Es ist ein Unterschied zwischen Zulassen und Erschaffen.
Gott erschuf die Welt und die Menschen.
Wir Menschen machen uns die nun Welt untertan.
Gott lässt es zu, dass wir aus unserem Leben und aus der Erde machen was wir wollen.
Wir müssen nun herausfinden, was wir wollen sollen, was das Beste für uns alle ist. Ist es besser, wenn jeder an sich denkt, oder wenn alle einander helfen? Gibt es da ein Mittelmaß?
Das dürfen wir, das müssen wir. Wie wir das machen, ist uns überlassen.
Ob wir uns nach seiner Anleitung, Gottes Wort, richten oder nach unseren eigenen Vorstellungen, auch das ist uns und vor allem jedem Einzelnen selbst überlassen. Ob sich jemand unterdrücken lässt und tut was Andere ihm sagen, ob er dagegen ankämpft oder dem Druck ausweicht (so mache ich es), ist ebenfalls jedem selbst überlassen. Was für den Einen richtig ist, kann für den Anderen falsch sein. Der Eine hat mehr (Willens-)Kraft, der Andere weniger.
Nun lässt Gott es zu, dass wir uns entscheiden, Gutes oder Böses zu tun. Je nach dem, wie fähig und willens jeder Einzelne ist, sich eigenständig zu entscheiden.
Antworten
Ergebnis 111 bis 120 von 308
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15.10.2012, 00:31
AW: Wie viel Religion braucht man zum Leben?
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15.10.2012, 00:47
AW: Wie viel Religion braucht man zum Leben?
Ich weiß nicht, ob es gut ist, den Namen einer Religion zu nennen, von der man überzeugt ist, dass es die falsche ist.
Ich wollte vor allem zum Ausdruck bringen, dass auch unsere Religion (das Christentum) einmal eine falsche Religion war.
Und wenn wir Christen aus unseren Fehlern dazu gelernt haben, warum sollte die andere Religion dieselben Fehler nochmal machen? Ein Verzeihen setzt erst mal eine Schuld-Zuweisung voraus. Von Schuld zu sprechen, davon bin ich aber weit entfernt. Wer einen Fehler macht oder sich irrt, der ist in meinen Augen nicht schuldig. Nur, wer absichtlich etwas Falsches tut, ist schuldig. Ich bleibe dabei: Ich nenne keinen Namen, weil ich keine Steine ernten will.
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15.10.2012, 00:53
AW: Wie viel Religion braucht man zum Leben?
Ja, damit könnte man sich zufrieden geben.
Tu ich aber nicht. Wenn mir jemand sagt, "ein ewiges Leben ist möglich", dann will ich versuchen, das zu erreichen.
Wenn Du Dich allein mit dem irdischen Leben zufrieden gibst, bitte gerne.
Ich hab noch ein anderes Ziel.
Und wenn ich dieses größte aller Ziele kommen sehe (ich sehe es kommen!),
dann erscheinen mir meine Problemchen noch viel mehr als Problemchen,
und sehe die Dinge anders, als ich sie früher sah.
So weit hat mich mein Denken gebracht.Geändert von Skrabador (15.10.2012 um 01:00 Uhr)
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15.10.2012, 01:03
AW: Wie viel Religion braucht man zum Leben?
damit habe ich wiederum kein problem. aber unterstelle doch anderen bitte nicht, sie würden, wenn sie an dein ziel nicht glauben können, einfach "gedankenlos in den Tag hinein leben".
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15.10.2012, 01:06
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15.10.2012, 01:07
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15.10.2012, 01:14
AW: Wie viel Religion braucht man zum Leben?
Wie wir unsere uns gegebene Fähigkeit, uns eigenständig entscheiden zu können, nutzen und ausbauen, das ist unsere Entscheidung. Aber Du hast recht, "wie viel" Fähigkeit wir von Geburt an mitbekommen, ist nicht unsere Entscheidung.
Was wir aus den uns gegebenen Fähigkeiten (Talenten) machen, darauf haben wir einen Einfluss - durch unseren Willen, lernen zu wollen.
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15.10.2012, 10:26
AW: Wie viel Religion braucht man zum Leben?
Auch nicht, was noch ziemlich lange Zeit nach der Geburt mit uns gemacht wird und uns AUCH (nicht ausschließlich) prägt! Einfachst-Bsp: ein Kind, das ständig entmutigt, bevormundet, gegängelt, unterdrückt, bedroht (ich denke mal ausnahmsweise nicht an Reli), bestraft wird, wird vermutlich eher kein Leuchtfeuer an Mut und Zivilcourage; dass so jemand zum (Angst)Lügner wird, ist verständlich, ob sie-er sich später davon befreien kann, hängt von vielen Variablen außerhalb des eigenen Einflussbereiches ab
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15.10.2012, 16:16
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16.10.2012, 00:15
AW: Wie viel Religion braucht man zum Leben?
Solltest Du das gemeint haben: Ein Angstlügner bin ich nicht. Ich bin ein Seher. Ich sage nur was ich sehe. Sehen tut man mit dem Verstand, der einen Beherrscht - den man aber auch beherrschen kann. Ich habe Gründe, an die Existenz meiner Seele zu glauben. Ich will sie finden. Warum? Die Seele ist Materie los.



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