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    AW: Wie viel Religion braucht man zum Leben?

    Zitat Zitat von ilazumgeier Beitrag anzeigen
    Einfachst-Bsp: ein Kind, das ständig entmutigt, bevormundet, gegängelt, unterdrückt, bedroht (ich denke mal ausnahmsweise nicht an Reli), bestraft wird, wird vermutlich eher kein Leuchtfeuer an Mut und Zivilcourage; dass so jemand zum (Angst)Lügner wird, ist verständlich, ...
    Das muss nicht selbstverständlich sein. Dazu sich den Himmel in die Tasche zu lügen, würde nicht funktionieren, weil sich kein Mensch, der ernsthaft an der Wahrheit interessiert ist, selbst belügen kann.
    Wenn man zum Beispiel selbst so ein Kind war, dann kann man sich vornehmen, nicht nocheinmal einem Kind so eine Kindheit zu bescheren. Man kann sich auch daran erinnern, was es an der eigenen Kindheit Schönes gab. Warum DAS nicht einfach mal wieder tun... sich mit schönen Gedanken befassen??? Findet man in der Vergangenheit keine schönen Gedanken, na umso besser, dass sie Vergangenheit sind. Die Zukunft kann nur noch schöner werden



    Gute Nacht

  2. gesperrt

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    AW: Wie viel Religion braucht man zum Leben?

    Nein - völliges Missverständnis! ich hatte keine Sekunde an dich gedacht. es war EIN Beispiel von unzähligen möglichen um zu illustrieren,dass uns auch nach der Geburt noch alle möglichen Einflüsse prägen; davon kann man sich in aller Regel nicht per Entschluss befreien. Schon deswegen nicht, weil in aller Regel keine Einsicht in die Zusammenhänge da ist

  3. gesperrt

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    AW: Wie viel Religion braucht man zum Leben?

    Zitat Zitat von ilazumgeier Beitrag anzeigen
    Nein - völliges Missverständnis! ich hatte keine Sekunde an dich gedacht. es war EIN Beispiel von unzähligen möglichen um zu illustrieren,dass uns auch nach der Geburt noch alle möglichen Einflüsse prägen; davon kann man sich in aller Regel nicht per Entschluss befreien. Schon deswegen nicht, weil in aller Regel keine Einsicht in die Zusammenhänge da ist
    Aber irgendwann kann man sich von diesem Einfluss befreien.
    Durch Kenntnis über diesen Einfluss verliert dieser Einfluss an Einfluss.
    Sind wir zwei nicht das beste Beispiel dafür?


    Irgendwann verliert jeder Eindruck seinen Einfluss.
    Was bleibt dann übrig? Erkenntnis?

  4. gesperrt

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    AW: Wie viel Religion braucht man zum Leben?

    Zitat Zitat von Skrabador Beitrag anzeigen
    Aber irgendwann kann man sich von diesem Einfluss befreien.
    Durch Kenntnis über diesen Einfluss verliert dieser Einfluss an Einfluss.
    Sind wir zwei nicht das beste Beispiel dafür?


    Irgendwann verliert jeder Eindruck seinen Einfluss.
    Was bleibt dann übrig? Erkenntnis?
    "man" kann nicht, nur weil manche das können. Warum auch immer. Wem gelingt schon Einsicht über seine Motive, sein Handeln? Und wenn Einsicht allein eine Verhaltensänderung bewirken würde, gäbe es wohl deutlich weniger Raucher, Junkies, Ess- und Verhaltensgestörte.
    "Wir zwei" - wer ist das? ich kann es nicht sein. Das bisschen Bemühen...


    n8

  5. Inaktiver User

    AW: Wie viel Religion braucht man zum Leben?

    Zitat Zitat von Skrabador Beitrag anzeigen
    Wenn man zum Beispiel selbst so ein Kind war, dann kann man sich vornehmen, nicht nocheinmal einem Kind so eine Kindheit zu bescheren. Man kann sich auch daran erinnern, was es an der eigenen Kindheit Schönes gab. Warum DAS nicht einfach mal wieder tun... sich mit schönen Gedanken befassen??? Findet man in der Vergangenheit keine schönen Gedanken, na umso besser, dass sie Vergangenheit sind. Die Zukunft kann nur noch schöner werden
    Wir machen nicht einfach Erfahrungen und entscheiden uns dann frei, wie wir sein wollen. Unsere Vergangenheit passiert uns nicht einfach, sie macht uns zu dem, was wir sind. Das zu ändern, kann sehr schmerzhaft bis unmöglich sein. Und wenn man so eine Vergangenheit bzw Gegenwart hat, dann wird auch die Zukunft nicht automatisch immer schöner ... oder was glaubst du, warum Menschen sich umbringen?

  6. Inaktiver User

    AW: Wie viel Religion braucht man zum Leben?

    Ich habe gerade erst ilazumgeiers letzte Beiträge gelesen, ich schließe mich dem voll und ganz an.

  7. gesperrt

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    AW: Wie viel Religion braucht man zum Leben?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wir machen nicht einfach Erfahrungen und entscheiden uns dann frei, wie wir sein wollen. Unsere Vergangenheit passiert uns nicht einfach, sie macht uns zu dem, was wir sind. Das zu ändern, kann sehr schmerzhaft bis unmöglich sein. Und wenn man so eine Vergangenheit bzw Gegenwart hat, dann wird auch die Zukunft nicht automatisch immer schöner ... oder was glaubst du, warum Menschen sich umbringen?

    Als ich in der Küche eines Restaurants arbeitete, hatte ich Lampenfieber, alleine für alle Gäste zu kochen.
    Mein Küchenchef sagte, "Sag nie, 'das kann ich nicht' - sag, 'ich kann es versuchen'." Irgendwann konnte ich es, meine Angst überwinden. Eine Weile ging das gut. Die Angst ging nie weg. Aber ich konnte sie beherrschen. Doch irgendwann gab ich auf. Die Angst war stärker. Also entfernte ich mich von der Ursache der Angst - ging einen anderen Weg. Aufgeben kann frei und glücklich machen. Frei, zu sagen, "Ich tu nur noch was ich kann und will. Und ich nehme mir die Freiheit, mit Wenig glücklich zu sein, und besitze auch noch die Frechheit, zu sagen: Mir geht es gut. Ich habe (fast) nichts, und das ist mir genug."

    In der Tat: Man kann sich das Leben schön-denken und schön-reden. Es geht einem immer so, wie man sich fühlt.
    Wie man sich fühlt, das hat in den meisten Fällen mit den eigenen Gedanken zu tun, wie man die Dinge betrachtet.
    Aus der Ferne sehen die Probleme nicht nur kleiner aus, sie sind es meist auch. Was man nicht loslassen kann, das zieht einen runter.

    Ein Versuch verpflichtet nicht zum Gelingen. Und auch zum Versuch ist niemand gezwungen.
    Und, wer die Kraft nicht hat, es überhaupt zu versuchen, wer will dem eine Schuld geben?

    Ein gutes Gelingen
    Geändert von Skrabador (16.10.2012 um 19:29 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Wie viel Religion braucht man zum Leben?

    Also, das meiste deiner Beiträge kommt mir vor wie bei irgendeiner Sekte abgeschrieben. Allgemeinplätz noch und nöcher, mehr aber nicht.

  9. Moderation

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    AW: Wie viel Religion braucht man zum Leben?

    Und ich frage mich, Skrabador, was haben deine letzten Beiträge mit dem Ausgangsthema zu tun? Erklärst du es mir?

  10. gesperrt

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    AW: Wie viel Religion braucht man zum Leben?

    Zitat Zitat von Analuisa Beitrag anzeigen
    Und ich frage mich, Skrabador, was haben deine letzten Beiträge mit dem Ausgangsthema zu tun? Erklärst du es mir?
    Ich will zeigen, wie viel Religion ich in meinem alltäglichen Lebe brauche.
    Dazu nannte ich Beispiele. Sie begegnen einem Tag für Tag, zu jeder Stunde, von Früh bis spät, Tag und Nacht.
    Oder "macht" man Religion nur am Feierabend, an Feiertagen, oder an bestimmten Orten,...?

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