ich habe meine religiöse Begründung, also mit Gott udn so drin, für humanistisches Verhalten und humanistische Ethik.
Agnostiker und Atheisten müssen logischweise eine andere Begründung finden. Es führen verschiedene Wege zum Humanismus.
und welches ist für dich das Wichtigste, das Wesentlichste?Das liegt nicht am Mangel an Argumenten, sondern an deren Fülle.
Aber als "Humanistin" weißt du das ja sicher.
Das wirst du doch wohl sagen können?
grüsse, barbara
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Ergebnis 201 bis 210 von 308
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24.10.2012, 22:11
AW: Wie viel Religion braucht man zum Leben?
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24.10.2012, 23:29
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25.10.2012, 20:21
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26.10.2012, 12:17
AW: Wie viel Religion braucht man zum Leben?
Ich antworte mal.Zitat von Nuubi2012
Hallo, ich als total Ungläuber frage mal, woher Du weisst, dass Gott die Welt und die Menschen erschuf?????
2. Versuch!!!! @Srabador, kannst Du mir bitte antworten?
Es geht dabei nicht um Wissen, denn Religion ist keine Wissenschaft, sondern ausschließlich Glauben.
Wenn ich von der Existenz eines Schöpfers überzeugt bin, also daran glaube, schließe ich wissenschaftliche Ergebnisse der Astronomie und der Evolutionstheorie nicht aus. Für mich sind das zwei Zugänge zu ein und demselben Phänomen: wie kam Leben auf unsere Erde?
Da Du Dich als Ungläubige präsentierst, hast Du nur den wissenschaftlichen Zugang dazu.Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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26.10.2012, 12:20Inaktiver User
AW: Wie viel Religion braucht man zum Leben?
Das ändert doch nichts an der Frage: WOHER nimmt der Gläubige sein "Wissen" bzw. seinen Glauben?
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26.10.2012, 12:32
AW: Wie viel Religion braucht man zum Leben?
Durch eine religiöse Erziehung von zuhause aus. Teilnahme an gemeindlichen Veranstaltungen, Gottesdienste und Bibelarbeit.
Und dass ich noch bei einem kirchlichen Träger gearbeitet habe, Presbyter in meiner Gemeinde war, da kriegt man einfach Übung und wird gelegentlich auch nach seiner Grundeinstellung gefragt.
Wer sich in den Kreisen bewegt, hat es einfacher, wenn er die Frage nach dem Glauben mit Ja beantworten kann.
Unerträglich waren für mich immer die Spätberufenen, sie suchten in allen Dingen nach ihrem Jesus und was der wohl zu einem gerade zu bewältigenden Problem gesagt haben könnte. Egal ob es um die Finanzierung von Kindergärten ging, Restaurierung einer 800 Jahre alten Kirche und ob die neu zu berufende Pfarrerin. Sie schienen sich immer auf sumpfigen Gelände zu bewegen. Und es fehlte ihnen definitiv jeder Humor in Glaubensdingen.
Vor Jahren hat jemand aus Köln in diesem Forum dazu geschrieben, dass sie den rheinischen Katholizismus sehr schätze. Man gehört dazu, lebt sein Leben und macht nicht nur im Karneval ordentlich Witze über die Kirche.Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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26.10.2012, 12:33Inaktiver User
AW: Wie viel Religion braucht man zum Leben?
Naja, aber woher "wissen" die anderen es? Erzählen kann man viel, aber worauf GRÜNDET sich das?
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26.10.2012, 12:42
AW: Wie viel Religion braucht man zum Leben?
auf die Bibel, was sonst?Erzählen kann man viel, aber worauf GRÜNDET sich das?Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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26.10.2012, 13:21Inaktiver User
AW: Wie viel Religion braucht man zum Leben?
Aus einem inneren Bedürfnis nach Transzendenz sowie aus Erziehung und Tradition.
Hierbei sind "Wissen" und "Glauben" identisch: man glaubt zu wissen.
Wirst du als Moslem erzogen, ist es "sonnenklar", dass Allah der einzige Gott ist, und Mohammed sein Prophet. Steht ja schließlich im Koran.
Wirst du als Christ erzogen, dann glaubst du an Jesus Christus, den Erlöser, denn so steht das schließlich in der Bibel.
Und wirst du als Jude erzogen, dann ist völlig klar, dass die ultimative Wahrheit in der Torah steht.
Man "weiß" es, weil man es glaubt.
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26.10.2012, 13:34
AW: Wie viel Religion braucht man zum Leben?
Andernorts, "vor den Toren Europas", ist man schon weiter:
Der ägyptische Präsident Mohammed Mursi will die Prediger des Landes für seine Zwecke einspannen. Mursi, der von den Muslimbrüdern für das Präsidentenamt nominiert worden war, sagte in einer Fernsehansprache am Mittwochabend, die Prediger sollten "unter den Menschen das rechte Wort verbreiten, um die Nation im Sinne der wahren Religion zu erziehen, damit sie wissen, was der Islam wirklich bedeutet"."...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')



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