eine Chance haben willst, dann wohl eher aus ästhetischen, und nicht aus religiösen Gründen."
darüber hab ich auch schon nachgedacht, aber der Hauptgrund meines Einspruchs ist ein ideologischer. Wobei Deine Überlegung nicht von der Hand zu weisen ist. Ich denke, es ist ein sehr dünner Grat, denn natürlich spielt auch bei der Formulierung einer "Botschaft" die Form eine Rolle. Und die Frage, ob die "Botschaft" dem Ort und den Umständen und den potenziellen Empfängern gegenüber angemessen ist.
Danke für den Hinweis, ich werde genau überlegen, wie ich meine Argumentation aufbaue.
Viele Grüße
NachfragendeGeändert von Nachfragende (30.12.2012 um 12:02 Uhr) Grund: Zitat eingefügt zum besseren Verständnis
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30.12.2012, 12:11Inaktiver User
AW: Religionsfreiheit und Mitbestimmung
@Ila
Wenn du sonst keinen Grund zum Ärgern hast, dann bist du beneidenswert glücklich.



Ein bisschen mehr Toleranz und weniger Verbissenheit wäre da schon angebracht.
Weihnachten hat nun mal einen christlichen Ursprung und da ist doch so eine Briefmarke kein Weltuntergang.
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