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  1. Inaktiver User

    AW: Diskussionsstrang zu den Zitaten einiger Christen

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    ach, eine Organsation, die so alt geworden ist und so viele Mitglieder hat, kann dies nur erreicht haben durch das Üben von unglaublich viel Verständnis und ja, auch Liebe, für menschliche Schwächen.
    Das ist schon eine sehr idealistische Sicht, Machterhalt spielte ganz sicher bei den großen Kirchen auch immer eine Rolle.
    Was an sich nicht nur schlimm ist, wenn dahinter Glaube an die Sache steht... aber wir kennen ja auch die Schattenseiten der Kirche.

    Trotzdem bin ich überzeugt, dass der Kern des christlichen - katholischen und evangelischen Glaubens - die frohe Botschaft von Jesus ist. Wer in die Gottesdienste geht wird vor allem davon hören, von Gerechtigkeit, von Liebe und anderen wirklich positiven Dingen. Das ist es, was die Gläubigen - meist - bei der Kirche hält. Das wissen die die nie hingehen wohl auch nicht...

    Wobei ich auch über die derzeit eher stagnierende, eher rückschrittlich-konservative Entwicklung, der katholischen Kirche traurig bin.
    Gleichzeitig finde ich aber auch nicht alle Entwicklungen in der Gesellschaft klasse und finde die Positionen der Kirche in manchen Dingen (z.B. Behinderte fördern und anderes) sehr wichtig und ein gutes Gegengewicht.

    Das mit dem Sonderrecht bei der Strafverfolgung stimmt natürlich nicht.

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    AW: Diskussionsstrang zu den Zitaten einiger Christen

    Zitat Zitat von Pflub Beitrag anzeigen
    Ich halte die KK noch nicht einmal für bigott, sondern nur für so korrupt und unmoralisch, dass sie keinerlei Bedenken hat jede nötig Strategie, die zum Machterhalt nötig ist, anzuwenden.
    Wer ist denn die katholische Kirche überhaupt? Der Papst? Der Vatikan? Die gesamte Geistlichkeit? Alle hauptberuflichen Mitarbeiter? Oder alle Mitglieder dieser Kirche? Wo zieht man da bitte die Grenze? Wie verhindert man bei so einem Urteil, dass man all denen Unrecht tut, die tatsächlich im Dienst dieser Kirche viel Gutes bewirken, oft auf unterster Ebene und alles andere als öffentlichkeitswirksam aber für den einzelnen Betroffenen oft umso wertvoller.

    Ich kann große Organsisationen immer als Ganzes betrachten oder näher herangehen und differenzieren. Und diese Pauschalverurteilungen sind mir schlichtweg zu einfach. Ich sehe zugegebenermaßen eine Menge Schatten in dieser Kirche, und das würde ich auch nie bestreiten. Aber ich sehe gerade auf unterster Ebene auch viel Licht. Und letztlich ist es diese Ebene, die Begegnung mit dem einzelnen Menschen in dieser Kirche, die mich im Alltag wirklich betrifft.

    Gruß,

    Malina

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    AW: Diskussionsstrang zu den Zitaten einiger Christen

    Das kann ich nur unterstreichen Malina. Ich bin evangelisch und war, als ich katholischen Menschen begegnete erstaunt über deren Toleranz und Hilfsbereitschaft, insbesondere bei meinen Erfahrungen in der Klinik (ich muss öfter als Patientin hin).
    Ich habe zum Beispiel einen katholischen Pastoralreferenten beim Wortgottesdienst erlebt der sagte: "An Jesu Tisch gibt es keine Konfessionen." Das fand ich höchst erstaunlich. Dieser Mensch hat noch viel mehr gute Dinge gesagt und getan, es würde hier den Rahmen sprengen, das zu erwähnen. Ich habe den Eindruck, er lebt einfach die Liebe, ähnlich Jesu.
    Leonie
    Auch mächtige Wasser können die Liebe nicht löschen;
    auch Ströme schwemmen sie nicht weg.
    Böte einer für die Liebe allen Reichtum seines Hauses,
    nur verachten würde man ihn.
    Das Hohelied


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    AW: Diskussionsstrang zu den Zitaten einiger Christen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nicht wirklich. Nur ist bei den allermeisten Christen (wie in jeder Religion) schnell das Toleranzkonto überzogen wenn der andere nicht zur selben Gesinnung gehört.Da ist das mit der Nächstenliebe ganz schnell vergessen.

    Grundsätzlich wäre es wünschenswert wenn die, die vorne dran predigen sich um das Ego kümmern würden um das eigene und das von den Schäfchen.
    Bei uns (katholisches Dorf) ist das Gutdünken des Pfarrers davon abhängig gewesen wie oft jemand den Gottesdienst besucht hat.
    Ich mein, das ist alles psychologisch nachzuvollziehen was da passiert aber als Kind und Jugendlicher hatte ich das damals schon nicht verstanden wie man sich vorne hinstellen kann, Wasser predigen und Wein saufen. Das etwas grundlegendes nicht stimmte in dieser Haltung hatte ich gefühlt nur konnte ich es nicht benennen und wenn ich nachgefragt hatte wurde mir erklärt, dass der Pfarrer immer Recht hat.

    Und irgendwo muss es anscheinend so einen Passus geben wo sinngemäss drinsteht: Züchtigt ihn bis er wimmernd am Boden liegt.


    Genau aus dem Grund kann man mich mit Religion jagen!
    Wenn ich eines in meinem Leben gelernt habe, dann sind es diese 4 Worte:
    DAS LEBEN GEHT WEITER!

    Setze kein Fragezeichen,
    wo das Schicksal schon längst einen Punkt gemacht hat.

    © unbekannt

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